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Stories of Growth – Anpassungsfähigkeit auf Reisen

Auf Reisen entdeckst du traumhafte Orte, erlebst Abenteuer und sammelst eine Menge unvergesslicher Momente. Ganz nebenbei stärken prägende Erfahrungen deine Persönlichkeit – du eignest dir Soft Skills an, die zum Beispiel für deinen späteren Beruf relevant sind.

In diesem Artikel schauen wir uns die Anpassungsfähigkeit näher an: Wie hängen reisen und Anpassungsfähigkeit miteinander zusammen? Das erklären wir dir anhand einiger persönlicher Geschichten aus dem Backpacker Tribe. Mache dich bereit auf spannende Stories! 

Anpassungsfähigkeit

Warum ist die Anpassungsfähigkeit so wichtig? Ganz einfach: Ohne Anpassungsfähigkeit funktioniert die Welt nicht. In vielen alltäglichen Momenten – sei es im privaten Umfeld oder in der Arbeitswelt – ist es unumgänglich, sich an die Gewohnheiten und Strukturen anderer Menschen oder Gruppen anzupassen.

Die Grundzüge dieser Fähigkeit erlangst du schon im jungen Alter im Umgang mit anderen Kindern – besonders mit Kindern, die anders sind als du. Die sich nach anderen Kulturen richten oder andere Religionen verfolgen, die eine andere Hautfarbe tragen oder vielleicht anders lieben als du. Ein harmonisches Miteinander funktioniert ausschließlich, wenn sich beide Seiten mit Offenheit und Respekt begegnen und sich in gewissem Maße aneinander anpassen. 

Auf Reisen in ferne, unbekannte Länder lernst du, diese Fähigkeit zu stärken, wie vermutlich in keinem anderen Moment im Leben. Du wirst ständig mit fremden Sprachen, Kulturen und Religionen, fremden Gewohnheiten und Lebensstilen konfrontiert. Denn wie heißt es so schön? Andere Länder, andere Sitten. 

Die Fähigkeit des Anpassens beginnt zunächst damit, stereotypischer Vorstellungen abzulegen und Menschen offen zu begegnen. In deinem gewohnten Umfeld bist du zu Hause, teilst vermutlich ähnliche Vorstellungen und Lebensweisen wie deine Mitmenschen. Auf Reisen bist du der Gast, der Fremde oder der Ausländer. Eine gewisse Anpassung bleibt nun für dich nicht aus. 

In diesem Artikel nehmen wir dich mit auf eine Reise nach Jordanien, eine Reise nach Sri Lanka und eine Reise nach Japan und erzählen dir von unseren persönlichen Erfahrungen. 

Jordanien – eine Begegnung der anderen Art

Die erste Geschichte spielt in Jordanien. Der Großteil der Einwohner des arabischen Staates bekennt sich zur Glaubensrichtung des Islams. Sie fungiert als Staatsreligion und bedeutender Teil der Kultur. Jordanien gilt eigentlich als sehr gastfreundliches und großzügiges Land. Jedoch überwiegen bei dem Gedanken an Jordanien oftmals stigmatisierte Vorstellungen eines gefährlichen, terroristischen Landes. 

Unser Gründer Fabio und unsere Social Media Managerin Maira waren in Jordanien unterwegs. Die beiden wollten einen Mietwagen abholen. Schon nach wenigen Minuten wurde ihnen klar, dass hier nichts so läuft, wie sie es aus Deutschland kannten. So stellten sie fest: In Jordanien entspricht es der Normalität, 2 Stunden auf das Auto zu warten – entgegen der deutschen Pünktlichkeit.

Sie entschieden sich gemeinsam dafür, ihre Gewohnheiten und Erwartungen abzulegen und sich voll und ganz auf die Gegebenheiten des Landes einzulassen. Sie wussten: Wir sind nun die Ausländer. Wir wollen dieses Land, ihre Lebensweisen und Vorstellungen kennenlernen und das klappt nur, wenn wir uns in gewissem Maße daran anpassen. 

Dann ging die Reise los Richtung Norden. Am Rande der Straßen sahen sie bewaffnete Männer. Sofort stieg eine Angst auf. Sie dachten: Wo sind wir hier? Sind wir umgeben von grausamen Terroristen? Die Medien zeigen doch ständig schreckliche Bilder. Plötzlich näherte sich eine Passkontrolle. Noch mehr Angst stieg auf, besonders in Mairas Kopf. Was passiert jetzt mit uns?

An der Passkontrolle angekommen begegneten sie den Beamten mit Respekt und Offenheit und gleichsam kam es auch zurück. Die Beamten hießen sie herzlich willkommen und wünschten eine gute Reise.

Sie wollten dieses Land zwar von vornherein gerne bereisen und kennenlernen, hatten aber dann vor Ort doch stereotypische Gedanken – dem Land, den Menschen und ihrer Verhaltensweisen gegenüber. So wurde dieser erste Tag zu einer Art Schlüsselmoment, Stigmas bewusst abzulegen und abzulehnen. 

Eines Abends bestätigte sich diese Erkenntnis mit einer weiteren besonderen Begegnung. Maira und Fabio übernachteten in der Wüste in einem feststehenden Zelt. Der Besitzer war Moslem. Am Lagerfeuer tauchten sie in ein intensives und spannendes Gespräch über die verschiedenen Weltreligionen ein – auch dies war nur möglich aufgrund gegenseitiger Offenheit und Toleranz. 

Maira beschrieb es in einem unserer Gespräche: Die Erlebnisse auf der Reise durch Jordanien waren eine Art Schlüsselmoment ihres Lebens. Sie trafen auf die jordanische Kultur und die Gegebenheiten des Landes, gingen offen und respektvoll damit um und lernten wie von selbst, sich an jene anzupassen.

Jordanien

Sri Lanka – ein Festmahl der anderen Art

Wir nehmen dich nun mit auf die wunderbare Insel Sri Lanka im Indischen Ozean.
Sri Lanka ist eines der religiösesten Länder weltweit und stark vom Buddhismus geprägt. Die Einheimischen verfolgen demnach eine Reihe religiöser Bräuche und Regeln des Respekts und der Höflichkeit. 

Die besondere Achtung gilt vor allem Buddha-Statuen und buddhistischen Mönchen. Zugleich gelten die Einwohner Sri Lankas auch als eines der gastfreundschaftlichsten Völker, vorausgesetzt du respektierst ihre Regeln und Bräuche.

Unsere Social Media Praktikantin Clara und ihre gute Freundin wohnten für ein paar Tage in einem privaten Airbnb in einem kleinen Dorf. Die Vermieter waren gleich nebenan. Zu Beginn hielten sie zunächst Abstand voneinander. Die Kulturen und das Verhalten erschienen ihnen sehr fremd. Was sollen sie tun?

Die beiden Mädels waren zu diesem Zeitpunkt schon seit ein paar Wochen auf
Sri Lanka. Sie hatten sich mit der sri-lankischen Kultur auseinandergesetzt und begegneten den Vermietern stets mit Respekt und Offenheit. 

Sie versuchten sich in gewisser Weise an den Lebensstil und die kulturellen Vorstellungen der Vermieter anzupassen. Nach und nach näherten sie sich an, bis die Mädels sogar zum Essen eingeladen wurden. 

Die singhalesische Küche ist sehr speziell und orientiert sich an der indischen, arabischen, portugiesischen und holländischen Küche. Der gemeinsame Abend war nicht nur sehr lecker und lustig, sondern auch äußerst spannend. Clara und ihre Freundin erfuhren noch viel mehr über die Kultur und die Lebensweise auf Sri Lanka. An diesem Abend begannen sie die Kultur zu spüren. Sie erinnern sich noch heute gerne zurück und pflegen einen stetigen Kontakt zu ihren singhalesischen Vermietern. 

Auch diese Geschichte zeigt, wie zwei deutsche Mädchen auf ihrer Reise lernten, sich an die singhalesischen Vorstellungen und Traditionen anzupassen. 

Reis und Curry

Japan – ein Erlebnis der anderen Art

Wir reisen nun mit unserer Französisch-Übersetzerin Fanny und ihrem Mann in ein kleines Lokal nach Japan. Japan gilt als das Land der aufgehenden Sonne. Es ist äußerst vielseitig und reich an kulturellen Traditionen. Die Japaner sind gläubig, fühlen sich dabei jedoch sehr frei und zu verschiedenen Religionen hingezogen. Insbesondere die Höflichkeit wird sehr großgeschrieben – diese Verhaltensregel solltest du dir bei einem Besuch ins Gedächtnis rufen.

Die gesamte Karte des Lokals war auf Japanisch geschrieben. Sie fragten ein anderes Paar am Nebentisch höflich nach Hilfe und kamen dabei ins Gespräch. Sie waren neugierig auf die japanischen Spezialitäten und folgten den Empfehlungen. Nach dem Essen lud das japanische Paar sie ein, den Abend mit ihnen in einer Karaoke-Bar fortzuführen. Denn Japan ist das Heimatland des Karaoke.

Sie waren erst ein wenig skeptisch – Karaoke zu singen galt nicht gerade zu ihren alltäglichen Freizeitbeschäftigungen. Doch sie ließen sich letztlich darauf ein. Sie wollten ja schließlich nicht nur das Äußere des Landes, sondern auch die Kultur und Lebensweisen kennenlernen. 

Der Abend entwickelte sich zu einem ganz besonderen Highlight der Reise. Und das ergab sich nur, weil sie sich voll und ganz auf die japanische Kultur einließen und sich anpassten. Der andere Mann sprach ausschließlich japanisch, doch mit der Musik verstanden sie sich alle – „wir haben alle zusammen gesungen und es war wundervoll!“ 

Wieder einmal wird deutlich: Es ist wichtig, sich auf andere Kulturen und Gewohnheiten einzulassen. Wenn du dich entsprechend verhältst und an gewisse Dinge anpasst, öffnen sich die Menschen dir gegenüber. Du kannst eine Menge dazulernen, eine fremde Kultur wirklich erleben und ebenso viel Spaß haben. Verpasse keinen dieser einzigartigen Momente!

Karaoke Bar in Japan

Fazit

Sich auf Neues einzulassen und Unbekanntem anzupassen, bringt dich einer Kultur näher und stärkt ebenso deine Persönlichkeit – insbesondere deine Anpassungsfähigkeit. Nutze die Möglichkeit des Reisens dazu, um auf unterschiedliche Gegebenheiten, Lebensweisen und Vorstellungen zu treffen. Begegnest du diesen mit Offenheit, Respekt und Toleranz, wird dein Anpassungsvermögen wie von selbst gestärkt. 

Ein weiterer Benefit: Du bist in der Lage, mit diversen Menschen und Gruppen umzugehen. Diese Eigenschaft kommt dir mit Sicherheit auf deinem privaten sowie beruflichen Weg zugute.

Die egozentrische Kompetenz einer Führungskraft verliert in der Arbeitswelt an Bedeutung. Stattdessen wird die Fähigkeit der Anpassung immer gefragter und als enorme Stärke wahrgenommen. Anpassungsfähigkeit ist eine besondere Kunst, die Erfolg in jeglichen Bereichen des Lebens bringt! 

Worauf wartest du noch? Mit unserer WebApp kannst du deine individuelle Reise mit nur wenigen Klicks schnell und einfach planen! Und für die perfekte Vorbereitung solltest du unbedingt in unserer Masterclass vorbeischauen! 

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