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Spanien mit dem Auto – Flexibler reisen und mehr vom Land sehen!

Du möchtest nach Spanien reisen, hast aber keine Lust auf Flughafenanfahrt, Gepäck schleppen und Schlange stehen in der Sicherheitskontrolle? Du möchtest einen abenteuerlichen Road-Trip und liebst die Unabhängigkeit, die dir ein Auto bietet?

Dann ist eine Spanien-Reise mit dem Auto mit Sicherheit die richtige Option für dich! Spanien von Deutschland aus mit dem Auto zu bereisen, bedeutet zwar eine recht lange Fahrzeit von ca. 20 Stunden, bringt aber eine Menge Vorteile mit sich. Hier versorgen wir dich mit allen wichtigen Informationen zu Benzin- und Mautgebühren in Spanien sowie Frankreich. Wir erklären dir die Besonderheiten im spanischen Straßenverkehr und geben dir hilfreiche Tipps für eine erfolgreiche Fahrt nach Spanien.

Mit einer Landkarte im Auto auf der sicheren Seite.

Warum mit dem Auto nach Spanien reisen?

Spanien mit dem Auto zu bereisen, bringt viele Vorteile mit sich, die auf den ersten Blick vielleicht nicht gleich ins Auge springen. Hier einige Vorzüge gegenüber dem Fliegen:

  • Gepäck: Die leidige Frage nach Maßen und Gewicht von Gepäckstücken sowie das Verbot von Flüssigkeiten und anderen Gegenständen sparst du dir. Und besonders für sportliche Reisende, die ihr Fahrrad oder anderes Equipment mitnehmen möchten, schlägt das Auto den Flieger um Längen.
  • Landschaft: Auf dem Weg nach Spanien gibt es wunderschöne Landschaften zu bewundern, die dir im Flugzeug entgehen. Aus dem Auto heraus kannst du dabei zusehen, wie sich die deutsche Landschaft zu einer mediterranen verwandelt und weite Felder und Berge an dir vorbeiziehen. So wächst mit jedem Kilometer die Vorfreude auf das Reiseziel!
  • Kosten: Vor allem wenn du mit mehreren Leuten unterwegs bist und ihr euch die Kosten teilt, spart ihr mit einer Autofahrt, im Vergleich zu Flügen, oftmals eine Menge Geld. Besonders wenn du in der Hochsaison verreisen möchtest, da zu dieser Zeit die Flugtickets nach Spanien um einiges teurer sein können.
  • Flexibilität: Wer kennt nicht die Panik davor, den Flug zu verpassen? Mit dem Auto kommt diese Angst gar nicht erst auf! Und sollte dir kurz vor der Reise doch etwas dazwischenkommen: Mit dem Auto bist du flexibel und kannst die Abfahrt einfach um einige Stunden oder sogar Tage verschieben. Ohne auf Stornokosten sitzen zu bleiben! Und auch vor Ort in Spanien bedeutet ein Auto die Möglichkeit, flexibel die Gegend zu erkunden. So kannst du Tagesausflüge an abgelegene Strände oder Orte unternehmen. Ganz ohne komplizierte Busfahrpläne oder teure Taxifahrten.
  • Haustier: Wenn dein Vierbeiner bei keiner Reise fehlen darf, dann ist eine Anfahrt mit dem Auto nicht nur unkomplizierter, sondern auch für dein Haustier um einiges angenehmer. Beispielsweise kannst du bei der Reise mit dem Auto Pausen ganz einfach so gestalten, dass dein Hund ausreichend Auslauf bekommt.

Mit dem Auto auf einer Straße direkt am Meer entlang fahren.

Wie fährst du mit dem Auto nach Spanien?

Viele Spanien-Reisenden fahren mit dem Auto direkt ans Meer: Málaga, Marbella, Alicante oder Valencia sind sehr beliebt. Für diese Ziele geht es am schnellsten über Lyon und Montpellier und anschließend weiter über die spanische Autopista AP-7. Auch Reisen in größere Städte wie Barcelona und Madrid kannst du problemlos mit dem Auto unternehmen.

Wenn du dich für den Nordwesten Spaniens entscheidest, nimmst du am besten die Route über Paris bzw. Bordeaux. Wenn dein Reiseziel Mallorca ist, musst du zuerst nach Alicante, Valencia oder Barcelona, und nimmst dann die Fähre oder den Autozug für die restliche Strecke über das Meer.

TIPP: Falls du auf jeden Fall ans Meer möchtest, aber noch unentschlossen bist, findest du auf unserer Website die 11 schönsten Strände Spaniens.

Mit dem Auto auf Spaniens Straßen.

Kosten für die Autofahrt nach Spanien: Maut und Benzin

Wenn Du mit dem Auto nach Spanien fährst, führt die längste Strecke durch Frankreich. Das Benzin in Frankreich ist nicht günstiger als in Deutschland. Wenn du aufgrund der günstigeren Benzinpreise deine Reiseroute über Luxemburg wählst, solltest du daran denken, vor der Überfahrt nach Frankreich noch einmal vollzutanken. In Spanien angekommen ist das Benzin dann wieder etwas preiswerter.

Die Reiseroute nach Spanien kann dich neben Frankreich und Luxemburg auch durch Belgien und die Schweiz führen. Für die Schweiz benötigst du eine Jahresvignette, die du entweder online bestellen oder direkt an der Grenze erwerben kannst. Bei der Fahrt durch Belgien und Luxemburg wird keine Maut erhoben. In Frankreich musst du dich aber auf Gebühren einstellen. Die Höhe der Abgaben variiert je nach Betreibenden der verschiedenen Streckenabschnitte. Auch in Spanien angekommen, muss Maut gezahlt werden.

TIPP: Für eine genauere Berechnung der spanischen Mautgebühren gibt es online einen Rechner.

Mit dem Auto fahren bringt auch Gebühren mit sich.

Spanien mit dem Auto: Verkehrsregeln

Einmal in Spanien angekommen, ist es wichtig, im hektischen Verkehr einen kühlen Kopf zu bewahren! In Südeuropa ist nicht nur das Wetter wärmer. Sondern auch das Temperament der Bevölkerung oft hitziger, als du es vielleicht von Deutschland gewohnt bist. Das spiegelt sich auch im Straßenverkehr wider. Wundere dich also nicht, wenn es etwas ungeregelter und chaotischer zugeht. Einfach ruhig bleiben, durchatmen und weiterfahren! Wichtig ist es natürlich auch, die Verkehrsregeln zu kennen.

  • Autoausrüstung: So wie in Deutschland musst du eine reflektierende Warnweste im Auto mitführen. Auch zwei Warndreiecke pro Fahrzeug sind vorgeschrieben. Zudem gehört natürlich auch ein vollständiger Verbandskasten zur nötigen Ausrüstung. Wichtig: Navigationssysteme mit Radarwarnung sind in Spanien verboten!
  • Gurtpflicht: Wie in Deutschland gilt auch in Spanien die Anschnallpflicht. Alle Personen, die unter 135 cm groß sind, müssen in einem Kindersitz auf der Rückbank sitzen. Wichtig: In Spanien gibt es auch eine Anschnallpflicht für Hunde! Noch besser ist es aber, den Vierbeiner einfach in einer Transportbox mitzunehmen.
  • Alkohol: Grundsätzlich gilt bei Alkohol eine Grenze von 0,5 Promille beim Fahren. Für PKW mit acht oder mehr Sitzplätzen sowie für Fahranfänger (die ersten zwei Jahre nach Erwerb des Führerscheins) gelten 0,3 Promille als Limit.
  • Geschwindigkeitsbegrenzungen: Auf spanischen Autobahnen gilt eine Begrenzung von 120 km/h für PKW und 100 km/h für Wohnmobile (unter 3,5 t.). Zudem ist für Fahrende unter 25 Jahren eine Begrenzung von 110 km/h vorgeschrieben. Auf Landstraßen sind 100 km/h das Maximum, auf Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften 90 km/h und in geschlossenen Ortschaften 50 km/h.
  • Kreisverkehr: In Spanien wirst du häufig auf Kreisverkehre stoßen. Und wie in Deutschland gilt: Wer bereits im Kreisverehr ist, hat Vorfahrt. Grundsätzlich musst du im Kreisverkehr auf der inneren Spur bleiben, es sei denn, du möchtest den Kreisverkehr verlassen. Fahrzeuge auf der äußeren Spur haben jedoch immer Vorfahrt, was bedeutet, dass du so lange auf der inneren Spur bleiben musst, bis ein Spurwechsel möglich ist und du den Kreisverkehr sicher verlassen kannst. Wichtig: Viele Spanier nehmen es mit dem Blinken nicht so genau. Es ist also wichtig, dass du aufmerksam und vorausschauend fährst!
  • Ampeln: Anders als in Deutschland haben die Ampeln in Spanien keine Gelbphasen! Du solltest also aufmerksam und vorausschauend fahren, um nicht plötzlich eine Vollbremsung hinlegen zu müssen!
  • Parken: Um zu wissen, wo du wann parken kannst, gibt es in Spanien verschiedenfarbige Parkzonen: Weiße Markierungen bedeuten, dass du hier umsonst parken kannst; blaue Markierungen weisen auf kostenpflichtige Parkzonen hin (via Parkautomat), die Gästen gewidmet sind; grüne Markierungen zeichnen Gebiete aus, in denen Anwohnerparken gilt (Gäste können hier manchmal gegen einen sehr hohen Preis parken) und gelbe Streifen bedeuten absolutes Parkverbot. Als Faustregel gilt also: Weiß ist sicher, Gelb bedeutet Parkverbot. Die anderen Einstufungen können in Spanien von Region zu Region variieren. Informiere dich also lieber vor deiner Reise genau, welche Regeln an deinem Reiseziel gelten.

Fahrt mit dem Auto

Was tun bei Panne oder Unfall?

Natürlich willst du vor der Reise nicht an Pannen und Unfälle denken. Aber wenn du gut informiert bist, wirst du auch im Falle einer kritischen Situation einen kühlen Kopf bewahren!

In der Regel gilt der Schutz deiner deutschen Kfz-Haftpflichtversicherung auch in anderen europäischen Ländern. Wichtig hierfür ist deine grüne Versicherungskarte – auch „Internationale Versicherungskarte für den Kraftverkehr“ (IVK) genannt. Diese Versicherungskarte wird dir in der Regel nach Abschluss einer Kfz-Versicherung automatisch zusammen mit den Vertragsunterlagen übersandt. Du solltest sie auf jeden Fall immer dabeihaben. Auch ist es hilfreich, die Notrufnummer des ADAC in Spanien griffbereit zu haben: +34 (0) 93 508 28 28.

Solltest du tatsächlich das Pech haben, in einen Unfall verwickelt zu werden, heißt es vor allem: Ruhe bewahren! Gehe so vor, wie du es in Deutschland auch tun würdest: die Unfallstelle sichern, Beweisfotos von den Fahrzeugen machen und mögliche Zeugen heranziehen. Sollte es zu Streitigkeiten kommen oder sogar Personen zu Schaden gekommen sein, musst du unbedingt die Polizei rufen. Außerdem ist es wichtig, die Daten (Name, Anschrift, Versicherung) des involvierten Fahrers zu notieren.

Auto mitten auf dem Sandstrand

Abschließende Tipps zur Autoreise nach Spanien

Hier einige letzte Tipps für dich, bevor es auf die Autobahn Richtung Spanien geht:

  • Unterhaltung und Snacks: Damit du und deine Mitreisenden die lange Fahrt auch gut überstehen, solltest du für gute Musik sorgen! Am besten eine Reise-Playlist erstellen, zu der jeder seine Lieblingshits beisteuern kann. So habt ihr nicht nur Spaß, sondern bleibt am Steuer auch wach und aufmerksam! Auch leckere Snacks sollten im Gepäck einen Platz finden, denn Tankstellen-Essen ist nicht nur überteuert, sondern oft auch nicht mehr ganz frisch.
  • Pausen einlegen: Die Fahrt nach Spanien mit dem Auto ist recht lang und somit ist es ist wichtig, auf ausreichende Pausen zu achten. Ob regelmäßiges Abwechseln unter den Mitfahrenden oder eine Übernachtung in einem Hotel unterwegs. Lege genug Pausen ein, um hinter dem Steuer stets wach und aufmerksam zu bleiben. Sicherheit geht vor!
  • An Tankstellen auf das Auto achten: Auch wenn es grundsätzlich nicht sonderlich gefährlich ist, mit dem Auto nach Spanien zu fahren, solltest du an Tankstellen und Raststätten trotzdem ein Auge auf dein Fahrzeug haben. Bei Toilettenpausen oder ähnlichem sollte immer eine Person in der Nähe des Autos bleiben.
  • Vorausschauend fahren: Besonders in anderen Ländern mit fremden Verkehrsregeln gilt es natürlich, möglichst vorausschauend zu fahren. Lieber etwas weniger Gas geben, die Beifahrer zum Aufpassen animieren und mit Vorsicht die neue Verkehrsumgebung kennenlernen.

Fazit

Mit einer guten Vorbereitung ist ein Road-Trip nach Spanien nicht nur spaßig und spart Geld, sondern er ermöglicht dir auch eine ganz individuelle, flexible Reisegestaltung!

Viel Spaß bei deinem Abenteuer, Spanien mit dem Auto zu bereisen! Wir wünschen dir eine gute und sichere Fahrt! 

Lust auf mehr? Check jetzt unsere Spanien ab.

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