Top 8 Sehenswürdigkeiten in Dresden

Dresden, eine der schönsten Städte Deutschlands

Die wunderschöne Hauptstadt des Bundeslandes Sachsen ist eine der schönsten Städte, die du in Deutschland finden kannst. Die Stadt wird auch das Elbflorenz genannt und kann definitiv mit Städten wie Berlin, Hamburg und München mithalten.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde Dresden durch die massiven Bombenangriffe aus der Luft weitestgehend zerstört. Aber die Aufbauarbeiten wurden nach dem Ende des Kriegs schnell aufgenommen. Mittlerweile erstrahlt die Stadt an der Elbe wieder in ihrem vollen Glanz.

Natürlich bietet die Stadt auch viele großartige Sehenswürdigkeiten an. Du findest hier zahlreiche Wunderwerke aus der Epoche des Barock, die nach dem Zweiten Weltkrieg wieder zum Leben erweckt wurden.

In Dresden gibt es aber neben den vielen Meisterwerken der Architektur auch unvorstellbare Goldschätze, Gemälde von Meistern der Renaissance, orientalisches Porzellan, klassische Skulpturen, Zeremoniewaffen und noch viel mehr. Für diese Menge an Entdeckungen solltest du etwas Zeit mitbringen.

Wenn du wissen willst, was Dresden so alles zu bieten hat – dann lies am besten einfach weiter.

Dresden Stadt

Die Frauenkirche

Das Wahrzeichen Dresdens ist die majestätische Frauenkirche auf dem Neumarkt. Diese besitzt in der Tat sogar die größte Kirchenkuppel auf dem europäischen Kontinent. Die ursprüngliche Kirche wurde 1743 nach Entwürfen des Architekten George Bähr fertiggestellt. Dieser ist aber noch vor der Fertigstellung verstorben.

Die Frauenkirche wurde 1945 völlig zerstört. Zunächst wurden ihre Ruinen als Kriegsdenkmal auf dem Neumarkt belassen. In den 1980er Jahren wurde der Wiederaufbau der Kirche geplant – die Arbeiten begannen im Jahr 1994 und endeten im Jahr 2005.

Das neue vergoldete Kreuz auf der Kuppel wurde in London als Geste der Versöhnung geschmiedet. Das beschädigte ehemalige Kreuz kannst du rechts neben dem neuen Altar der Kirche entdecken.

Frauenkirche Dresden

Die Brühlsche Terrasse

Nördlich der Frauenkirche kannst du die prächtige, 500 Meter lange Brühlsche Terrasse finden. Sie ist unter dem Beinamen Balkon Europas bekannt. Ihr Name stammt von dem Staatsmann Heinrich von Brühl, der nach dem Abriss der Mauern eine Reihe von prunkvollen Bauten errichtete. Die Terrasse ist über eine prunkvolle Treppe mit der Kathedrale verbunden und reicht bis in die Zeit der Dresdner Befestigungsanlagen zurück.

Nur die Gärten an der Ostseite sind original erhalten geblieben, während der Rest der Terrasse von öffentlichen Gebäuden und Museen im Stil des Historismus geprägt ist. Der große Eingang auf dem Schlossplatz beherbergt vier prächtige Skulpturen, darunter eine Statue von     Gottfried Semper und ein Denkmal für Caspar David Friedrich.

Auf der Brühlschen Terrasse wurde in den 1880er Jahren das Albertinum errichtet, in dem die königliche Skulpturensammlung untergebracht ist. Diese verfügt über Skulpturen aus mehr als fünf Jahrtausenden – von der Klassischen Antike bis ins 21. Jahrhundert.

Neben der Skulpturensammlung beherbergt das Gebäude auch die Galerie Neue Meister für zeitgenössische Werke, die nach 1843 erworben wurden. Diese ist voll mit Werken von zahlreichen Romantikern, Impressionisten, Symbolisten und Expressionisten.

Brühlsche Terrasse Dresden

Die Katholische Hofkirche

Die Katholische Hofkirche in Dresden wurde gebaut, nachdem die albertinischen Wettiner unter August II zum Katholizismus konvertiert sind. Du findest sie am westlichen Ende der Brühlschen Terrasse.

Die Kirche wurde im italienischen Barockstil von dem in Rom geborenen Architekten Gaetano Chiaveri entworfen. Erst in den 1960er Jahren erhielt die Kirche den Status einer Kathedrale und ist neben der Frauenkirche ein weiteres Denkmal Dresdens, das nach dem Krieg wiederauferstanden ist.

In der Krypta sind 49 Mitglieder der albertinischen Linie der Wettiner begraben, darunter auch August I, August II und alle sächsischen Könige des 19. Jahrhunderts. Außerdem beherbergt die Katholische Hofkirche die zuletzt gebaute Orgel, die der Meister Gottfried Silbermann in den frühen 1750er Jahren entworfen hat.

Der Dresdner Zwinger

Der Dresdner Zwinger ist eines der schönsten Barockgebäude Deutschlands. Es wurde im späten 18. Jahrhundert unter der Herrschaft des sächsischen Kurfürsten August II erbaut, der ihn dann als Raum für üppige Hoffeste genutzt hat. Das Gebäude wurde vom Hofarchitekten Matthäus Daniel Pöppelmann und dem Bildhauer Balthasar Permoser entworfen.

Zuerst hat die Gartenanlage als Orangerie gedient. Mit der Zeit hat sich diese dann nach und nach zu der heutigen wunderschönen Grünfläche aus reich verzierten Pavillons und Gärten entwickelt. Diese wird überragt von Galerien, die von Balustraden und Statuen gesäumt sind.

Eines von vielen theatralischen Elementen ist das Nymphenbad. Das ist ein Brunnen in einem Hohlraum.  Dieser ist mit Skulpturen von Nymphen umgeben und wurde in einer Nische aufgestellt. Die Pavillons des Zwingers beherbergen einige Museen, die staatliche Sammlungen beinhalten.

In der Sempergalerie des Zwingers findest du eine herausragende Sammlung von italienischer, spanischer, niederländischer und flämischer Kunst der Renaissance. Diese wurde von Augustus I im 16. Jahrhundert begonnen, nahm aber erst 1746 unter der Herrschaft von Augustus III Gestalt an. Unter seiner Herrschaft wurde ein großer Teil der Sammlung des Herzogs von Modena Francesco III erworben.

Dresden Zwinger

Der Theaterplatz und die Semperoper

Der Theaterplatz im Herzen der Dresdner Altstadt ist ein außergewöhnlicher, im italienischen Hochrenaissance-Stil gestalteter Marktplatz.

Erbaut wurde er von dem bayerischen Architekten Hans Erlwein. Die Semperoper gehört zu den jüngeren Bauwerken auf dem Platz, ist aber trotzdem definitiv einen Blick wert. Sie ist nach seinem Architekten Gottfried Semper benannt.

Das prachtvolle Opernhaus wurde 1878 eröffnete und gehört heute zu den weltweit angesehensten Spielstätten der darstellenden Künste. An der Fassade des Gebäudes kannst du Statuen von weltbekannten Dichtern wie Goethe, Schiller, Shakespeare, Euripides und Sophokles sehen.

Die Semperoper ist das zweite Opernhaus an diesem Standort, nachdem das erste 1869 abgebrannt war. Der herrliche Saal im Stil des Neobarock und der italienischen Renaissance ist während des Zweiten Weltkrieges entkernt worden. Mitte der 1980er Jahre wurde die Oper wiedereröffnet.

Semperoper

Dresdner Residenzschloss

Das Residenzschloss in Dresden war vom 16. bis zum 20. Jahrhundert der Sitz der Kurfürsten und später der Könige von Sachsen. Wie auch der Zwinger ist das Schloss heute ein Ensemble von Museen für die verschiedenen staatlichen Sammlungen. Im Erdgeschoss und im ersten Stock des Westteils des DresdnerResidenzschlosses befinden sich die Schatzkammern der sächsischen Kurfürsten.

Die Sammlung wurde im 16. Jahrhundert von Moritz von Sachsen begonnen und im 18. Jahrhundert von August II erweitert. Letzterer machte die Kammern zu einem der ersten öffentlichen Museen der Welt.

Das Historische Grüne Gewölbe ist der Name für die restaurierten Kammern aus dem 18. Jahrhundert, in denen du rund 3 000 Meisterwerke aus Gold, Elfenbein, Silber und Bernstein sehen kannst.

Das Neue Grüne Gewölbe im darüber liegenden Stockwerk ist ein separates Museum, das sich auf die Werke des virtuosen Goldschmieds Johann Melchior Dinglinger konzentriert.

Ebenfalls interessant ist die Türkische Cammer – eine der bedeutendsten Sammlungen osmanischer Kunst außerhalb der Türkei. Außerdem befindet sich im Schloss das Kupferstich-Kabinett, eine 500 000 Exemplare umfassende Sammlung von Skizzen, Drucken und Zeichnungen von Künstlern wie Albrecht Dürer, Goya, Michelangelo,     Jan van Eyck, Rubens und Rembrandt. Und nicht zu vergessen: das Münzkabinett – eine staatliche Münzsammlung mit 300 000 Stücken von der Antike bis zur Gegenwart aus allen Teilen der Welt.

Fürstenzug

Auf der Ostseite des Residenzschlosses, an der Fassade des Stallhofs in der Augustusstraße, befindet sich ein 102 Meter langes Wandbild aus Meißner Porzellan. Dieses monumentale Kunstwerk wurde ursprünglich in der ersten Hälfte der 1870er Jahre gemalt. Das Bild wurde später in den 1900er Jahren durch Porzellanfliesen ersetzt, um es vor den Einflüssen der Natur zu schützen.

Die Kunsthof-Passage

Wenn du durch die Dresdner Neustadt läufst, wirst du sicher auch an der Kunsthof-Passage vorbeikommen. Das ist eine Aneinanderreihung von mehreren auf eigenartige Weise gestalteten Höfen. Entlang der Passage findest du auch einige gemütliche Cafés und ein paar Kunstgalerien.

Der erste von ihnen ist der Hof der Elemente. Dieser weist an der Fassade ein Gewirr von Abflussrohren in Form von Musikinstrumenten auf. Sobald es regnet, erzeugt das Regenwasser dann seine eigene Musik. Der Hof des Lichts verfügt über Projektionsflächen für Multimedia-Vorführungen als auch über Metallspiegel, die den Hof beleuchten und kunstvolle Muster an die Wände werfen.

Im Hof der Fabelwesen solltest du unbedingt die Wände anschauen. Diese hat die Künstlerin Viola Schöpe mit Gemälden und Keramikmosaiken von bizarren Kreaturen geschmückt.

Kunsthof Passage Dresden

Fazit

Dresden ist eine kulturreiche Stadt, die du definitiv mal besuchen solltest. Unserer Meinung nach ist die sächsische Hauptstadt auch eine der schönsten Städte Deutschlands.

Die Stadt wurde zwar im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört, jedoch wurde sie wiederaufgebaut – also keine Angst vor Ruinen.

Die Stadtbietet dir viele Möglichkeiten zum Sightseeing an. Die Sehenswürdigkeiten reichen von der imposanten Frauenkirche über die Semperoper auf dem Theaterplatz bis hin zu der Kunsthof-Passage in der Dresdner Neustadt.

Wenn du dich für Museen begeistern kannst, wirst du vor allem die zahlreichen Ausstellungen im Zwinger lieben. Aber natürlich hat auch die Dresdner Residenz mit dem Grünen Gewölbe ein interessantes Museum zu bieten.

Wir können dir nur raten, mal nach Dresden zu fahren und ein paar Tage in der Stadt an der Elbe zu verbringen. Garantiert wirst du danach gar nicht mehr wieder wegfahren wollen!

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