Erfahrungen & Bewertungen zu Backpackertrail

Italien Inseln

Städtereisen können sehr anstrengend und stressig sein, vor allem im Sommer beim heißen Wetter. Vielleicht hast du die besten Sehenswürdigkeiten Italiens schon besichtigt und willst den italienischen Flair trotzdem wieder spüren. Oder du kannst gar nicht damit anfangen und willst einfach abschalten und entspannen.
Auf jeden Fall haben wir was für dich – egal, was du machen möchtest. Denn bei einem Inselurlaub geht es nicht nur um Sonne und Strand, sondern um historische Stätte und unberührte Natur, faszinierende Einblicke und spannende Aktivitäten. Wohin solltest du reisen? Lies unseren Artikel, um zu erfahren, welche die schönsten italienischen Inseln sind und was du dort machen kannst.

Burano: die bunte Insel Italiens

Wenn du schon mal in Venedig warst, hast du vielleicht sogar Murano besucht, die Insel berühmt für die Herstellung von Glas. Obwohl der Name verwirrend sein kann, meinen wir eine ganz andere Insel. Wofür ist Burano besonders? Zwei sind die Hauptattraktionen: die Nadelspitze und die farbigen Häuser, die an Kuba erinnern. Nun, kannst du Burano gemütlich mit der Fähre erreichen (etwa 20 Minuten von Venedig entfernt) und für wenig Geld von Deutschland nach Venedig bequem fliegen, ohne stundenlang im Flugzeug sitzen zu müssen.
Die Insel ist sehr touristisch –wir sind schließlich ja in der Nähe von Venedig – aber auch sehr klein, sodass du nicht zu viel Zeit mit Massen von Touristen verbringen musst.

Elba: die Insel mit Geschichte

Lasst uns nach Mittelitalien gehen, und zwar in die Toskana. Schon der Name duftet nach Wein, der aber nur eine der Dinge ist, die du auf der Insel Elba finden kannst. Die Insel Elba gehört zu einer Gruppe von 6 weiteren Inseln, von denen sie die größte ist, dem sogenannten Toskanischen Archipel.
Elba ist nämlich die drittgrößte Insel Italiens nach Sizilien und Sardinien und ist somit sicher einen Besuch wert.


Die Insel Elba und ihre Strände: Vielfalt und Schönheit

Kieselstrände, weiße Sandstrände, versteckte Buchten, goldene Strände, schwarze Strände, Basaltstrände: Die Insel Elba lässt keine Wünsche offen dank ihrer großen Vielfalt an Stränden. Darüber hinaus gibt es viele Aktivitäten zu unternehmen: Vom Windsurfen über das Schnorcheln bis hin zu Bootsausflügen. Du wirst dich bestimmt nicht langweilen!

Die Insel Elba und die Geschichte

Napoleon Bonaparte, der berühmte Gründer des ersten französischen Kaiserreichs, ging genau hier ins Exil und musste nach der verlorenen Schlacht bei Leipzig auf den Thron verzichten. Napoleon blieb nur 9 Monate lang auf Elba, aber sein Vermächtnis dauerte viel länger und ist tatsächlich heute noch sichtbar. Wir empfehlen dir, eine Route auf den Spuren des berühmten Monarchen zu unternehmen und Orte zu besuchen, die für ihn besonders waren. Unter diesen sind die Villa dei Mulini, der Hauptwohnsitz, in dem sich ein Nationalmuseum befindet, und die Villa San Martino in Portoferraio. Wenn du von Geschichte schwärmst, dann solltest du die Kirche der Misericordia besuchen, in der jedes Jahr am 5. Mai eine Messe in Ehre Napoleons, der am 5. Mai 1821 gestorben ist, gehalten wird. Empfehlenswert ist auch das Museo dei Cimeli, wo man mehr über Napoleon erfahren kann.


Andere Aktivitäten, die du auf Elba machen kannst!

Wenn du Lust auf einen schönen Einblick und Wandern hast, dann ist der Monte Capanne für dich. Wir sprechen nämlich über den höchsten Ort, aus dem du eine wunderschöne Sicht auf die Insel haben kannst. Zu Fuß oder mit einer Kabinenbahn kannst du den kleinen Berg erreichen. Wenn du dich für das Laufen entscheidest, musst du mit ca. 3 Stunden rechnen. Dir wird es aber nicht langweilig sein, denn du wirst sicher die Natur mit ihren Landschaften, Pflanzen und Tieren bewundern.

Capri und la dolce vita

Capri ist eine der schönsten Inseln der Welt. Diese kleine Perle, die zur Region Kampanien im Süden gehört, ist von jeder beliebt. Viele Prominente, Politiker und Sänger wählen die Insel als Urlaubsziel aus - und das aus gutem Grund! Denn es gibt keine bessere Art, la dolce vita zu genießen, als mit einem Glas Wein auf einem Boot am Meer, während man unter der Sonne liegt, in so einem wunderschönen Ort wie Capri.
Hier wirst du im Sommer viele Touristen treffen. Aber die Lage der Insel wird dir erlauben, mit dem Boot andere Orte in der Nähe zu besuchen, wie Positano und Amalfi.


Was du auf Capri besuchen musst:

La Grotta Azzurra (die blaue Höhle)

Die berühmteste Attraktion Capris ist die Grotta Azzurra (die blaue Höhle), die ihren Namen der kristallblauen Farbe ihres Wassers verdankt. Die Höhle kann nur bei günstigen Wetterbedingungen gegen Bezahlung einer Eintrittskarte und an Bord von Ruderbooten, die vom Personal des Ortes genehmigt werden, besichtigt werden. Derzeit ist sie geschlossen. Das Baden in ihren Gewässern ist verboten, aber verzweifele nicht: Capri bietet viele Buchten und Traumstrände. Es wird gesagt, dass die blaue Höhle bereits in römischer Zeit als Landeplatz bekannt war, aber später wurde sie verlassen, weil man glaubte, dass sie von bösen Geistern beherrscht war. Es scheint, dass es ein deutscher Maler namens August Kopisch war, der sie in der Neuzeit (1821) entdeckt hat. Sicher ist, dass du sie bei deinem Urlaub auf der Insel auf keinen Fall verpassen solltest!

Monte Solaro (der Solaro-Berg)

Wenn du einen Panoramablick auf die Insel haben und gleichzeitig einen Ausflug machen möchtest, empfehlen wir dir einen Spaziergang in die Richtung Monte Solaro (Solaro-Berg), der dir auf 589 Metern Höhe einen atemberaubenden Blick auf die blaue Insel bietet. Keine Sorge: Auch wenn laufen nicht dein Ding ist, kannst du den Gipfel mit dem Sessellift erreichen. Die Aussicht vom Berg ist so weit, dass du auch einen Blick auf den Golf von Neapel und den Golf von Salerno erhaschen kannst – natürlich nur, wenn das Wetter auf deiner Seite ist. Nach dem Besuch der berühmten Grotta Azzurra und einer schönen Wanderung wirst du dich zu Recht ausruhen wollen.


Capris Strände

Merke dir zwei Strände: Marina Grande, Capris größten Strand und Marina Piccola, im Süden der Insel gelegen. Sicherlich wirst du in Marina Grande ankommen, der einzige Strand der Insel, der über einen Hafen verfügt und somit die Möglichkeit hat, Schiffe anlegen zu lassen. Im Übrigen haben wir bereits gesehen, dass Capri Orte hat, die dank Legenden berühmt geworden sind. Der Strand Marina Piccola hat auch ihre eigene Legende. In der Tat findest du hier die „Felsen der Meerjungfrauen.ˮ Man sagt, dass hier diese mythologischen Figuren, die Meerjungfrauen, Odysseus in Versuchung führten, wie uns Homer in seiner Odyssee erzählt.
Aber wie sind die Strände von Capri? Auf der Insel findest du ein fantastisches Meer; allerdings keinen Sand, sondern Kieselsteinen und Felsen. Und auch wenn es unbequem erscheinen mag, darfst du uns glauben: Es lohnt sich!

Entspanne dich in La Piazzetta!

Um einen Tag voller Geschichte, Natur und Entspannung ausklingen zu lassen, empfehlen wir dir ein gutes Abendessen mit frischem Fisch in der Stadt und einen Spaziergang auf der wunderschönen Piazza Umberto I, die von allen „La Piazzetta“ genannt wird, dem Hauptplatz von Capri, der mit seinen vielen Bars die Möglichkeit bietet, wirklich in den italienischen Lebensstil einzutauchen.
Zwei Köstlichkeiten, die du unbedingt probieren musst, werden deinen Gaumen erfreuen. Kennst du schon den caprese Salat? Er ist der weltberühmte Sommer-„Salat“, der genau in Capri erfunden wurde. Die Legende besagt, dass er von einem Maurer erfunden wurde, der ein typisch italienisches Mittagessen zubereiten wollte, als Hommage an die Farben seiner Flagge. Rot wie die Tomaten, weiß wie der Büffelmozzarella Kampaniens, grün wie das Basilikum. Alles mit Oregano und extra nativem Olivenöl gewürzt. Guten Appetit! Und um alles zu verdauen, ist ein Glas Limoncello aus der Gegend ein Muss.

Lampedusa: Sizilien, wie du es noch nicht kennst

Lampedusa ist sicher heutzutage oft in den italienischen und internationalen Medien, denn auf ihren Hafen kommen jeden Tag mehrere hunderten Migranten aus Afrika. Aber dass sollte dich nicht stoppen, denn diese Inseln ist eine echte Perle, sicherlich anders als viele italienische Inseln. Lampedusa liegt im Süden Italiens, im Pelagie-Archipel, der Sizilien gehört. Und obwohl Sizilien selbst eine Insel ist, die du bei einem Besuch in Italien unbedingt sehen solltest, werden wir dir jetzt mehr von den weniger besuchten Lampedusa erzählen. Das Meer mit seinen verschiedenen Farben – ob türkis, blau oder smaragdgrün – und dem sauberen, kristallklaren Wasser werden dir den Atem rauben.

Lies weiter, um zu erfahren, was du in Lampedusa am besten machen kannst.


Boot tour der Insel

Es scheint wirklich unspektakulär zu sein, aber der beste Weg, die Insel zu entdecken, ist mit dem Boot. Du wirst es lieben!


Cala Pulcino

Cala Pulcino ist eine der eindrucksvollsten Buchten von Lampedusa. Lass dich von der schönen Farbe des Wassers mit seinen verschiedenen Schattierungen von blau bis smaragdgrün sowie von der entspannenden Atmosphäre verzaubern. Der Strand ist felsig, an manchen Stellen gibt es aber auch Sand, der von der Flut direkt vom Meeresboden dorthin getragen wird. Diese kleine Ecke Paradies zu erreichen, musst du eine kleine Wanderung durch die Natur machen.

Sizilianisches Essen probieren

Dass man in Italien gut isst, ist unumstritten. Jede Region hat ihre eigenen Weine und typischen Gerichte, von denen viele in der ganzen Welt bekannt sind. Dies ist vielleicht der Fall bei einer echten sizilianischen Delikatesse: die cannoli. Es handelt sich um einen typischen Nachtisch Süditaliens, der sich durch süßen sizilianischen Teig in Röhrenform auszeichnet, der dann in Öl gebraten wird und mit Schafsricotta-Käse (und manchmal mit Schokoladenstückchen) gefüllt wird. Wir empfehlen auch die Pistazien-Cannoli. Übrigens sind die Pistazien ein typisch sizilianisches Produkt, das in der ganzen Welt bekannt ist. Wenn du nicht so der Süßigkeiten-Fan bist, kannst du natürlich frischen Fisch probieren!


Ausflug an die Isola di Conigli (die Kaninchen-Insel)

Der Name selbst ist Gegenstand mehrerer Spekulationen, aber nein, das Kaninchen ist nicht das Symbol dieser Insel. Die populärste Hypothese ist, dass ein englischer Admiral sie „Rabit Island“ nannte und sich dabei auf Arabisch bezog, wobei "Rabit" „Verbindung“ bedeutete, um das Phänomen der Niedrigwasser-Flut zu zeigen, das diese Insel fast wie eine Küsteninsel aussehen lässt.

Die Kaninchen-Insel ist wirklich schön und würde mehrmals als Italiens schönster Strand gekennzeichnet. Besuche sie und ihren Strand, um dich wie auf den Malediven zu fühlen. Darüber hinaus wirst du hier die Meeresschildkröte caretta caretta finden, die dank der Arbeit von Schildkrötenrettungs- und Bergungszentren weiter existieren kann. Erwarte nicht zu viele Einrichtungen auf dieser kleinen Insel, da sie unter dem Umweltschutz der Insel Lampedusa steht. Touristen sollten sich auch an die Öffnungs- und Schließzeiten des Strandes selbst halten.

Sardinien: das Paradies Italiens

In der Rangliste der besten italienischen Inseln darf Sardinien nicht fehlen. Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel Italiens, aber ihre Strände kennen keine Konkurrenten. Sardinien war schon immer eine der beliebtesten Reiseziele für Prominente, insbesondere die Costa Smeralda und die VIP Stadt Portocervo. Aber Sardinien bietet viel mehr. Von Essen, über Kultur und Traditionen bis hin zu Natur und Attraktionen.

Top Strände Sardinien

Beginnen wir mit der Mittel-Ost Küste. Cala Mariolu am Golf von Orisei wird dir das Gefühl der Karibik geben. Kieselsteine gemischt mit Sand und Wasser in allen möglichen Schattierungen: ein echtes Paradies.
Eine weitere Bucht, die einen Besuch wert ist und zu einem echten italienischen Naturdenkmal erklärt wurde, ist die Cala Goloritzè, deren natürlicher Bogen an die Algarve in Portugal erinnert. Die Farbe des Wassers, von tiefblau bis smaragdgrün, ist einfach wunderschön. Ein Ausflug in die umliegende Natur lohnt sich auch.
Wenn du dich im Nordwesten befindest, können wir dir einen weiteren Traumort empfehlen: La Pelosa. Dieser Strand hat einen sehr flachen Meeresboden, blaues Wasser, einen feinen Sand und ein Panorama, das an die Geschichte erinnert, gekennzeichnet durch einen Turm, der dem gleichnamigen Strand seinen Namen gibt.

Wenn du im Norden bleiben möchtest, haben wir einen Tipp: Besuche die Inseln des Archipels La Maddalena. Verpasse unter ihnen nicht die Budelli-Insel mit ihrem berühmten Spiaggia Rosa (rosa Strand). Es sind vor allem Fragmente von Korallen und Granit, die dem Strand seine suggestive Farbe verleihen. Leider ist es nicht möglich, hier zu schwimmen, geschweige denn sich zu sonnen, denn der Strand gehört einem Schutzgebiet, das Teil des Maddalena-Archipel-Nationalparks ist. Es lohnt sich jedoch ein Besuch des Monte Budello (Mount Budello), von dem aus man einen atemberaubenden Blick auf die umliegenden Inseln hat.

Nicht weit vom Maddalena-Archipel entfernt, ebenfalls im Nordosten, liegt die Costa Smeralda, deren Name von der Farbe des Wassers herrührt, mit ihren Traumorten.
Sardinien hat jedoch viel mehr als nur Strände zu bieten. Wenn du Zeit hast, ist ein Besuch der Hauptstadt Cagliari ein Muss. Cagliari liegt im Südosten und ist eine Stadt am Meer. Die warmen Farben seiner Häuser verleihen ihr den typisch mediterranen Charme.

Cagliari ist eine Stadt mit einer starken historischen Präsenz und unterschiedlichen Herrschaften, einschließlich der spanischen. Die Kathedrale Santa Maria ist einen Besuch wert mit ihrer Mischung aus verschiedenen Stilen wie zum Beispiel der mittelalterliche und gotische Stil.
Der königliche und elegante Stil von Cagliari, der einigen spanischen Palästen sehr ähnlich ist, wird am besten durch den Palazzo Civico, der Sitz des Rathauses, repräsentiert.


Kulinarisches Vergnügen

Zu einem guten Urlaub gehört sicherlich ein feines Essen (oder mehrere). Beginnend mit pane carasau, ein sehr dünnes und knuspriges Brot, unverwechselbar in Aussehen und Geschmack. Die fregola sarda hingegen wird aus Hartweizengrieß und Wasser hergestellt, dessen Körner gegessen wird und daher zum Verzehr in Suppen geeignet ist. Wenn du Fisch gerne hast, musst du die bottarga probieren, die aus getrockneten und gesalzenen Fischeiern (Thunfisch oder Meeräsche) hergestellt wird. Die bottarga ist an sich schon eine ausgezeichnete Vorspeise, kann aber auch mit spaghetti und andere Nudeln gegessen werden. Auch die Käseproduktion ist wichtig, probiere den sardischen Pecorino-Käse, um die Aromen des Territoriums zu schmecken!
Den besten Trinkspruch wirst du nur mit dem Cannonau und/oder dem Vermentino Wein haben!

100 Jahre und mehr...

Eine weitere Kuriosität sind die Menschen von Sardinien. Wusstest du, dass diese italienische Region eine blaue Zone ist? Besonders sprechen wir von dem Süden der Inseln und von Barbagia, Nuoro und Seulo. Tatsächlich gehört sie zusammen mit anderen, sehr wenigen Orten auf der Welt zu den Orten, die die höchste Zahl von Hundertjährigen aufweisen. Kein Wunder: gutes und gesundes Essen, eine Bevölkerung, die Meeresluft atmet und im Kontakt mit der Natur lebt, Aktivitäten im Freien und ein starker Gemeinschaftssinn. Dies und vieles mehr findest du auf Sardinien!

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