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Stories of Growth – Selbstvertrauen und Selbstständigkeit auf Reisen

Reisen bringen tolle Erfahrungen und Erlebnisse. Jeder neue Ort ist einzigartig – genauso wie deine Erinnerungen an ihn. Überall kannst du etwas Neues lernen und dich dadurch weiterentwickeln. Die gewonnen Erfahrungen und Soft Skills kannst du später nicht nur im Alltag und auf weiteren Reisen anwenden, sondern häufig bringen sie dich im Berufsleben weiter.

Während deines Lebens wirst du immer wieder auf neue Herausforderungen und Situationen treffen. In diesen wirst du nicht nur Selbstständigkeit, sondern auch Selbstvertrauen beweisen müssen. Beim Erlernen dieser beiden Soft Skills können dich Reisen stark unterstützen.

Wir wollen dir in diesem Artikel mit Geschichten aus dem Backpacker Tribe deshalb zeigen, wie wir diese Fähigkeiten unterbewusst auf unseren Reisen aufgefasst haben.  

Selbstständigkeit und Selbstvertrauen

Kein Mensch ist von Anfang an Selbstständig. Ganz im Gegenteil – als Baby und Kind bist du sogar stark auf andere Menschen angewiesen. Erst wenn du älter wirst lernst du nach und nach, selbstständiger und auch unabhängiger zu werden. Der Weg dorthin kann allerdings schwierig sein, da du zum Selbstständig sein auch eine Menge Selbstvertrauen benötigst.

Dieses bekommst du hauptsächlich, indem du in deine eigenen Fähigkeiten und Kräfte vertraust und genau weißt, was du kannst und was deine Grenzen sind. Mit genügend Selbstvertrauen wird dein Umgang mit neuen Situationen und Menschen sicherer und du kannst positiv auf diese zugehen. 

Reisen bieten dir viele neue Situationen, um diese beiden Soft Skills zu trainieren, insbesondere wenn du dich alleine auf den Weg machst. In jedem Land musst du dich irgendwie selbstständig zurechtfinden und auf andere zugehen. Alleine eine Fremdsprache zu sprechen, kann dir im ersten Moment viel Selbstvertrauen abverlangen, aber macht dich im Nachhinein um einiges selbstsicherer.

Auch dich mit einem fremden dem Verkehrsnetz auseinander zu setzten und dann an deinem Ziel anzukommen stärkt deine Selbstständigkeit. Mit vier Geschichten aus allen Teilen der Welt, erzählen wir dir von unseren selbst gemachten Erfahrungen. 

Neuseeland – Ich kann das!

Zwei Mädels, eine Reise. Anika vom Content Team und der Reiseschule standen zusammen mit ihrer besten Freundin 10 Monate Neuseeland bevor. Bei so einer langen Zeit stand für die beiden sofort fest: Wir brauchen ein Auto. Deshalb kauften sie dieses gleich in ihrer ersten Woche in Auckland.

Auckland ist eine der größten Städte Neuseelands, auch was Auto- sowie Linienverkehr betrifft, weswegen sie sehr verunsichert waren, dort alleine zu fahren. Sowieso war noch alles komplett neu für die beiden. Anika ging optimistisch an die Situation heran: „Okay, los geht’s! Ich probiere es einfach.“ Bis zur Autobahn verlief auch alles gut.

Plötzlich löste sich der linke Spiegel und flog weg. Sofort stellte sich die Frage: Was sollen wir jetzt tun? Sie googelten erst einmal und fanden ganz in der Nähe einen Schrottplatz. Eigentlich haben sie keine Ahnung von Autos, sagen die beiden. Trotzdem wollten sie erst einmal selbst versuchen, das Problem zu lösen und nicht gleich nach Hilfe rufen. 

Auf dem Schrottplatz angekommen trafen sie sogleich auf die nächste Hürde: Die Sprachbarriere. Beide hatten keine schlechten Englischkenntnisse, aber das„Kiwi-Englisch“ zu verstehen und darauf zu antworten, war am Anfang sehr schwer. Im Endeffekt verkaufte ihnen der Händler einen kompletten Spiegel für umgerechnet etwa 18 Euro. 

Anika und ihre Freundin waren in der Situation jedoch total verunsichert, da sie nicht wussten, ob das zu viel ist und er sie nur abzockt. Auf eigene Faust versuchten sie dann, den Spiegel zu wechseln und stellten fest, dass das sogar recht einfach ist. Ihre Erfahrung von diesem Tag ist, dass du dich immer irgendwie verständigen kannst, auch wenn es schwerfällt.

Jede Idee ist einen Versuch wert und oftmals sind Hürden viel leichter zu überwinden, als du denkst. Du musst nur an dich glauben und dich trauen, neue Dinge auszuprobieren. Dadurch wirst du mit der Zeit stärker und selbstbewusster. 

Lake Pukaki

Australien – Über den eigenen Schatten springen

Von unserer ersten Geschichte in Neuseeland geht es jetzt weiter in das nahe gelegene Australien. Dort war unser Gründer Fabio mit einem Kumpel auf Reisen. Nach vier Monaten musste sein Freund allerdings aus persönlichen Gründen plötzlich zurückfliegen. Für Fabio gab es nun zwei Möglichkeiten: Entweder fliegt er mit nach Hause und beendet die Reise vorzeitig oder er bleibt alleine in Australien zurück.

Die Entscheidung fiel ihm ziemlich schwer, denn bis jetzt hatte er sich immer sehr zurückgehalten und in Gesprächen eher seinen Kumpel reden lassen. Jedoch nahm er sich der Herausforderung an und blieb. Er wurde dadurch förmlich ins kalte Wasser geworfen, besonders sprachlich. Zurückblickend kann er aber sagen, dass das Beste war, was ihm hätte passieren können.

Er machte unglaublich schnelle Lernfortschritte. Vor allem die Sprache wurde immer besser und besser. Zudem genießt er es seitdem immer mehr, irgendwo alleine unterwegs zu sein und findet es motivierend. Diese Erfahrung, allein in Australien zu sein, prägte ihn für sein ganzes Leben und das sieht man heute ganz besonders in seinem Job. Er geht mit Selbstvertrauen auf neue Leute und Hürden zu und weiß, dass er die Situation selbstständig meistern kann. 

Regenbogenloris

Miami Beach – Erfahrungen für das ganze Leben 

Australien lassen wir hinter uns und fliegen einmal um die halbe Welt nach Miami Beach. Dort sammelte unser CMO und Mitgründer Stephan nach dem Abi seine ersten Auslandserfahrungen in einer Art Sprachschule im „Backpacker‑Style“. Die Wahl des Ortes lief in seinen Worten in etwa so ab: „Miami Beach liegt am Meer ─ okay, let’s go!“.

Am Flughafen angekommen traf er gleich auf drei weitere Leute, die alle aus verschiedenen Ländern kamen. Es war das erste Mal, dass er nicht seinen gewohnten Freundeskreis um sich hatte. Normalerweise stellt das für ihn kein Problem dar und er kann leicht neue soziale Kontakte knüpfen, allerdings war er zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf fremde Länder und Menschen eingestellt.

Er wusste nicht, wie er auf die anderen Reisenden zugehen sollte, weshalb er sich zu Beginn sehr introvertiert verhielt. In seinem Kopf und wahrscheinlich auch in den Köpfen der meisten anderen jungen Menschen drehen sich die ganze Zeit wichtige Fragen: Was passiert jetzt? Wie laufen die nächsten drei Monate ab? Wie organisiere ich mich richtig? Was mache ich den ganzen Tag? Alles in allem fühlte er sich sehr unsicher. 

Eine Besonderheit der Sprachschule waren zudem die hostelähnlichen Unterkünfte: In 20 Zimmern wurden immer vier bis sechs Leute untergebracht. Stephan kannte das so gar nicht und war sich gerade wegen der Sprachbarriere sehr unsicher, denn von seinen neuen Zimmergenossen konnte keiner wirklich Englisch. Diese stellten sich als bunter Haufen voller verschiedener Nationalitäten heraus und gerade am Anfang herrschte pures Chaos.

Aus sich herauszukommen und die Tagesabläufe zu lernen war ein Prozess, aber mit der Zeit tauten alle miteinander auf. Stephan fing an, sich einen neuen Freundeskreis aufzubauen. Zuerst nur mit anderen Deutschsprachigen, denn es war der erste Schritt aus der Komfort-Zone heraus.

Später folgten dann auch Freunde aus unbekannten Ländern mit unbekannten Sprachen und Kulturen. In den ersten Wochen dieser Reise war er abends immer total erledigt vom Tag, da alles und jeder fremd war. Das festigte sich jedoch schon bald. Er machte viele neue Erfahrungen und weiß heute, dass dieses Abenteuer nur der Anfang von etwas Großem war.

Die Zeit in Miami Beach lehrt ihn stark, dass man Mut fassen und auf andere zugehen muss, weil man sonst schnell alleine dasteht. „Du bist abhängig davon, jemanden anzusprechen und sie Dinge zu fragen.“ Andere sind jedoch genauso offen und ihnen geht es besonders in solchen Situationen nicht anders als dir.

Es lohnt sich auf jeden Fall, denn du hast die Chance, lebenslange Freundschaften zu schließen. Solange du offen bist und dich auf neue Situationen einlässt passiert es wie von selbst, dass du selbstständiger wirst, dich selbst organisieren kannst und kein Problem mehr damit hast, auf andere zuzugehen. 

Miami Beach

Osteuropa – erste Reise, erste Erfahrungen 

Die letzte Story bringt uns nach Europa, genauer gesagt nach Osteuropa. In diesen Ländern machte unsere Social Media Managerin Maira ihre erste Backpacking-Reise zusammen mit Backpackertrail‑Gründer Fabio. Am Anfang war sie wie jeder, der seine erste Reise macht, sehr unsicher. Sie fragte sich ständig: Wem kann ich vertrauen, wem nicht? Wer ist authentisch und ehrlich und wer trägt nur eine Maske? Sollte ich das machen oder lieber nicht?

Heute sagt sie über sich selbst, dass sie damals zu gutgläubig und naiv war und überall mitmachen wollte. Mit ein wenig Erfahrung ändert sich das jedoch, obwohl es insbesondere in armen Ländern schwierig ist. „Vor allem aber lernst du aus gemachten Fehlern.“ Diese Erfahrung machte Maira in Peru, als sie in einer kritischen Gegend zu neugierig war und nicht richtig aufgepasst hat, weshalb ihr einige Sachen gestohlen wurden.

Mit wachsender Erfahrung lernst du allerdings, solche Situationen und vor allem Menschen richtig einzuschätzen, was dein Selbstvertrauen ungemein steigert. „Reisen helfen dir, einen Art 6. Sinn zu entwickeln, wodurch du unterschiedliche Situationen mit Intuition und Gefühl meistern kannst.“

Heute ist Maira eine erfahrende Reisende. Sie plant all ihre Reisen selbstständig und kann den Hürden in ihrem Leben, besonders auch den beruflichen, mit Selbstvertrauen gegenübertreten. „Reisen sind die beste Möglichkeit, um dich weiterzuentwickeln, denn nirgends sonst triffst du auf so viele neue Orte und Menschen, die dich alle auf ihre Art und Weise prägen.“

Fazit

Alle vier Geschichten sind einzigartig, aber eine Erfahrung haben alle gemacht: Glaube einfach an dich und daran, dass du es schaffen und die Situation meistern kannst. Mit jedem erfolgreich überwundenen Stolperstein wird dein Selbstvertrauen und deine Selbstständigkeit wachsen. Du lernst deine Stärken und Schwächen kennen und weißt, wie du mit ihnen umzugehen hast und wie du sie am besten nutzen kannst.

Keine Soft Skills entstehen von heute auf morgen, auch nicht diese, aber mit jeder Erfahrung erweiterst du sie und wächst mit ihnen. Dieser Weg lässt sich jedoch nicht ohne Fehler gehen ─ vermeide neue Situationen deshalb nicht aus Angst, Fehler zu machen, denn aus ihnen lernst du viel. Vertraue in dich und in das, was du alles selbstständig schaffen kannst. Diese Fähigkeiten sind für den Beruf später unglaublich wichtig! 

Deine eigene erste Reise zu planen und anzutreten, kann jedoch sehr überwältigend sein. Wenn du dich noch besser darauf vorbereiten möchtest, bietet dir unsere Masterclass dazu viele verschiedene Möglichkeiten! Oder möchtest du lieber deine eigene individuelle Reise zusammenstellen und Erfahrungen sammeln? Dann nutze doch unsere WebApp und bringe dich mit wenigen Klicks an dein nächstes Traumziel! 

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