Erfahrungen & Bewertungen zu Backpackertrail

Die besten Sehenswürdigkeiten in Ecuador

Einmal im Leben durch Ecuador und Südamerika reisen: Davon träumen viele Backpacker, nachdem sie sich bei ihrer Recherche in das Land verliebt haben. Hast du vielleicht schon einmal von den Galapagosinseln oder Quito gehört? Oder wie wäre es mit einer Reise in die Anden und dem Spazieren entlang der berühmten Seen in ihren Vulkankratern? In Ecuador ist die Natur die Hauptattraktion und fesselt dich, so weit das Auge reicht.

Ecuador ist nach seiner Lage benannt, denn wo liegt Ecuador auf der Landkarte? Direkt um den Äquator in Südamerika. Damit findest du das Land mit seinen ca. 300.000 km² im Westen des Kontinents. Die Hauptstadt von Ecuador ist Quito und im gesamten Land leben nur an die 20 Millionen Einwohner, was Ecuador zu einem der kleineren Länder in Südamerika macht. Deutschland hat eine ähnliche Fläche und viermal so viele Einwohner. Die Landessprache ist aufgrund der Kolonialisierung nach wie vor Spanisch, allerdings werden in den Weiten des Landes auch die Sprachen der indigenen Stämme gesprochen.

Bunte Papageien, Dschungel, Vulkane und ganz viel Gastfreundlichkeit warten auf dich in Ecuador. Wir zeigen dir, welche Sehenswürdigkeiten du dir auf keinen Fall entgehen lassen solltest.


Die ecuadorianische Hauptstadt Quito ‒ das Backpackermekka

Was wäre eine Reise nach Ecuador ohne einen Stopp in der Hauptstadt von Ecuador? Quito ist die höchstgelegene Hauptstadt der ganzen Welt (2850 m) und hat knapp 2 Millionen Einwohner, die in den Anden leben. Tradition, Kultur und Moderne treffen hier aufeinander. An den Ecken strömt dir der Geruch von gegrilltem Fleisch und Kartoffeln in die Nase, während du in den bunten Straßen den Sprachen der indigenen Völker und dem südamerikanischen Spanisch lauscht.

Die Altstadt von Quito gehört zum UNESCO-Welterbe und zeigt den Prunk der spanischen Kolonialisierung Ecuadors. Die Häuserfassaden werden in Rosa- und Gelbtönen bemalt und besingen die Symmetrie, die die Stadt heute auszeichnet. Halbsäulen verzieren die Mauern und die prächtigen Kirchen thronen im Herzen der Stadt. An der Schnittstelle der beiden Hemisphären lebt Quito heute den Zauber, der Ecuador einst seinen Namen gab. Der Äquator verläuft durch das Innere der Stadt und verbindet den Süden mit dem Norden der Welt.

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In Quito findest du viele Expats, die sich in Ecuador niedergelassen haben. Kultur und Sprache gibt es hier genug zu erleben und bei deinem Ausflug in die Hauptstadt musst du auf jeden Fall die lokale Spezialität Guatita probieren. Dabei handelt es sich um einen ecuadorianischen Eintopf, der aus Kalbsinnereien und Erdnussbutter hergestellt und mit Kartoffeln serviert wird.


Quilotoa ‒ die atemberaubende Wildnis

Südlich von Quito findest du die Lagune des Quilotoa, des Bergsees, der sich nahe dem westlichsten Vulkan in Ecuador befindet. Die Hänge sind karg und braun und fallen in die türkisfarbene Perle des atemberaubenden Sees. Du wanderst entlang der weißen Wanderwege, während die Gräser rings um dich sanft im Wind wehen. Wagemutige können in dem See baden, allerdings ist er auch in den wärmeren Monaten bitterkalt und deshalb nur mit Vorsicht zu genießen.

Doch der See ist längst nicht alles, was die Region zu bieten hat. Der Quilotoa Wanderweg führt dich binnen 3‒4 Tagen einmal durch die Region. Du erklimmst Berge und verlierst dich in den wärmeren Dschungeln zu ihren Füßen. Die Pfade in der Region sind nichts für Anfänger und können ganz schön anstrengend sein; Wer aber die Region aus den Augen der Ureinwohner sehen will, ist genau an der richtigen Stelle. Die unberührte Natur Ecuadors findest du in diesen Wäldern.


Cayambe Coca ‒ das einsame Naturreservat

Die Bergspitzen verschwinden in den Wolken, die Wege führen durch das Gestrüpp, durch Täler und über Hügel: Der Nationalpark Cayambe Coca fesselt auf einer Fläche von ca. 4000 km² Reisende, die sich in die Tiefen des ecuadorianischen Dschungels wagen. Die Wasserfälle rauschen, während du auf einem der grünbewachsenen Plateaus Richtung Berghänge blickst. Egal, ob du kommst, um den kühleren Teil der Region um den schneebedeckten Cayambe zu erforschen oder dich lieber in den heißen Regenwald im Amazonasbecken aufmachst, im Nationalpark Cayambe Coca bist du in der ecuadorianischen Wildnis der einzige Mensch weit und breit.

Das Otavalo Tal ‒ Vulkane und indigene Völker

Die kleine Stadt Otavalo liegt eingebettet zwischen drei Vulkanen im Norden des Landes, nahe der Grenze zu Kolumbien. Sie hat knapp 40.000 Einwohner und liegt auf einer Höhe von 2500 m in den Anden. Die Region wird auch La Sierra oder Highlands der Anden genannt. Reisende können hier mit Blick auf die atemberaubende Kulisse den Lebensstil der indigenen ecuadorianischen Bevölkerung näher kennenlernen.

So ist die kleine Stadt vor allem für ihren Markt der indigenen Völker auf dem Plaza de los Ponchos berühmt, der hier jeden Samstag abgehalten wird. Er ist einer der größten in ganz Südamerika und wird von den Otavalos, den Ureinwohnern der Region, betrieben. In den Straßen lauschst du der Musik der Einheimischen und lernst das eine oder andere Wort in dem Kichwa, einem Dialekt der Quechua-Sprachenfamilie. Egal, ob du für Gewürze, lokale Früchte oder die traditionellen Textilien der Otavalos kommst, hier findest du die perfekten Souvenirs.

Wenn du von Otavalo aus Richtung Westen reist, findest du versteckt am Fuße des Vulkans Cotacachi den Cuicocha. Im Krater hat sich im Laufe der Jahrhunderte dieser atemberaubende See entwickelt, der heute im Vordergrund der grün bewachsenen Vulkanklippen ruht. Bei den indigenen Völkern ist der Cuicocha auch als Meerschweinchensee, Kuykucha, bekannt. Der Grund dafür ist die Form der größten Insel, die wie ein Meerschweinchen aus dem Wasser ragt.

Entspanne dich bei einer einsamen Bootstour oder nimm die gesamte Wandertour um den Vulkankrater in Angriff. Hier kannst du auf einer Länge von 20 km die Region erkunden. In der Regenzeit thront der Vulkan übrigens mit weißem Gipfel über der Region.

Wenn du dir noch nicht ganz sicher bist, wann du deine perfekte Reise machen willst, kommst du hier zu unserem Leitfaden zum Thema Klima und Reisebedingungen in Ecuador.


Der Tren Crucero ‒ die bequeme Zugfahrt nach Guayaquil

Wer das nötige Geld in den Taschen hat, sollte sich den Tren Crucero von Quito zur Hafenstadt Guayaquil im Süden nicht entgehen lassen. Dabei handelt es sich um die direkte Zugverbindung zwischen den beiden Städten, die dich binnen 3 Tagen zu deinem Ziel bringt. Auf der Reise kannst du Ecuadors Wildnis bequem von den Fenstern aus begutachten. Der Zug führt dich zudem vorbei an der Nase des Teufels, einem berühmten Teil der Zugstrecke, der bei der Konstruktion am Hang des Berges immer wieder für gefährlichen Steinschlag gesorgt hat, bis hin zur größten Metropole Ecuadors ‒ Guayaquil. Hier lernst du das moderne Ecuador kennen, das sich inmitten von Wolkenkratzern und Strandpromenaden versteckt.

Cuenca ‒ das spanische Erbe

Ecuadors Cuenca ist die drittgrößte Stadt im Lande. Die Altstadt gehört ebenfalls zum UNESCO-Welterbe und beeindruckt Reisende mit ihrer kolonial-spanischen Architektur. Die Kathedrale von Cuenca im Herzen der Stadt ist ein Muss jeder Reise, denn du kannst die Stufen bis zu den blauen Kuppeln der Kathedrale erklimmen, um so einen Ausblick über die gesamte Stadt zu erhalten. Ein Meer aus roten Dächern entfaltet sich vor dir, während du den Trubel der Stadt beobachtest.

Backpacker, die ihre Sprachkenntnisse testen wollen, finden in Cuenca genug zu tun. Das Nachtleben boomt und die Gastfreundschaft der Menschen kommt richtig zur Geltung. In den Straßen findest du Spezialitäten wie die lokalen Suppen, die aus frischem Gemüse gekocht werden. Kleine Snacks, die von getrockneten Bananen oder Maiskolben stammen, kannst du hier überall kaufen. Zudem gibt es in der Region um die Stadt einige Thermalquellen, in denen du dich vollkommen im Paradies des ecuadorianischen Dschungels entspannen kannst.


Ingapirca ‒ auf den Spuren der Inka

Viel ist heute nicht mehr in Ecuador von der Religion und Kultur der Inka übrig, jedoch findet sich auch in Ecuador eine Ruine der Inka. In Ingapirca haben Archäologen eine Festungsanlage der Inka ausgegraben, die auch als Zufluchtsort der indigenen Völker verwendet wurde. Wandere entlang der alten Mauern, um einen echten Zeitzeugen ecuadorianischer Geschichte zu erleben. Das beeindruckendste Gebäude ist allerdings der Tempel der Sonne, der ellipsenförmig aus der Region ragt. Hier haben die Inka vermutlich halluzinogene Getränke konsumiert.

Die Galapagosinseln ‒ das Paradies auf Erden

Die Galapagosinseln liegen im Südpazifik vor dem ecuadorianischen Festland und sind mit dem Flugzeug aus den Großstädten zu erreichen. Es ist schwer vorzustellen, doch die Inseln liegen ganze 1400 km vom Festland entfernt und eine Bootsreise dauert mehrere Tage. Trotz ihrer Berühmtheit wirst du auf den Galapagosinseln Stellen finden, wo du dich wie der letzte Mensch im Paradies fühlen wirst. Bei einer Vielfalt von 13 Hauptinseln gibt es also Abenteuer für mehrere Tage.

Weiße Sandstrände, türkisblaues Meer und Vulkangestein ‒ so weit das Auge reicht glitzern die Wellen im Sonnenschein, während es grün zwischen den Felsformationen sprießt. Beim Schnorcheln und Schwimmen erhascht du den Panzer einer gemütlich schwimmenden Schildkröte, bis du in die Tiefen tauchst, um dich vollkommen der Schönheit der Riffe hinzugeben.

Die Galapagosinseln haben eine ganz besondere Biodiversität und Reisende finden hier Tier- und Pflanzenarten, die es sonst nirgendwo gibt. Die Einwohner teilen sich ihre Inseln mit der Natur und so kann es gut vorkommen, dass du dir deinen weißen oder roten Strand mit einem Seelöwen teilst.


Wie sieht deine Reise durch Ecuador aus?

In Ecuador findest du von Dschungeln über Meer und Strände bis zu Bergen alles, was dein Backpacker-Herz begehrt. Dir hat dieser Beitrag gefallen und du schwärmst nun von deiner eigenen Reise ins paradiesische Ecuador? Dann schau doch zu unserem Artikel über Backpacking in Ecuador, in dem du alle Details findest, die du für dein Abenteuer brauchst.

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