Erfahrungen & Bewertungen zu Backpackertrail

Die schönsten Orte in den kanadischen Rocky Mountains

Die schönste Form, die Rocky Mountains zu entdecken, ist mit dem Auto. Die Highways 1 und 93 leiten dich von einem Naturschauspiel zum nächsten. Türkisblaue Gletscherseen wie aus dem Katalog mit einzigartigem Bergpanorama verschönern dir deine Tage. Mit ein wenig Geduld entdeckst du hier und dort Elche, die durch die Täler streifen, oder sogar Grizzlybären, welche auf der Jagd nach frischem Lachs am Ufer der Flüsse warten. Durch tiefe Canyons und über imposante Wasserfälle bahnt sich das Wasser der zahllosen Gletscher der kanadischen Rocky Mountains durch die Landschaft. Dank vieler günstiger Campingplätze und Recreational Sites kommst du günstig auf deiner Reise unter. Also worauf wartest du noch? Tauche ab in die unvergleichliche Natur der schönsten Region Kanadas.

Glacier National Park

Im Glacier National Park dreht sich alles ums Wandern. 17 Hiking Trails mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden führen durch Täler, zu Bergseen oder sogar rauf zum Illecillewaet Gletscher. Besonders vom Great Glacier Trail bekommst du einen wundervollen Ausblick über die umliegenden Bergketten. Auf dich wartet frische Bergluft und Natur soweit das Auge reicht. Nimm dir auf jeden Fall immer Bearspray auf deine Wanderungen mit, denn den Nationalpark bewohnt der ein oder andere Grizzly.


Yoho National Park

Für viele einer der schönsten Nationalparks in den kanadischen Rocky Mountains. Der Yoho National Park hat alles zu bieten, was du dir von den Rockies erwartest. Türkisblaue Bergseen, markante Bergspitzen, Wasserfälle und Gletscher. Der bekannteste Ort im Yoho Park ist wohl der blau-schimmernde Emerald Lake, den du entweder mit dem Kanu vom ansässigen Kanu-Verleih erkunden kannst oder zu Fuß umrundest. Um den Touristenmassen zu entkommen, lohnt es sich rauf zum Yoho Lake zu gehen. Über den Yoho Pass gelangst du zum kleinen See, wo du entspannt in der Sonne abhängst und dich bei Gelegenheit im kühlen Nass erfrischst.

Beeindruckend geht es auch hinter dem Yoho Pass weiter, denn hier stürzt aus 373 Metern das Wasser der majestätischen Takakkaw Falls in den Yoho Valley herab. Im wunderschönen Yoho Valley findest du auch diverse Campingspots zum Übernachten. Weniger groß als die Takakkaw Falls aber nicht minder beeindruckend sind die Wapta Falls, welche du über einen kurzen Walk erreichst. Bevor du den Yoho National Park verlässt, musst doch noch einen Tagestrip zum Lake O’hara machen. Dadurch, dass der See vom Highway nicht so leicht zu erreichen ist, findest du hier kaum Tagestouristen vor, was dir ein besonders entspanntes Naturerlebnis ermöglicht. Von einem kleinen Felsvorsprung am See bekommst du einen besonders schönen Blick über den Lake O‘hara und die umliegenden Berge.

Lake Louise und Lake Moraine

Falls du nicht unter einem Stein wohnst, hast du von diesen beiden Seen entweder schon einmal was gehört oder zumindest ein Foto auf dem Gram gesehen. Die Seen sind so etwas wie die Aushängeschilder der kanadischen Rocky Mountains; und das zu Recht! Dementsprechend sind die Seen auch sehr beliebt bei Besuchern. Daher ist früh aufstehen angesagt, um das bestmögliche Erlebnis rauszuholen. Im besten Fall bist du schon gegen 5 Uhr morgens am Lake Moraine, da es nur wenige Parkplätze am See gibt. Nimm dir eine Decke und einen warmen Kaffee mit und lass dich auf einem der Felsen am See nieder, um den Sonnenaufgang zu genießen. Langsam taucht die Sonne die umliegenden Bergspitzen in ein sattes Gold, während der Moraine Lake sich langsam von einem tiefen dunkelblau in ein helles türkisblau färbt. So schmeckt der Tim Hortens Kaffee doppelt gut. Wenn du dich ein bisschen Fancy fühlst, gibt es anschließend ein Frühstück im Fairmont am Lake Louise.

Gestärkt geht es auf die Wanderung hoch zum Devils Thumb. Der Weg geht zunächst gemäßigt Bergauf zum Lake Agnes bevor es auf einen weiteren kurzen Aufstieg zum Plateau des Beehive geht. Vom Beehive hast du einen unvergleichlichen Blick auf den satt-türkisblauen Lake Louise. Wenn du noch nicht müde bist, dann geht es für dich weiter zum Devils Thumb. Der Weg ist ab hier jedoch schon etwas für erfahrene Wanderer, da es steil Bergauf geht und du auch mal deine Hände benutzen musst. Belohnt wirst du aber mit einer der schönsten Aussichten in ganz Kanada.

Johnston Canyon

Durch tiefe Schluchten gräbt sich der Johnston River und rauscht dabei immer weiter Richtung Tal. Hier und dort wird das tiefblaue Wasser durch Wasserfälle aufgemischt, bevor sich der Fluss in den breiten Bow River ergießt. Über einen betonierten Fußweg kannst du die Reise des Johnston Rivers von seiner Mündung bis hin zur Quelle verfolgen. Es lohnt sich entweder besonders früh oder am späten Nachmittag den Canyon zu besuchen, da dieser besonders beliebt bei Touristen ist. An tosenden Wasserfällen und an blau-schimmernde Gumpen vorbei führt dich dein Weg zu einem kleinen Waldstück. Von hier aus geht es über diverse Serpentinen immer höher Richtung Quelle. Die Quellen des Johnston Rivers sind die Ink Pots. Aus den kleinen, türkisblauen Tümpeln sprudelt gemächlich Wasser aus dem inneren des Gesteins empor und tritt über die Ufer. Zusammen ergeben sie sich in einen reißenden Fluss. Aber auch das Panorama bei den Ink Pots ist atemberaubend. Spitze, schroffe Bergspitzen erinnern an die Dolomiten, einfach einer der besten Ausflugsorte in der Nähe von Banff.


Banff

Banff ist wohl der bekannteste Touri-Ort in den kanadischen Rockies. Hier findest du eine Menge an Übernachtungsmöglichkeiten für alle Budgets. Von Campingplatz bis zu einem luxuriösen Aufenthalt im bekannten Fairmont Banff Springs, welches direkt an den Bow Falls liegt. Von hier aus erstreckt sich auch der tiefblaue Bow River, den du am besten auf einem Rafting Boot erkunden kannst. Ein guter Mix aus fordernden Stromschnellen und ruhigen Abschnitten machen die Fahrt abwechslungsreich. Zudem gibt es am Ufer des Bow Rivers einige Wanderrouten. Im Sommer steht Wandern hoch im Kurs, denn rund um Banff gibt es unzählige Wanderrouten. Vom Sulphur Mountain bekommst du eine einzigartige 360°-View über Banff und seine umliegenden Bergspitzen. Wenn du auf der Suche nach einer richtigen Herausforderung bist, dann probiere dich mal am Cascade Mountain, der mehr als 2.900 Meter über der Stadt thront. Nichts für Couchpotatos! Mit den umwerfenden Farben vom Lake Louise und Lake Moraine kann der Lake Minnewanka zwar nicht konkurrieren, aber dafür liegt der malerische See nur wenige Kilometer von Banff entfernt. Bei einer ruhigen Kanutour mit deinen Freunden kannst du das Bergpanorama am See am besten genießen.

Canmore

Ein wenig südlich von Banff liegt Canmore. Am Horizont der Stadt, welche das Tor zu den Rockies ist, wenn du aus östlicher Richtung kommst, liegen die Three Sisters. Die markante Bergkette besteht aus drei enormen Bergen, die besonders fotogen in den Himmel ragen. Am Fuße der Three Sisters liegen die Grassi Lakes. Über eine kleine Wanderung vom Trailhead aus, gelangst du zu den klaren Bergseen, welche im Sommer auch gern zu einer eiskalten Erfrischung einladen. Im Winter lädt dich Canmore zu unzähligen Wintersport Aktivitäten ein. Von Langlauf über Ice Climbing bis hin zu steilen Ski- und Snowboardabfahrten wird dir in der Region alles geboten.


Peyto Lake

Zurück auf dem Highway geht es wieder Richtung Norden. Es geht vorbei an wunderschönen Bergseen wie dem Hector Lake oder dem Bow Lake. Hier findest du unter anderem auch die bemerkenswerten Bow Glacier Falls. Aus dem Bow Glacier ergibt sich hier der Iceberg Lake, welcher einen Wasserfall bildet, der tosend über eine Felskante in den Bow Lake mündet, aus welchem der gleichnamige Fluss entsteht. Das eigentliche Highlight des südlichen Teils der Highway 93 ist jedoch der Aussichtspunkt am Peyto Lake. Hier erwartet dich ein irres Panorama. In dem türkisgrünen Gletschersee spiegeln sich bei ruhigem Wind die riesigen Bergspitzen von den Mistaya Mountains und erzeugen ein Bild, welches du so schnell nicht vergessen wirst.


Highway 93 zu den Columbia Icefields

Die Highway 93 ist eine der schönsten, wenn nicht sogar die schönste Straße Kanadas. Auf deiner Reise von Lake Louise nach Jasper kommst du aus dem Staunen nicht heraus. Am liebsten möchtest du alle 5 Meter anhalten, um ein Foto zu machen oder einfach nur die Natur zu genießen. Hinter jeder Ecke wartet eine neue, malerische Bergkette auf dich, dessen Gletscher wunderschöne Seen und Flüsse spießt. In den Tälern wandern Grizzly Bären und Elche umher und verstecken sich in den unendlichen Nadelwäldern der wilden Rockies. Auf halber Strecke zwischen Lake Louise und Jasper liegt das Columbia Icefield. Das größte Eisfeld Nordamerikas ist Zeitzeuge des Klimawandels und zeigt, wie schnell die Gletscher der ganzen Welt in den letzten Jahrzehnten geschmolzen sind. Um das Eisfeld herum erheben sich dutzende Bergspitzen, welche alle jenseits der 3.000 Meter Marke in den Himmel ragen. Einfach ein Bild der Superlative.

Athabasca Falls

Einer der Gletscher des Columbia Icefields ist der Athabasca Gletscher, welcher auch zu Fuß besichtigt werden kann. Aus ihm entspringt auch der Athabasca River. Der Fluss schlängelt sich entlang der Highways durch die unberührte Natur Kanadas und ist Lebensraum verschiedener Tierarten. Immer wieder bilden sich kleine Sandbänke und Inseln in den rauschenden Fluten des Flusses. Ungefähr 30 Kilometer vor Jasper hat sich der Athabasca River durch eine tiefe Schlucht gegraben. Hier entstanden infolgedessen auch die Athabasca Falls. Über diverse Aussichtspunkte hast du einen wunderschönen Blick über den donnernden Fluss, der durch die enge Strömt. Auf kleinen Vorsprüngen tummeln sich Fotografen, um das schönste Bild vom Canyon zu erhaschen. Auch hier gilt: Besuch die Wasserfälle außerhalb der Mittagszeiten, um der Menschenmassen zu umgehen!


Maligne Lake Road

Die Maligne Lake Road hat einige spannende Orte für dich am Start. Angefangen vom Maligne Canyon, wo du 6 Kilometer lang den Flusslauf des Maligne River verfolgen kannst, wie es sich mühsam tief in das Gestein gegraben hat. Von hier geht deine Reise zum Medicine Lake. Aufgrund eines Waldbrandes in der Region sind die Bäume am Ufer des Sees verbrannt und erzeugen ein schauriges Ambiente. Ganz anders sieht das Bild am Ende der Maligne Road aus, da hier der riesige Maligne Lake liegt. Drei Gletscher münden in den See und verleihen ihm eine besonders schöne Farbe. Mit einer Länge von 22,5 Kilometern ist der See der größte um Jasper. Es gibt viele Arten den See zu erkunden. Du kannst dem Ufer entlang wandern, den See und seine versteckten Strände mit dem Kayak erkunden oder ganz klassisch eine Bootstour bis auf die andere Seite des Sees machen. Für was du dich auch entscheidest, es wird ein unvergessliches Erlebnis werden.

Mount Robson

Mit über 3.900 Metern ist der Mount Robson einer der größten Berge Kanadas. Von der imposanten Bergspitze ragen blauweiße Gletscher in kühle Gletscherseen. Das Gebiet ist besonders bei Wanderern und Bergsteigern sehr beliebt. Diverse Backcountry Campingplätze bieten die Möglichkeit in der Wildnis zu übernachten. Vom Berg Lake aus entspringt der Robson River, welcher spektakulär an den Emperor Falls über eine Felskante in die tiefe donnert. Von hier aus bahnen sich die weiß aufgemischten Wassermassen in den fast schon unnatürlich blauen Kinney Lake. Die Farbe des Kinney Lake wirkt fast schon surreal, da das Türkis des Gletscherwassers besonders satt erscheint. Der Mount Robson liegt circa 90 Kilometer von Jasper entfernt. Die Reise lohnt sich jedoch, denn die Natur um den mächtigen Berg ist einfach umwerfend.


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