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Das beste exotische Obst aus fernen Ländern

Äpfel, Birnen und Aprikosen werden dir zu langweilig? Kein Problem, denn wir stellen dir hier exotisches Obst vor, von welchem du wahrscheinlich noch nie gehört hast! Genau das macht es so aufregend. Das heißt aber auch, dass du es nicht in den hübschen Obstgärten Deutschlands antreffen wirst und sie daher seltener in einem regulären Supermarktregal zu finden sind. Also musst du die Verkostung dieser Früchte wohl auf deine Reise-Bucketlist setzen und sie in einem fernen Land probieren. Wir finden, dass sich das auf jeden Fall lohnt!

Natürlich zählen wir dir das exotische Obst im Rahmen unseres Artikels nicht nur einfach auf. Wir fassen dir auch alles Wichtige über die Herkunft, die Zubereitung und die Nährwerte zusammen. Natürlich dürfen einige witzige Fakten hin und wieder nicht fehlen. Zudem haben wir für dich leckere Rezepte rausgesucht, welche du gerne ausprobieren kannst.

Dazu musst du dich jedoch zuvor erkundigen, wo es diese speziellen Früchte zu kaufen gibt. Manche Händler bieten dir einen guten Service an, da du die Früchte schnell und einfach bei ihnen im Internet bestellen kannst. Somit musst du nicht mal das Haus verlassen und kannst sie dir nach Hause liefen lassen. Alternativ fährst du zu einem speziellen Fachmarkt und informierst dich dort über den Kauf.

Tamarillo

Beginnen wir mit der Tamarillo – oder auch Baumtomate. Aber warum Tomate, wenn sie doch ein exotisches Obst ist? Ganz einfach: Sie erinnert sowohl vom Aussehen als auch vom Geschmack an unser geliebtes rotes Gemüse. Eigentlich kein Wunder. Denn sie ist als Nachtschattengewächs tatsächlich mit der Tomate und Kartoffel verwand. Wenn du sie probierst, erwartet dich vermutlich eine süße bis herbe oder sogar bittere Note.

Trotz ihrer Verwandtschaft zur Tomate wächst die Tamarillo auf eher kleineren, bis zu 7 Meter hohen, belaubten Bäumen. Von der Färbung her ist das exotische Obst gelb, orange, rot bis hin zu violette – und zwar von innen und außen. Dabei sollen die gelblichen Baumtomaten am süßesten sein. Wenn du die bis zu 10 Zentimeter große ovale Frucht anschneidest, erwarten dich ihre soften Kerne. Aber die kannst du ohne Probleme mitessen!

Die Tamarillo stammt aus Südamerika – genauer gesagt aus Bolivien und Argentinien. Mittlerweile ist sie aber eher im nördlichen Teil des Kontinents zu finden. Lustigerweise wirst du aber eher selten eine Tamarillo von dort bekommen. Denn mittlerweile stammen die meisten käuflichen Früchte aus Neuseeland. Wer nicht so weit fahren möchte, kann auch einfach einen Roadtrip durch Spanien machen: Auch dort wird sie mittlerweile gezüchtet.

Gegessen wird die Tamarillo wie eine Kiwi mit dem Löffel. Etwas Zucker darf für den Süßekick auch nicht fehlen! Dabei lässt du die Schale übrig, da diese nicht allzu lecker schmeckt. Du kannst sie aber auch anders zubereiten: Zum Beispiel sie mit Fleisch füllen oder als Aufstrich, Dessert oder Konfitüre verarbeiten. Klasse schmeckt es auch als Chutney! Deshalb präsentieren wir dir hier auch ein Rezept dazu. So kannst du es zum Beispiel deinen Gästen beim Grillen oder zu einer feinen Käseplatte servieren!

Fragst du dich, wie gesund eine Tamarillo ist? Dann haben wir gute Nachrichten für dich. Denn sie enthält sehr viel Vitamin C, Folsäure sowie Provitamin A. Außerdem ist sie reich an Eisen, Magnesium, Phosphor und Kalzium. Zudem enthält sie pro 100 Gramm nur 61 Kalorien, also weniger als eine Banane. Dafür hat die Tamarillo mit 1,7 Gramm etwas mehr Eiweiß als die Banane. Lecker und gesund – was will man eigentlich mehr?

Blöde Frage, wir wollen natürlich alle wieder reisen! Deshalb hast du bestimmt Lust, die portugiesische Insel Madeira zu besuchen. Die traumhafte Urlaubsdestination ist bekannt für ihr landestypisches alkoholisches Getränk Poncha. Aber was hat das nun mit der Tamarillo zu tun? Ganz einfach: Der Saft der kleinen roten Frucht wird mittlerweile zur Produktion des madeirischen Brandes genutzt. Die restlichen Zutaten sind Honig, Zitronen und Zuckerrohr. Du solltest es also probieren, wenn du dort bist – Prost!

Tamarillo Chutney

Rambutan

Also eines ist sicher: Die Rambutan ist wegen ihrer skurrilen Erscheinung kaum zu übersehen. Denn ihre stachelige Oberfläche erinnert an dickes Haar. Deshalb hat sie auch ihren Namen erhalten: „Rambut“ stammt aus dem malaiischen Sprachegebrauch und heißt übersetzt so viel wie „Haar“. In manchen Regionen wird sie wegen ihres Aussehens sogar behaarte Litschi genannt. In Kombination mit ihrer roten Farbe ist sie jedenfalls ein absoluter Hingucker!

Die Rambutan wächst auf einem Baum, der bis zu 45 Meter hoch wird. Am ehesten findest du ihn auf einer traumhaften malaysischen Insel vor. Aber auch in anderen tropischen Regionen der Welt fühlt sich die Frucht pudelwohl. Darunter sind die Länder Mittelamerikas und Südostasiens, aber auch Indien. Das heißt: Es gibt viele Möglichkeiten, wo du sie auf einer Reise verspeisen kannst.

Und wenn wir schon beim Thema Essen sind: Nein, du beißt von der Rambutan nicht wie von einem Apfel ab. Denn du musst sie erst schälen. Am besten nimmst du dafür ein Messer zur Hand und schneidest die Schale ein. Achte dabei darauf, dass du das Fruchtfleisch nicht verletzt. Die reife rote Schale mit den etwas vertrockneten Haaren solltest du dann leicht abziehen können.

Darunter verbirgt sich das Fruchtfleisch der Rambutan. Dieses wird sehr gern verspeist: Schließlich ist es lecker süß und zugleich etwas sauer– also vergleichbar mit einer Litschi oder Weintraube. Du kannst das exotische Obst roh oder gekocht genießen. Die Konsistenz ähnelt einem wässrigen Gelee und die Farbe ist milchig. Manche vergleichen es auch mit einem gekochten Ei oder eben Litschis. Im Inneren befindet sich noch ein Kern. Den kannst du auch essen – aber er wird dir vermutlich nicht allzu gut schmecken.

Die Rambutan ist die ultimative Ergänzung zu einem leckeren exotischen Obstsalat, aber auch in Fruchtsmoothies oder als Kompott macht sie sich extrem gut! Im Supermarkt findest du sie deshalb auch manchmal in Konserven, wobei der Samen mit einem Stück Ananas getauscht wurde. Achte dabei auf den Zuckergehalt des Doseninhalts, denn dieser ist oft sehr hoch. Das macht die Frucht dann zu einer wahren Kalorienbombe. Dabei hat sie eigentlich nur rund 60 Kalorien pro 100 Gramm. Auch sonst ist sie recht gesund, da sie nämlich viele gute Mineralstoffe sowie Vitamin C aufweist.

Wir empfehlen sie dir zu einer leckeren Brotzeit. Sie verfeinert mit ihrer außergewöhnlichen Note aber auch erfrischende Getränke, etwa den karibischen Cocktail Mojito. Wenn du sie nicht roh essen möchtest, ist das ebenfalls kein Problem. Generell ist sie nämlich perfekt für Süßspeisen geeignet – herzhafte Zubereitungen sind ebenso lecker. Sie passt zum Beispiel ideal in eine asiatische Pfanne.

Falls du also gerne asiatisch kochst oder einfach deinen Horizont erweitern möchtest, haben wir das ideale Rezept für dich raugesucht: Es nennt sich Thailändischer Hochzeitsteller und wird deine Geschmacksnerven explodieren lassen! Denn die Zutaten passen auf den ersten Blick nicht gerade gut zusammen. Dazu zählt ein frittiertes Ei, Karotten, Keimlinge, Weintrauben und eben die Rambutan. Abgeschmeckt mit einer leckeren Soße ist das Gericht wahrlich einzigartig!

Aber die Rambutan wird nicht nur als Lebensmittel verwendet. Denn der Samen kann zum Beispiel weiterverarbeitet werden. So können aus ihm wunderschöne leuchtende Kerzen oder wohltuende Seifen entstehen. Auch die Kosmetikbranche ist begeistert vom exotischen Obst: Sowohl in der außergewöhnlichen Schale als auch im Fruchtsamen und den Blättern des Baumes sind Stoffe enthalten, welche deinem Hautbild guttun können – ein wahrer Alleskönner!

Thai Hochzeitsteller

Kiwano

Unser letztes exotisches Obst kann auch durch das Aussehen überzeugen. Woran erinnert dich die Kiwano? Also wir mussten sofort an eine Mischung aus Kürbis und Gurke denken. Deshalb verwundert es auch nicht, dass sie ein Kürbisgewächs ist. Dazu ist sie auch als Horngurke oder Hornmelone bekannt.

Wenn du dich gesund ernähren willst, dann wird dir das Fleisch der Kinawo auf keinen Fall schaden. Sie besteht fast nur aus Wasser und hat deshalb kaum Kalorien. Unter unserer Top 3 der exotischen Obstsorten hat sie sogar mit 22 Kalorien pro 100 Gramm die wenigsten. Obendrauf stärkt sie dich mit etwas Vitamin C und Kalium.

Anders als die Rambutan und Tamarillo wächst sie nicht auf einem Baum, sondern sie ist eine Kletterpflanze. Sie trägt im Laufe der Zeit eine bis zu 15 Zentimeter lange Frucht. Die hat zu ihrer Erntezeit eine stachelige orange Schale. Um sie zu verspeisen, musst du sie einfach nur halbieren und kannst sie sofort wie eine kernige Kiwi auslöffeln – einfacher geht’s also nicht! Wer die Kerne nicht mag, kann sie natürlich auch entfernen. Dann lässt sie sich auch gut zu Cocktails oder Fruchtshakes mixen.

Sie schmeckt recht außergewöhnlich: Die meisten beschreiben sie als einen Mix aus einer Banane, Zitrone, Melone und Maracuja. Damit ihr Geschmack noch besser zur Geltung kommt, verwenden viele noch eine Prise Salz. Sie ist aber auch eine richtig gute Komponente in einem Obstsalat. Servieren könntest du ihn direkt in der Schale – da werden deine Gäste auf jeden Fall begeistert sein!

Außerdem kannst du die Kiwano auch zu Fleisch oder als Dessert essen. Da wir noch keines unter unseren Lieblingsrezepten haben, müssen wir das nun auf jeden Fall nachholen! Dieses exotische Obst kannst du nämlich perfekt zu Eis beziehungsweise zu einem köstlichen Parfait verarbeiten. Es ist gar nicht mal so viel Aufwand wie gedacht – und schmeckt zudem noch himmlisch gut!

Spannend ist, dass die Kiwano ursprünglich aus Afrika kommt. Sie war sogar endemisch. Das bedeutet, dass sie nur in einer bestimmten Region gewachsen ist. Mittlerweile ist das anders. Denn sie wird nun in Neuseeland und Israel gezüchtet. Zudem hat sie sich in Australien bereits wild ausgebreitet hat.

Kiwano Parfait

Fazit

Unsere Welt ist so groß und vielfältig, dass man jeden Tag etwas Neues entdecken kann. Wir hoffen deshalb, dass dir die Informationen über das exotische Obst gefallen haben und dich dazu animieren, ein leckeres Rezept auszuprobieren. Alternativ kannst du die Früchte auch in ihren Anbauländern genießen.

Die Tamarillo kannst du zum Beispiel mit etwas Zucker auf einer Südamerikarundreise kennenlernen. Eine wilde Kiwanopflanze findest du hingegen in Australien. Nach dem Surfen oder Sonnenbaden an einem der vielen großartigen Strände ist sie bestimmt ein leckerer Snack! Im Gegensatz dazu kannst du bei einer Backpackingreise in Thailand exotische Gerichte mit der Rambutan verkosten.

Ganz egal, wofür du dich entscheidest: Du wirst es sicher nicht bereuen! Denn die Exoten sind alle gesund und haben nicht viele Kalorien. Deshalb eigenen sie sich auch perfekt für Personen, die auf ihre Linie achten – vorausgesetzt, man verarbeitet sie nicht zu einem sehr zuckerhaltigen Kompott.

Eigentlich gibt es nur mehr eine Frage: Wann und wo wirst du die Tamarillo, Kiwano und Rambutan probieren? Und bist du eher der herzhafte oder süße Typ? Also wir lieben alle drei Früchte in allen erdenklichen Arten!

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