Angkor Wat Kambodscha – Backpackertrail

Unterwegs in Vietnam - Straßenverkehr mit dem Roller

ass

Angkor Wat Kambodscha

7 Tipps, wie du beim Reisen nicht über’s Ohr gehauen wirst 

LOREM IPSUM DOLOR SIT AMET ELIT

Wer schon mal in Südostasien unterwegs war, der hat sicherlich schon mal davon gehört. Eine riesige Tempelanlage mit unendlich vielen alten Tempeln, die zwar alle schon das Zeitliche gesegnet haben, aber gerade deshalb zu den bekanntesten Tempeln Südostasiens gehören. Angkor Wat liegt in der Nähe der Stadt Siem Reap in Kambodscha. Wie so ein Tempelbesuch aussehen kann, das erzähle ich im Folgenden.

 Um von Sihanoukville nach Siem Reap zu gelangen haben wir eine sehr bequeme Busfahrt hinter uns gebracht. Es war ein Bus in dem man tatsächlich ein kleines Bett für sich hatte und einen Vorhang um sich vor neugierigen Blicken zu schützen. Das hatte zur Folge, dass wir relativ ausgeruht am Morgen in Siem Reap ankamen. Wir haben uns im Internet ein Hotel herausgesucht, welches nicht allzu weit von den Tempelanlagen entfernt lag. Der nette Tuktuk-Fahrer der uns zu unserem Hotel brachte, bot uns direkt an uns am nächsten Tag mit dem Tuk-tuk von Tempel zu Tempel zu fahren. Wir machten einen festen Preis aus und ließen uns am nächsten morgen um 3:30 Uhr an unserem Hotel abholen. Warum so früh? Weil die Sonnenaufgänge überAngkor Wat unglaublich berühmt sind und wir selbst in diesen Genuss kommen wollten. Der Tempel Angkor Wat macht dafür auch schon früher als alle anderen Tempel auf. 

Angkor Wat Kambodscha Backpackertrail 4

 Glücklicherweise hatte uns unser Tuk-tuk-Fahrer geraten die Karten schon am Tag vorher zu kaufen, so mussten wir nicht anstehen. Wir zahlten ca. 30 $ für einen ganzen Tag. Beim Kauf wird ein Bild von dir gemacht, welches auf die Karte gedruckt wird. Dadurch ist die Karte nicht übertragbar. Außerdem mussten wir eine Gebühr für das Tuk-tuk zahlen. Natürlich übernimmt das nicht der Fahrer.

Es war noch dunkel als wir am Tempel Angkor Wat ankamen und es hatten sich schon unzählige Menschen vor dem Tempel versammelt. Zum Glück gab es kleine Stände an denen wir uns ein kleines Frühstück und einen Kaffee holen konnten. So früh aufzustehen waren wir überhaupt nicht gewohnt.

Angkor Wat Kambodscha Backpackertrail 3

Nach einer gefühlten Ewigkeit ging schließlich die Sonne auf, denn es wurde ein bisschen heller und wir konnten erkennen, wie viele Menschen tatsächlich vor dem Tempel warteten. Also die Sonne dann endlich alles soweit erhellte, dass der Tempel vor uns in Gold getaucht wurde, wussten wir, dass sich das Warten gelohnt hatte. Es war unglaublich schon, dieser rosa-goldene Himmel hinter diesen historischen Mauern.

Als der Tag schließlich ganz angebrochen war, liefen wir durch die Ruinen und ließen die Geschichte auf uns wirken. Dann wollten wir uns auch alle anderen Tempel ansehen und liefen zurück zu unserem Tuk-tuk-Fahrer, der brav auf uns wartete. Wir waren offensichtlich nicht die einzigen mit einem solchen Service, denn es warteten Unmengen an Fahrern am Rand der Anlage.

Angkor Wat Kambodscha Backpackertrail

Glücklicherweise kannte sich unser Fahrer gut aus und so erzählte er uns viel über die Geschichte, die hinter all diesen Tempel liegt. Wir besuchten den Tempel Ta Phrom, der allgemein auch als Tomb Raider Tempel bekannt ist, denn er musste als Kulisse für Lara Croft herhalten. Der Baum, der sich langsam wieder holt was einmal ihm gehörte, hat eine beeindruckende Wirkung. Um zu fotografieren, wie er aus dem Gebäude heraus wächst muss man allerdings manchmal schon ziemlich lange warten. Es tummeln sich ziemlich viele Menschen um diesen Baum, weil alle ein schönes Erinnerungsfoto schießen wollen. Die nächste Station war der Banteay Kdei, der von König Jayavarman VII. Mitte des 12. Jahrhunderts erbaut wurde.

Angkor Wat Kambodscha Backpackertrail 1

Dieser Tempel ist meist ein bisschen weniger besucht wie Ta Phom, was den Vorteil hat, dass man sich die Details des Tempels mit mehr Ruhe anschauen kann. Nachdem wir unzählige Tempel besucht hatten und feststellten, dass jeder seinen eigenen Charme besitzt, war unsere letzte Station der Prasat Kravan. Der Tempel wurde 921 erbaut und dem hinduistischen Gott Vishnu gewidmet. Er ist noch aus einer älteren Epoche und nicht wie der Banteay Kdei und viele andere Tempel im Bayon Stil erbaut.

Es ist schon sehr eindrucksvoll, wenn man durch die Gänge dieser Tempel schreitet und sich überlegt, wie heilig diese Stätten doch sind. Was für eine Geschichte auf ihnen lastet und wie sich die Natur langsam wieder zurückholt, was der Mensch ihr genommen hat. Oft kann man sehen, wie sich ein Baum aus dem Mauern einen Weg gebahnt hat und wie das Moos sich über die Steine verteilt. Man kann beinahe spüren, welchen Zauber hinter all diesen Bauten liegt und welche Bedeutung sie haben. Als wir allerdings mittlerweile acht Stunden unterwegs waren und den 15. Tempel besucht haben, konnten wir nicht mehr. Irgendwann sah alles relativ gleich aus und es machte uns auch Mühe den Erzählungen unseres Fahrers zu folgen. Da ist dann doch ein mehrtägiges Ticket empfehlenswert. Dieses ist dann allerdings ein bisschen teurer und liegt ca. bei 60 $ für 3 Tage oder bei 70 $ für eine ganze Woche.

Angkor Wat Kambodscha Backpackertrail 2

Es gibt auch ein Gerücht, von dem wir während unserer Asienreise hörten, nachdem diese ganzen Tempelruinen künstlich erbaut wurden, um Touristen anzulocken. Ich finde aber, man kann spüren, wie echt es ist und was für eine Magie dort herrscht.

Aber, wie fast überall dort, wo viele Touristen sind, gibt es auch Bettler, die etwas vom Wohlstand der Besucher abhaben möchten. Ganz besonders irritiert haben mich wie immer die kleinen Kinder, die dort herumlaufen und um Geld betteln. Manche verkaufen auch Postkarten o.ä. Man muss nur aufpassen, dass nicht ausversehen mal eine Tasche inkl. Wertsachen den Besitzer wechselt.

Angkor Wat Kambodscha Backpackertrail 5

Wer etwas zu essen sucht, der wird unterwegs auch fündig. Man kommt immer wieder an kleinen Stellen vorbei, wo Kleinigkeiten wie Obst usw. verkauft wird. Aber auch wer etwas Warmes sucht, der wird fündig. Man muss sich also nicht Sorgen machen während der Tempeltour zu verhungern.

Generell ist die 200m² große Tempelanlage wirklich empfehlenswert. Wer einmal in die Geschichte Asiens eintauchen möchte, der ist hier genau richtig. Man kann selbst entscheiden, auf welche Art und Weise man die Tempel besuchen möchte. Alternativ zu einer privaten Tuk-tuk-Tour kann man auch eine Bustour mit großer Gruppe oder auch mit kleiner Gruppe buchen. In den meisten Fällen ist ein ortskundiger Guide inklusive, was sich auch wirklich lohnt, will man doch so viel wie möglich über die Geschichte hinter den Tempeln erfahren. 

Noch als kleiner Hinweis: Es ist wichtig, dass du auf angemessene Kleidung achtest. Schultern und Knie sollten bedeckt sein, am besten du nimmst ein Tuch mit, welches du dir um die Schultern legen kannst. Es wird zwar nicht immer auf die Kleidung geachtet, aber manchmal eben schon.

About the Author

Ich bin Louisa und studiere im fünften Semester Soziologie an der LMU in München. Meine Leidenschaften sind das Reisen, gutes Essen, Tiere und die Schönheit des Lebens, die ich gerne mit meiner Kamera festhalte.

>