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Lima – die besten Sehenswürdigkeiten ​​​​

¡Buenos días! Weißt du schon, wohin dich deine nächste Reise führen wird? Wenn nicht, haben wir eine Idee für dich: Peru! Der südamerikanische Staat ist nicht nur perfekt für Backpacker, sondern lässt dich auch als Kulturliebhaber in seine zahlreichen zeitgeschichtlichen Ereignisse eintauchen. Lass dich zum Beispiel von der Geschichte der Inkas in den Bann ziehen, probiere die köstlichen kulinarischen Spezialitäten aus, genieße die vielfältige Natur und sieh dir auch die wunderbare Hauptstadt Lima an! Diese hat uns besonders überzeugt, weshalb wir dir Lima ans Herz legen möchten – auch, wenn du eine ganze Rundreise durch Peru planen willst.

Was uns an der Hauptstadt Perus überzeugt hat und was es noch alles über sie zu wissen gibt, wollen wir dir in diesem Artikel ausführlich erzählen. Außerdem haben wir nach langem Überlegen endlich die Top 10 der Sehenswürdigkeiten von Lima aufgestellt. Wir konnten uns nur sehr schwer entscheiden – sei also gespannt!

Das Wichtigste auf einem Blick

Als drittgrößtes Land Südamerikas ist Peru neben seinen Nachbarländern Ecuador, Kolumbien, BrasilienBolivien und Chile kaum zu übersehen. Auch der Pazifik grenzt im Westen an die Republik. Besonders interessant ist ein Blick in die Geschichte des 32 Millionen Einwohner Staates. Bereits vor unserer Zeitrechnung haben sich Menschen in Peru angesiedelt, wobei im 15. Jahrhundert – also nach Christi Geburt – eines der berühmtesten Wahrzeichen des Landes entstanden ist: die Ruinenstadt Machu Picchu. Sie ist von den Inka in den peruanischen Anden erbaut worden und fasziniert einfach immer wieder aufs Neue.

Fairerweise müssen wir aber nun auch erwähnen, dass Machu Picchu nicht gerade um die Ecke von Lima liegt. Allein die Luftlinie beträgt bereits über 500 Kilometer. Wenn du mit dem Auto anreisen willst, sind es über 1000 Kilometer. Trotzdem wollten wir dieses Beispiel erwähnen, damit du ein Gefühl für die Größe des Landes bekommst.

Die Hauptstadt Lima liegt im Westen des Landes – direkt an der Küste des Pazifiks. Als größte Stadt von Peru ist die 8,5 Millionen Einwohner Metropole das kulturelle, wirtschaftliche sowie verkehrstechnische Zentrum des Landes. Sie wurde im Jahr 1535 von dem spanischen Abenteurer Francisco Pizarro gegründet, wobei er ihr den Namen „Cuidad de los Reyes“ gab. Das bedeutet so viel wie die „Stadt der Könige“. Du fragst dich, warum es ein Spanier war? Weil Spanien das Land ab dem Jahr 1532 besetzt und auch das Vizekönigreich Peru erschaffen hat. Dabei ist ein Großteil der indigenen Bevölkerung des Landes an eingeschleppten Krankheiten oder militärischen Einsätzen gestorben. Unabhängig vom europäischen Spanien ist Peru seit 1821.

Die Einflüsse der spanischen Kultur sind deutlich in der Kulinarik des Landes zu spüren. Außerdem haben auch noch andere Länder der Welt Einfluss auf die traditionelle peruanische Küche. Daher können wir nicht nur von einem Nationalgericht sprechen. Allerdings gibt es ein wirklich landestypisches Gericht: Ceviche. Es besteht aus ungekochtem weißem Fisch, welcher in Limettensaft und Gewürzen eingelegt wird und mit Süßkartoffeln, Mais und Yuca serviert wird. Das hört sich zwar für uns im ersten Moment ungewöhnlich an, schmeckt aber verdammt lecker!

Die Speisen des Landes sind auch sehr von der Region und dem Klima abhängig. In den Anden werden beispielsweise Meerschweinchen gegessen, wohingegen die Bewohner des Amazonas gerne Flussschnecken und Frösche verspeisen. 

In Lima finden das ganze Jahr über großartige Events statt. Im Februar gibt es beispielsweise einen traditionellen Karneval. Zu dieser Zeit ist es in Lima besonders bunt und es wird sehr viel getanzt. Charakteristisch für das Fest sind auch die Wasser- und Mehlschlachten. Hört sich nach jeder Menge Spaß an! Außerdem gibt es einige religiöse Events, welche du nicht verpassen solltest. Dazu zählt eine katholische Veranstaltung im Oktober, wobei der „Herr der Wunder“ (Señor de los Milagros) geehrt wird. Ebenfalls sehenswert ist das Mistura Food Festival im September, bei welchem die leckersten Gerichte des Landes probiert werden können.

Um in Lima mobil zu sein und alle Attraktionen sehen zu können, verfügt die Stadt über eine Metro. Sie besteht aus insgesamt 26 Stationen. Abgesehen davon kannst du dich auch flexibel mit einem Minibus oder Taxi fortbewegen. Achte dabei auf deine eigene Sicherheit und vertraue nicht auf Anhieb jedem Fahrer. So, bist du nun bereit für die besten Sehenswürdigkeiten der Stadt? Wir sind es auf jeden Fall!

Die besten Sehenswürdigkeiten in Lima

Nachdem wir dir die interessantesten Fakten vorgestellt haben, wollen wir jetzt auf unsere Lieblingsplätze der Stadt eingehen.

Plaza de Armas

Gerade, wenn du nur ein paar Tage in Lima bist, solltest du den Plaza de Armas ganz oben auf deine Bucketliste setzen. Es ist der älteste Ort der Stadt, da es ihn bereits seit dem Jahr 1535 gibt. Wenn du zuvor gut aufgepasst hast, kannst du sogar beantworten, wer ihn gegründet hat – richtig, es war Francisco Pizarro. Er ist aber nicht nur deshalb historisch gesehen sehr wertvoll, sondern auch, weil hier die Unabhängigkeit des Landes verkündet worden ist. Er zählt seit dem Jahr 1991 zum UNESCO‑Weltkulturerbe.

Am Plaza de Armas findest du einen wunderschönen Springbrunnen, welcher von einem ehemaligen Vizekönig errichtet worden ist. Es gibt aber noch viel mehr zu entdecken. Etwa den Regierungspalast, die stadtbekannte Kathedrale sowie den vor 100 Jahren fertiggestellten Palast des Erzbischofs. Auch das Rathaus sowie der Club de la Unión sind hier erbaut worden. Auf einige dieser Sehenswürdigkeiten wollen wir nun noch genauer eingehen. Sei also gespannt!

Plaza de Armas in Lima

Kathedrale von Lima

Die katholische Kathedrale von Lima wurde dem Apostel Johannes geweiht. Laut Erzählungen soll bei der Gründung der Stadt, Francisco Pizarro den ersten Stein der Kirche gelegt haben. Also begann ihr Bau im Jahr 1535. Was du unbedingt sehen musst, ist das Grab von Pizarro. Immerhin hat er viel zu der Geschichte der Stadt beigetragen.

Leider wurde die Kirche einige Male von starken Erdbeben beschädigt. Sie ist jedoch immer wieder renoviert worden. Dies hatte auch Vorteile, denn aufgrund des Wiederaufbaues sind die großartigen klassizistischen Türme entstanden. Allgemein werden in der Kirche viele verschiedene Baustile sichtbar. Der Altar ist beispielsweise barock, doch die detailreichen Chorbauten sind im Rokoko-Baustil gehalten.

Regierungspalast

Wie bereits erwähnt, befindet sich der neobarocke Regierungspalast ebenfalls am Plaza de Armas. Dieser besitzt spannenderweise einen Zweitnamen und wird daher auch als „Haus von Pizarro“ bezeichnet. Kein Wunder, denn er hat ihn erbauen lassen – und das auf den Ruinen eines Inka-Palastes.

Falls du dich für die glanzvollen Innenräume wie die Golden Hall, den Peace Room oder den Jorge Basadre Room interessierst, solltest du dich so früh wie möglich für eine Führung anmelden. Ansonsten kannst du ihn auch nur von außen besichtigen. 

Franziskanerkirche

Auch die imposante Franziskanerkirche mit einem Kloster befindet sich in der Nähe des Plaza de Armas. Sie wird auch Basilika St. Franziskus genannt. Im Gegensatz zu den zuvor vorgestellten Attraktionen ist diese erst etwas später erbaut und auch vergrößert worden.

Sie zeichnet sich durch ihren schönen Barockstil sowie ihre traumhaften Kuppeln aus. Darüber hinaus befinden sich unter der Kirche Katakomben, wo tausende von Menschen begraben liegen. Du kannst die kunstvoll ausgestellten Knochen und Schädel der Verstorbenen bei einer Führung besichtigen.

Die Franziskanerkirche in Lima

Plaza San Martin

Neben dem Plaza de Armas gibt es natürlich noch andere Sehenswürdigkeiten in Lima. So zum Beispiel den Plaza San Martin – ein Andenken an José San Martin. Dieser hat für die Unabhängigkeit des Landes gekämpft. Auf diesem Platz findest du eine beeindruckende Reiterstatue des Helden sowie viele Straßenkünstler, welche du gerne beobachten kannst. Es ist auch ein guter Ort, um etwas Zeit in einem Café oder Restaurant zu verbringen.

Larco Museum

Wenn du mehr über die Geschichte Perus erfahren möchtest, solltest du einen Besuch im Larco Museum einplanen. Dieses verfügt über 45 000 Ausstellungsstücke, welche vielfältiger nicht sein könnten. Egal ob Goldschmuck, Kleidungsstücke aus den Anden oder kunstvolle Bildwerke – die Bandbreite des Museums ist riesig. Nach deinem Museumsbesuch kannst du dich noch in ein nettes Café setzen oder ein Souvenir kaufen. Auch ein Spaziergang im wunderschönen, blühenden Garten zahlt sich aus.

Huaca Pucllana

Um hautnah die Geschichte der peruanischen Bevölkerung zu verfolgen, bietet sich eine Tour durch Huaca Pucllana an. Du wirst es dir nicht vorstellen können, aber das ist eine Pyramide, welche sich mitten im Stadtteil Miraflores befindet. Sie ist ungefähr 1500 Jahre alt und wird bis heute von Archäologen erforscht, weshalb immer wieder neue Zeugungsstücke aus vergangenen Zeiten entdeckt werden.

Park of Love

Ebenfalls in Miraflores befindet sich der „Park der Liebenden“. Er zeichnet sich durch das Kunstwerk von Victor Delfín aus. Angeblich stellt die Figur den Künstler selbst dar, wie er gerade seine Frau im Liegen küsst. Hier finden witzigerweise kleine Wettbewerbe statt. Die Teilnehmer messen sich darin, wer am längsten seinen Schatz küssen kann. Die riesige Skulptur befindet sich gleich am Pazifischen Ozean. Bei Sonnenuntergang ist es hier sehr romantisch, weshalb es sich besonders für verliebte Pärchen lohnt!

Park of Exposition

Ein weiterer wunderschöner Park ist der Park of Exposition, welcher von einem italienischen Architekten entworfen worden ist. Er beherbergt mehrere Pavillons und auch das Kunstmuseum von Lima befindet sich hier. Das Gebäude aus der Neorenaissance besteht bereits seit dem Jahr 1871 und ist ein Hingucker für sich. Doch im Inneren erwartet dich noch einiges mehr! Tausende Exponate führen dich durch die gesamte Kunstgeschichte von Peru. Diese zieht sich über 3000 Jahre! Da gibt es einiges für dich zu sehen!

Magic Water Circuit

Ab in den Reserve Park! Am besten kommst du am Abend, denn da bietet er dir eine spektakuläre Show. Hier kannst du viele Wasserfontänen beobachten, welche in den schönsten Farben beleuchtet werden. Der Park hat sogar einen Eintrag im Guinness-Weltrekord Buch der Rekorde bekommen. 

Fazit 

Lima ist eine hochinteressante kulturelle Stadt im südamerikanischen Peru. Besonders viele Sehenswürdigkeiten gehen auf den Gründer der Stadt zurück: Pizarro. Beispielsweise der Plaza de Armas, die Kathedrale von Lima sowie der Regierungspalast – all diese Spots solltest du auf deiner Reise in der Hauptstadt definitiv erkunden. Wenn dich das allein noch nicht überzeugt hat, dann informiere dich doch über die interessante Geschichte des Landes. Mehr dazu erfährst du vor Ort im Larco Museum, im Kunstmuseum oder bei der Pyramide Huaca Pucllana. Solche großartigen Sehenswürdigkeiten gibt es wirklich nicht überall!

Das großartige an Lima sind auch die vielen Parks. Zum Beispiel der Park der Liebenden oder der Reserve Park, wo du abends eine gigantische Wassershow erleben kannst. Abgerundet wird diese mit vielen bunten Lichtern, was dir ein unvergessliches Erlebnis verspricht! Uns hat Lima einfach überzeugt. Wir hoffen, dass du das gleiche empfindest. Falls ja, wann startet denn deine Reise nach Peru?

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