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Utah – Ein Anblick schöner als der andere

Während viele nur wenig mit Utah verbinden, wissen vermutlich nur die Naturliebhaber unter euch, was wir meinen, wenn wir sagen, dass Utah auf jeden Fall einen Besuch wert ist! Der Bundesstaat beherbergt keine der bekannten Städte der USA und scheint im ersten Moment daher eher trist. Doch in Wirklichkeit ist Utah ein Paradies für Wander- und Fotografieliebhabende, die ein neues Abenteuer in der Natur suchen!

Was Utah ausmacht, welche Orte des Bundesstaates du unbedingt gesehen haben musst und warum du ihn keinesfalls unterschätzen solltest, erfährst du im folgenden Artikel!

Alles, was du über Utah wissen musst

Utah liegt im westlichen Teil der USA. Während andere Staaten mit ihren Großstädten, Wolkenkratzern und Millionen von Lichtern protzen können, bietet Utah eher weniger Großstadtatmosphäre. Das ist jedoch kein Grund für den von Nevada, Colorado, Arizona, Idaho und Wyoming umgebenen Bundesstaat klein beizugeben.

Seine Natur, die von riesigen Salzseen, Flüssen, Wüstenlandschaften und beeindruckend roten Felslandschaften geprägt ist, ist einzigartig schön und wohl kaum noch einmal derartig auf der Welt zu finden. Planst du eine Reise durch den Bundesstaat im US‑amerikanischen Westen, so ist Utah ein Staat, den du keinesfalls ausfallen lassen solltest.

Straße

Must-Visits in Utah

Da Utah derart vielfältig ist, kann es schnell passieren, dass man den Überblick über all die verschiedenen Reiseziele verliert. Folgend möchten wir dir von einigen der sehenswertesten und interessantesten Ziele berichten.

Salt Lake City

Obgleich wir die ganze Zeit bereits von der Natur schwärmen und wir von ihren Besonderheiten auch sofort berichten werden, sollten wir zunächst eine der wenigen Städte Utahs erwähnen, in der du am ehesten das Großstadtfeeling erlebst: Salt Lake City ist die Hauptstadt von Utha und ist vor allem für ihre Vielfältigkeit bekannt.

Die im Norden des Bundesstaates gelegene Stadt grenzt direkt an den Great Salt Lake, der vor allem für seine besondere Färbung bekannt ist und einen höheren Salzgehalt als das Meer aufweist. Doch nicht nur der große Salzsee, sondern auch die in den Frühlings- und Wintermonaten mit Schnee bedeckten Gipfeln rund um die Stadt schaffen eine einzigartige Atmosphäre.

Die Stadt selbst steckt voller Kultur. So ist ein Besuch im Natural History Museum – das neben Astronomie- und Geografieexponaten auch riesige Dinosaurier‑Skelette ausstellt – absolut empfehlenswert. Bekannt ist die Stadt auch dafür, dass sie und ihr Temple Square der Hauptsitz der Mormonenkirche sind. Doch auch Shoppingtrips lassen sich in den großen Einkaufszentren wunderbar unternehmen.

Während Utah aufgrund seines kalten Wetters im Winter vor allem in den Sommermonaten ein Ziel von Reisenden ist, bietet Salt Lake City und seine großen Skiresorts auch in den Wintermonaten eine Menge Aktivitäten.

Zion National Park

Hat man nun genug vom Großstadtgefühl und möchte die Natur Utahs aus nächster Nähe kennenlernen, so sollte man sich nun auf die Nationalparks konzentrieren. Sie sind das Aushängeschild des Bundesstaates und ziehen sich durch einen großen Teil Utahs. Der Zion National Park, der mit dem Auto rund viereinhalb Stunden von Salt Lake City entfernt liegt, bietet hohe, rote Felswände des Zion Canyons und grüne Landschaften.

Er zieht jährlich Millionen von Reisenden nach Utah, da er sich hervorragend zum Wandern eignet. Kommst du zur richtigen Jahreszeit und das Wetter macht dir keinen Strich durch die Rechnung, so ist das Wandern durch die Zion Narrows ein ganz besonderes Erlebnis.

Beim Wandern durch den kalten Virgin River, der für die tiefen Schluchten verantwortlich ist, lernst du Wandern von einer ganz neuen Seite kennen. Am nächsten Tag kannst du dir dann anstatt in den tiefen Schluchten auf den Höhen der Klippen deinen Weg suchen.

Bryce Canyon National State Park

Nicht weit vom Zion Canyon liegt der Bryce Canyon Nationalpark. Mit rund zwei Stunden Autofahrt liegt der Park, der für seine sogenannten Hoodoos bekannt ist, nahe am Zion. Hoodoos sind spitz zulaufende Felsformationen, die im Bryce Canyon Nationalpark in Massen zu finden sind. Sie ragen bis zu 60 Meter in die Höhe und sind ein wahres Naturspektakel. Die orangefarbenen Steingebilde kann man am besten während langen Wanderungen durch den Nationalpark bewundern.

Canyonlands-Nationalpark

Der Canyonlands Nationalpark ist ein weiterer bekannter Nationalpark in Utah. Mit seinen 1336 Quadratkilometern gehört er zu den größten des Bundesstaates und bietet ebenso wunderschöne Wanderwege. Besonders interessant sind hier der Sky und der Needles District.

Der Sky District ist sehr beliebt. Auf seinen weitgehend festen Straßen gibt es viel zu sehen – unter anderem der Steinbogen Mesa Arch, der an manchen Tagen ganze Busladungen an Menschen anzieht. Gerade im Morgengrauen leuchtet der leicht zu erreichende Steinbogen besonders rot – ein tolles Ausflugsziel für diejenigen, die noch unerfahrener sind!

Doch auch der Needles District mit seinen nadelförmigen Felsformationen bietet einzigartige Aussichtspunkte, die auch für Unerfahrene einfach zu erreichen sind.

Arches-Nationalpark

Einer der beliebtesten Nationalparks in Utah ist der Arches‑Nationalpark. Er liegt im Norden des Bundesstaates und beherbergt neben rund 2000 anderen Sandsteinbögen das Wahrzeichen Utahs: den Delicate Arch.

Der Steinbogen fällt jeden Abend in ein ganz besonderes Licht, leuchtet rot auf und wird von einer großen Menge an Menschen bewundert. Doch auch der Double, Turret oder North Window Arch, die die Natur auf wundersame Weise geschaffen hat, sind wunderbar anzusehen.

Wer die Spuren der früher im Bundesstaat lebenden Ureinwohner verfolgen möchte, kann hier der False Kiva einen Besuch abstatten. Die Ruine ist nicht leicht zu erreichen, doch sowohl sie selbst als auch der Ausblick von ihrem Standort sind einzigartig.

Sandstein

Dead Horse Point State Park

Einen weiteren wunderschönen, aber in diesem Fall ganz besonderen Ausblick bietet der Dead Horse Point State Park. Der im Nord‑Osten liegende State Park liegt direkt am Colorado River. Dieser macht in diesem Gebiet eine 180 Grad Wende, die man aus einer Höhe von 1731 Metern von einem Aussichtspunkt bewundern kann. Wirklich ein einzigartiges Erlebnis!

Monument Valley

Auch der Südosten des Bundesstaates hat einiges zu bieten. Die Szenerie des Monument Valleys mag dir möglicherweise bekannt vorkommen, was daran liegt, dass es Westernfilmen wie Spiel mir das Lied vom Tod als Kulisse diente. Der Anblick der Tafelberge versetzt dich kurzerhand in die Welt des Wilden Westens und bietet eine hervorragende Fotokulisse.

monument Vally

Natural Bridges National Monument

Wer genug von dem rot der Gesteinsbögen im Norden hat, der könnte im Südosten des Bundesstaates auch eine andere Kulisse bewundern, denn hier ist das Gestein deutlich heller. Dort angekommen solltest du unbedingt das Natural Bridges National Monument besuchen, ein beliebtes Ziel bei Reisenden ist.

Während eine lange Straße durch das Gebiet der von der Natur geformten Brücken führt, ist es auch möglich, einen der Wanderwege zu bestreiten, um sich die Brücken aus nächster Nähe anschauen zu können.

The House on Fire

Bleiben wir weiterhin im Südosten, so findet sich hier eine andere Sehenswürdigkeit Utahs, die sich sonst nirgendwo auf der Welt derart finden lässt: The House on Fire. Dabei handelt es sich um eine alte Ruine, die direkt unter einer Felswand liegt.

Durch die Verläufe im Gestein wirkt die Ruine im Morgenlicht als würde sie in Flammen stehen. Wer sich also am Morgen einer leichten Wanderung stellen und danach einen magischen Ausblick genießen möchte, sollte dem House on Fire definitiv einen Besuch abstatten.

The Wave

Wellen in Utah? Das mag erst einmal komisch klingen, ist aber eines der begehrtesten Reiseziele hier. Mit Wellen sind die Sandsteinformationen mit Wellenmuster gemeint, die wirklich beeindruckend sind.

Doch nicht jeder darf sich über den Anblick der Wellen erfreuen. Um das Gebiet vor zu vielen Reisenden zu schützen, sind die Tickets für das Bestaunen der Naturgebilde limitiert. Während man sich zum Südteil lediglich einige Monate vorher anmelden muss, muss man zum Betreten des Nordteils des Gebiets an einer Lotterie teilnehmen.

So braucht es zum Bewundern der Sandsteingebilde etwas Geduld und Glück – bringt man jedoch beides mit, so kommt man in den Genuss eines einzigartigen Anblicks.

Fazit

Auch wenn es viele im ersten Moment nicht vermuten würden, ist Utah übersät mit tollen Sehenswürdigkeiten. Die Felslandschaften des Bundesstaates sind einmalig und sonst nirgends auf diese Art zu finden.

Utah ist schlichtweg ein wahres Paradies zum Wandern, Fotografieren und Bestaunen. Falls du auf der Suche nach all dem warst und nun fündig geworden bist, wünschen wir dir ganz viel Spaß bei deiner Reise! Und wenn du noch nicht genug von der Natur hast und es dich nach Utah noch weiterzieht, haben wir hier die schönsten Nationalparks der USA für dich zusammengefasst. Vielleicht findest du ja dein nächstes Reiseziel?

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