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Generelle Informationen

Du weißt vielleicht schon einiges über die Vergangenheit Georgiens und kannst daraus schließen, dass das oft umstrittene und durch UdSSR-Zeiten zerrüttete Georgien auch Probleme am Meer haben wird.

Über die kleinen, aber feinen Problematiken werden wir dich natürlich im Folgenden informieren. Hauptsächlich stellen wir dir jedoch die Strände und Küstenregion Georgiens vor.

Mach dich bereit und lass dich von der Schönheit der georgischen Strände bezaubern.

Sperrgebiet 

Eigentlich kannst du beruhigt nach Georgien reisen. Die gefährdeten Regionen sind nämlich für Reisende oder Georgier nicht von Georgien aus zugänglich. Dazu zählt auch die nordwestliche Region Abchasien, die einen großen Küstenabschnitt Georgiens umschließt. Diese Region hat sich bereits 1992 als unabhängig erklärt. Das wird jedoch völkerrechtlich nicht anerkannt und gehört daher offiziell noch zu Georgien. Offiziell bedeutet es jedoch nicht gleich, dass du dich auf irgendwelche Verträge berufen kannst und dir damit die Türen geöffnet werden. Am besten solltest du die Region nicht betreten.

Erspar dir lieber die Arbeit und das Risiko. Du solltest deinen Strandurlaub beziehungsweise Küstentrip daher lieber im Westen und Südwesten des Landes genießen. Wenn du in das Landesinnere reisen willst, dann gilt die gleiche Restriktion für die Region Südossetien.

Kommen wir nun zu dem eigentlichen Artikel und damit zu den traumhaft-schönen Küstenregionen Georgiens.

Die schönsten Strände Georgiens 

Der georgische Reiseverkehr ist hauptsächlich auf die Provinzen Guria und Adjara beschränkt. Hier finden sich unzählige Strände und gut erschlossene Küstenregionen, die du erkunden kannst. Diese sind perfekt für jeden Backpacker, der nicht nur den ganzen Tag im feuchten Nass planschen möchte.

Kobuleti

Kobuleti ist ein Seebad im Südwesten des Landes. Es liegt in der weitestgehend autonomen Provinz Adscharien, die lange Zeit Spannungen mit der zentralen Regierung Georgiens hatte. Heute ist das Gebiet jedoch sehr sicher und kann ohne Bedenken bereist werden. Jährlich besuchen mehr als 100 000 Reisende die Stadt, um hier ihren Badeurlaub zu verbringen. Du findest einen kilometerlangen Strand mit feinem Kies und teilweise Sand.

Hier kannst du am besten von Mitte Mai bis Ende September baden. Georgiens subtropisches Klima sorgt nämlich für warmes Wasser. Außerdem ist dieser Strand optimal für Familien geeignet, da es hier gemütlich und ruhig zugeht. Wenn du den Trubel meiden möchtest, dann  solltest du in der Nebensaison anreisen. Die Hauptsaison ist im Juli und August.

Neben den üblichen Sonnenschirmen und Liegen findest du auch Attraktionen, die Adrenalinjunkies begeistern werden. Du kannst hier nämlich Kitesurfen oder Jetski fahren. Du solltest unbedingt den etwa 15 km landeinwärts gelegenen Nationalpark Kintrishi besuchen und die Stadt mit all ihren Sehenswürdigkeiten erkunden.

Georgien Strand

Batumi

Die georgische Hafenstadt Batumi liegt am Schwarzen Meer und ist die Hauptstadt der autonomen Republik Adscharien im Südwesten des Landes.

Batumi ist eine besondere Stadt. Du kannst hier noch viele antike Gebäude wie die Römerfestung Gonio sehen und sowjetische Megabauwerke in der Skyline bestaunen. Gleichzeitig entstehen viele neuartige Gebäude wie Wolkenkratzer und Casinos. Du kannst sogar Paläste bestaunen! Nimm dir also ein Fahrrad für kleines Geld und fahr am Ufer entlang und danach durch die Stadt.

Vor allem die Uferpromenade dieser Stadt ist ein wahrer Augenschmaus, denn hier gibt es Palmen soweit du nur schauen kannst. Am besten bekannt ist der Primorski Boulevard, den du dir definitiv anschauen solltest. Das interessanteste an der Uferpromenade ist, dass sie vollkommen arbiträr zusammengewürfelt scheint. An der einen Stelle siehst du einen alten, griechischen Tempel, daneben einen modernen Wolkenkratzer und direkt nebenan einen kleinen und süß gebauten Leuchtturm. Diese Mischung ist einfach einzigartig und du solltest sie einmal im Leben gesehen haben.

In Batumi findest du selbstverständlich Hostels, Hotels, Bungalows, Ferienwohnungen etc. Hier ist definitiv eine passende Unterkunft für jeden dabei.

Die beste Reisezeit ist die Nebensaison. Damit ist die Jahresübergangszeit gemeint. Das subtropische-mediterrane Klima lockt besonders im Sommer viele Reisende an. Wenn du dir also nicht nur die Uferpromenade anschauen willst und auch die Stadt besichtigen möchtest, dann solltest du den Sommer meiden.

Georgien Promenade

Kwariati

Kwariati ist nicht nur ein Ort mit einem schönen Strand, sondern auch ein Seekurort. Der Strand ist eine Art Geheimtipp. Auch, wenn er nicht sehr groß oder bekannt ist, findest du hier einen gut erschlossenen Strand.

Die meisten Leute kommen außerdem wegen des Bungalows Rakushkebi her. Diese Unterkunft ist nicht nur sehr gemütlich und urig gehalten, sondern auch preisgünstig. Du kannst hier selbstgemachte Limonade und Cocktails genießen.

Der Strand ist ebenfalls sehenswert, da das Wasser angenehm warm und sehr sauber ist. Daher kannst du dich hier ohne Weiteres entspannen und in der Sonne brutzeln.

Georgien Meer

Sarpi

Sarpi war einst das Juwel Georgiens. Obwohl andere Strände heute mehr Berühmtheit erlangt haben, ist Sarpi trotzdem noch wunderschön und gehört zu den aufregendsten Stränden an der georgischen Küste. Du kannst hier nicht nur baden und Wassersportaktivitäten nachgehen, sondern auch Klippenspringen betreiben! Wer also etwas mehr Abwechslung will, der sollte hierherkommen und sich selbst von Sarpi überzeugen.

Georgien Klippen

Kaprovani und Shekvetili

Diese beiden Strände liegen direkt nebeneinander und sind die typischen Sandstrände mit glasklarem, türkisblauem Wasser. Naja, Shekvetili kann nicht als der typische Sandstrand angesehen werden, aber dazu gleich mehr. An den Stränden gibt es jedenfalls etwas für jede Art Urlauber – von Wassersportaktivitäten wie Jetski fahren und Tauchen, bis hin zu in der Sonne entspannen. Hier kannst du einfach alles machen.

Kommen wir jetzt aber zu der Besonderheit an Shekvetilis Strand. Der Sand ist hier nicht gelb, weiß oder quarzfarben –der Sand ist schwarz! Und nein, der Sand ist weder verhext, noch hat Hades zu oft im Sandkasten gespielt. Der Sand ist dennoch mystisch, da er heilende Wirkung besitzt. Ganz richtig gehört, er ist wahrhaft magisch. Er besteht nämlich weitestgehend aus Magnetit! Magnetit ist magnetisches Eisen, das häufig in der Elektroindustrie eingesetzt wird, da es einen sehr hohen Eisenanteil aufweist. Daher ist der Sand stark magnetisch und erzeugt ein eigenes Magnetfeld.

Viele Wissenschaftler und Patienten sind der Überzeugung, dass sich mit Magnetfeldtherapien Wundheilungsstörungen, degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates und der Wirbelsäule sowie Knochenbrüche oder Migräne behandeln lassen. Andere widersprechen jedoch dieser Annahme. Wenn du dich also vielleicht selbst nicht kompletter Gesundheit erfreuen solltest, dann ist es doch definitiv einen Besuch wert, oder? Selbst wenn es nicht funktionieren sollte, kannst du dich trotzdem am Sandstrand austoben und die Sonne genießen.

Kaprovani ist hingegen gemischt mit schwarzem, aber auch gelbweißem Sand. Die beiden Strände sind also etwas für Abenteurer und Pioniere. Wir können dich aber definitiv beruhigen, falls du jetzt Angst hast, dass der schwarze Sand schädlich sein könnte. Nein, der Sand hat definitiv keine negativen Auswirkungen auf den Körper. Du kannst bedenkenlos damit umgehen, wie mit jedem anderen Sand auch.

schwarzer Strand Georgien

Mzwane Konzchi

Zuletzt haben wir noch etwas Dschungel-Feeling für dich. Dieser Strand wäre an sich eigentlich nichts Besonderes, wenn nicht direkt daneben der 1912 eröffnete        Botanische Garten von Batumi liegen würde. Diese Region wird daher auch das Grüne Kap genannt. In direkter Nähe zu dem botanischen Garten liegt der Mtirala Nationalpark. Dieser ist ebenfalls einen Besuch wert, wenn du Wildleben und Kaskaden sehen möchtest.

Der Badestrand bietet alle gängigen Freizeitaktivitäten und ist an sich bereits wunderschön – durch die Verbindung mit dem ihn umgebenden Botanischen Garten entsteht jedoch ein Hauch von Karibik und Ozeanien. Große und üppig begrünte Hügel ragen direkt am Strand in die Höhe, an deren Hängen sich das Grün schon sehnsüchtig gen See stürzt. Den Anblick darfst du dir in Georgien auf keinen Fall entgehen lassen, wenn du dich für einen Strandurlaub oder eine Küstenerkundung entscheidest.

Strand Georgien

Fazit

Georgien besitzt im Vergleich zu anderen Ländern nicht viele Strände. Dennoch ist dieses kleine und unscheinbare Land nicht zu vernachlässigen, wenn du einmal etwas nicht Alltägliches erleben möchtest.

Du findest hier einfach alles –Kiesstrände, Sandstrände Strände, die schwarze Magnetfelder absondern, botanische Gärten am Ufer und verrückte Promenaden. Mehr geht eigentlich auch nicht, wenn du das Ungewöhnliche suchst und nicht immer nur weiße, karibisch angehauchte Strände sehen möchtest.

Falls wir dich also von einer Backpacking-Tour oder einem gewöhnlichen Badeurlaub überzeugen konnten, freuen wir uns natürlich. Wenn du dich noch weiter über das Land informieren möchtest, empfehlen wir dir unseren Klimaguide für Georgien durchzulesen. Dann kann dich nichts mehr überraschen und deine Reise glückt definitiv. Pack jetzt deinen Rucksack und mach dich auf den Weg in dieses multikulturelle, aufregende und facettenreiche Land!

Georgien

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