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Coole Tipps für deine Reise nach Salzburg

Wir müssen zugeben, dass wir Salzburg zu Anfang etwas stiefmütterlich behandelt haben. Denn wir haben die Stadt nur kurz besucht, als wir ein paar Tage in München unterwegs waren. Mit dem Bayern‑Ticket sind wir damals schnell und vor allem günstig in die Großstadt gekommen.

Weil wir uns hier aber schon beim ersten, kurzen Besuch wohlgefühlt haben, kamen wir zu dem Entschluss: Wir müssen nochmal den Ort aufsuchen, an dem der weltbekannte Musiker Wolfgang Amadeus Mozart das Licht der Welt erblickt hat. Diesmal haben wir uns selbstverständlich auch etwas mehr Zeit genommen, die viertgrößte Stadt Österreichs – nach Wien, Linz und Graz – zu erkunden.

Damit auch du die Stadt erleben kannst, haben wir für dich die wichtigsten Informationen zusammengetragen, wie du am besten nach Salzburg kommst und was du dort alles machen kannst.

Anreise nach Salzburg

Die Anreise nach Salzburg ist an und für sich ziemlich einfach. Denn durch die Lage zwischen München und Wien ist die Stadt am nördlichen Rand der Alpen von allen Richtungen gut zu erreichen. Deine Reiseplanung übernehmen wir übrigens gern für dich, schau einfach mal bei unserer WebApp vorbei!

Anreise per Flugzeug

Der Salzburger Flughafen verfügt über zahlreiche Linienflüge zu den größeren europäischen Städten. Den einen oder anderen Direktflug in die Stadt im Salzburger Becken gibt es also auch von zahlreichen Großstädten in Deutschland aus. Doch nicht nur per Direktflug, sondern auch über die wichtigen Drehkreuze bzw. Umsteigeflughäfen Europas, wie Frankfurt, Wien, London und Istanbul, kommst du gut nach Salzburg.

Sowohl das historische Zentrum der Stadt als auch den Hauptbahnhof kannst du vom Flughafen aus ohne Probleme mit dem Bus erreichen. Die Fahrt dauert mit der Linie 10 etwa 15 Minuten und mit der Linie 2 (Obus 10 und Obus 2) ungefähr 23 Minuten. Bis zum Zentrum der Altstadt sind es mit den beiden Linien dann jeweils etwa 20 und 30 Minuten.

Anreise mit dem Zug

Umweltfreundlicher und immer noch schnell kommst du mit dem Zug nach Salzburg. Von München aus kommst du innerhalb von zwei Stunden in die Stadt im Norden Österreichs. Außerdem gibt es mehrere Male am Tag direkte Verbindungen von anderen österreichischen Städten wie Wien, Innsbruck und Linz in die Geburtsstadt von Mozart.

Des Weiteren kannst du von diversen Reisezielen außerhalb Österreichs ebenfalls zum Salzburger Hauptbahnhof gelangen. Von Zürich, Bratislava, Budapest und vielen weiteren Städten existieren ebenfalls direkte Zugverbindungen.

Anreise mit dem Fernbus

Besonders günstig nach Salzburg kommst du mit einem Fernbus. Zahlreiche Linien bieten dir eine direkte Verbindung von vielen Städten innerhalb und außerhalb Österreichs nach Salzburg. Viele dieser Busse fahren mehrmals am Tag in die Mozart‑Stadt.

Eine der Haltestellen für die Fernbusse befindet sich am Salzburger Hauptbahnhof, unweit der Innenstadt. Einen weiteren kannst du am Park‑and‑Ride‑Parkplatz Salzburg Süd finden. Von beiden Stationen kommst du dank der öffentlichen Verkehrsmittel auch recht schnell und einfach ins Zentrum.

Salzburg

Öffentliche Verkehrsmittel in Salzburg

Salzburg hat ein flächendeckendes Netz an Buslinien, das dich sehr schnell an jeden Ort bringt, an den du gelangen möchtest. Mittels Obus und Linienbussen kommen sowohl die Einheimischen als auch die Besuchenden recht zügig an ihr Ziel.

Die Stadt verfügt über ein umweltschonendes Nahverkehrssystem, das sowohl elektrisch betriebene Obusse als auch normale Linienbusse umfasst. Die meisten von ihnen verkehren im 15‑Minuten‑Takt. Da macht es natürlich noch viel mehr Spaß, umweltfreundlich durch die Stadt zu fahren.

Zudem ist Salzburg eine der fahrradfreundlichsten Städte in ganz Österreich. Ein umfangreiches Netz an Radwegen und eine hervorragende Infrastruktur laden dich regelrecht dazu ein, die Sehenswürdigkeiten und unzähligen Grünflächen der Stadt mit dem Zweirad zu entdecken.

Das Netz der Radwege ist mehr als 180 Kilometer lang. Die meisten dieser Wege sind direkt am Ufer der Salzach, verlaufen aber auch durch zahlreiche Parks und durch idyllische Alleen.

Die beste Reisezeit

Die perfekte Reisezeit gibt es unserer Meinung gar nicht, wenn du Salzburg besuchst. Denn jede Jahreszeit hat ihre eigenen Vorteile und verwandelt die Stadt in ein einzigartiges Paradies.

Frühling

Schon zu Beginn des Frühjahrs, also ab Anfang März, ist Salzburg wunderschön. In dieser Zeit kannst du sehen, wie die ersten Blumen durch die Schneedecke sprießen. Aber nicht nur die Natur beginnt zu blühen, sondern auch die Stadt selbst nimmt im Frühling richtig Fahrt auf.

Und wenn dann Anfang April die berühmten Wasserspiele von Schloss Hellbrunn die Massen begeistern, dann ist die Winterpause der meisten Attraktionen endgültig vorbei.

Im April kann das Wetter jedoch ziemlich wechselhaft sein. Es gibt zwar viele Sonnentage, aber gelegentlich auch Schneefall und den berüchtigten Salzburger Schnürlregen. Im Mai ist das Wetter hingegen überwiegend beständig, mild und sonnig.

Sommer

Die Sommermonate in Salzburg sind vor allem durch die Festspiele geprägt. Selbst wenn du keine Aufführung besuchst, wirst du das spezielle Ambiente zu schätzen wissen. Die ganze Stadt wirkt dann so, als wäre sie ein Teil des Festes.

Max Reinhardts Leitspruch „Die ganze Stadt ist eine Bühne“ spiegelt sich in den zahllosen engen Gassen und breiten Plätzen Salzburgs wider. Die Atmosphäre, die entsteht, wenn internationale Kunstschaffende und Gäste Salzburg in eine weltoffene Großstadt verwandeln, ist unvergleichbar.

Darüber hinaus bietet dir die Stadt die perfekte Umgebung, den Sommer im Grünen zu verbringen. Auch an besonders heißen Sommertagen findest du viele Möglichkeiten, um dich abzukühlen. Im Juni kannst du dich bereits auf viele Sonnenstunden und milde Temperaturen freuen. Mit dem ein oder anderen verregneten Tag solltest du aber ebenso rechnen.

Die eigentlichen hochsommerlichen Monate sind der Juli und vor allem der August. Aufgrund der hohen Temperaturen sind sie hervorragend für einen Ausflug zum Badesee, sportliche Aktivitäten und gemütliche Abende im Freien geeignet.

Salzburg im Sommer

Herbst

Welchen Vorteil ein Besuch in Salzburg im Herbst hat? Das können wir ziemlich schnell beantworten! Die Stadt ist in dieser Zeit nicht allzu sehr besucht, dadurch musst du dich auch nicht durch Massen von Menschen kämpfen.

In der Herbstzeit zeigen die Märkte Salzburgs die Fülle ihrer Ernten. Frisches Obst und Gemüse, so weit das Auge reicht. Die Marktstände sind aber nicht das Einzige, was dich mit einer leuchtenden Farbenpracht verwöhnt. Die umliegende Landschaft wird ebenso lebendig und lädt zum Wandern und Spazierengehen ein. An Möglichkeiten dazu mangelt es in Salzburg ganz sicher nicht – weder im Herzen der Stadt noch am nahen Untersberg.

Was das Wetter betrifft, so neigt der September dazu, ein wenig wechselhaft zu sein. Du kannst zwar einen ziemlich heißen Monat erleben, aber auch oft Tage mit kühleren Temperaturen. Der Oktober ist da nicht viel anders, allerdings können die Temperaturen in diesem Monat merklich sinken. Und der November kann dann durchaus auch etwas kühl und teilweise neblig werden.

Winter

Im Winter präsentiert sich Salzburg sowohl von seiner ruhigen als auch von der sportlichen Seite. Zu Beginn des neuen Jahres kannst du die Mozart‑Stadt so erleben, wie es auch die Einheimischen tun und lieben – nämlich mit einer einzigartigen Mischung aus Kultur, Musik und Natur. Auf den Stadtbergen macht das Winterwandern besonders viel Spaß.

Der Dezember ist in der Regel sehr kalt. Besonders gegen Ende des Monats ist es gar nicht mal so ungewöhnlich, dass es zu stärkeren Schneefällen kommt. Januar und Februar sind dann die beiden kältesten Monate im Jahr. Die Chance auf wunderschöne verschneite Landschaften ist in Salzburg zu dieser Zeit besonders hoch.

Salzburg im Winter

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Salzburg?

Die Schönheit Salzburgs liegt vor allem in seinen vielen verschiedenen Facetten. Du kannst einerseits in die ereignisreiche Historie eintauchen und andererseits die Stadt im Hier und Jetzt erfahren.

Salzburg ist mehr als einfach nur die Stadt, in der Mozart zur Welt gekommen ist. Die meisten Sehenswürdigkeiten bieten dir nämlich auch einen Einblick in die Geschichte der Stadt. Zudem gibt es an fast jeder Straßenecke unzählige faszinierende Bauwerke.

Die Hohensalzburg

Hoch über den Dächern der barocken Salzburger Altstadt thront auf dem Festungsberg die Hohensalzburg. Sie ist die größte vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas und bietet dir einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt und ihre Umgebung.

Die Festung ist das gesamte Jahr über geöffnet. Du kannst sie natürlich zu Fuß erreichen, aber am bequemsten ist die Fahrt mit der Festungsbahn. Das Ticket ist auch nicht allzu teuer.

Die Hohensalzburg

Schloss Mirabell

Schloss Mirabell wurde im Jahr 1606 von Fürsterzbischof Wolf Dietrich für seine Geliebte errichtet. Der Marmorsaal, der einstige Festsaal der Fürsterzbischöfe, gilt landläufig sogar als einer der „schönsten Hochzeitssäle der Welt“. Heute beheimatet das Schloss Mirabell neben den städtischen Ämtern auch das des Bürgermeisters von Salzburg.

Der Mirabellgarten wurde unter Erzbischof Johann Ernst von Thun 1690 komplett neugestaltet. Übrigens ist er sogar – gemeinsam mit der Felsenreitschule und dem Kloster Nonnberg – einer der bekanntesten Drehorte aus dem beliebten Musical The Sound of Music.

Die Getreidegasse

Ebenfalls interessant ist die Getreidegasse, das geschäftige Herz der Salzburger Altstadt. Ihr einzigartiger Charme macht sie, ebenso wie Mozarts Geburtshaus, zu einem unwiderstehlichen Ziel für unzählige Besuchende aus aller Welt. Neben einer Reihe von internationalen Modehäusern lockt die Getreidegasse auch mit traditionellen Gaststätten und einzigartigen, geschichtsträchtigen Geschäften die Passanten und Passantinnen an.

Die Architektur der Häuser in der Getreidegasse zeichnet sich durch schöne Hauseingänge sowie durch die vom ersten Stock aufwärts immer kleiner werdenden Fenster aus. Für die Salzburger Altstadt sind vor allem die Durchgangshäuser sehr typisch. Sowohl die Vorder- als auch die Rückseite dieser Gebäude führen direkt auf verschiedene Straßen hinaus, wobei ein Arkadengang die beiden verbindet.

Die Getreidegasse von Salzburg

Schloss Hellbrunn

Die wohl mit Abstand wichtigste Sehenswürdigkeit ist das Schloss Hellbrunn, welches seine Besucher seit über 400 Jahren mit seinen Wasserspielen verzaubert.

Der Salzburger Fürsterzbischof Markus Sittikus entwarf es als eine bis dahin nie dagewesene Oase des Genusses und der Muße. Die weitläufigen Parkanlagen und Gärten des Schlosses Hellbrunn sind zum einen Teil landschaftlich gestaltet, zum anderen Teil ein natürliches Biotop.

Fazit

Salzburg war eine der größten Überraschungen, denen wir je auf unseren Reisen begegnet sind. Nach einer ersten Tagestour hatte uns die Stadt bereits so sehr verzaubert, dass wir unbedingt wieder hierher wollten.

Dank der vielen Sehenswürdigkeiten ist die Stadt auch für längere Aufenthalte sehr gut geeignet. Wann du nach Salzburg reist, kannst du sogar frei entscheiden, denn die Stadt im Norden Österreichs hat zu jeder Zeit einen gewissen Charme.

Was wir dir auf jeden Fall garantieren können: Die Zeit, die du dort verbringst, wird wahrscheinlich viel zu schnell vorbei sein. Aber zum Glück kannst du ja jederzeit wieder zurückkehren.

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