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Beste Reisezeit Georgien: Klimaleitfaden

Georgien ist ein Land, das vor allem Naturfreunde anzieht sowie Backpacker, die Länder mit atemberaubenden Landschaften lieben. Wenn du dazu zählst, dann ist Georgien genau das richtige Land für deine nächste Reise. Denn hier findest du eine Vielfalt an tollen Landschaften und einzigartiger Natur.

Warum gerade hierhin?

Die umwerfenden Landschaften kannst du vor allem in Stepanzminda bewundern, denn hier befindest du dich inmitten der   beeindruckenden Berglandschaft von Georgien. Allein beim Anschauen der Umgebung wirst du schon Lust auf das Wandern bekommen – auch wenn du normalerweise kein großer Wanderfreund bist. Nicht nur bekommst du beim Wandern atemberaubende Aussichten auf die Landschaft, sondern du lernst das Land auch von einer ganz anderen Seite kennen.

Doch Georgien hat noch weit mehr zu bieten als aufregende Trekkingrouten. Wenn du dich für historische Bauten interessierst und gerne mehr über die Geschichte eines Landes erfahren willst, dann hat Georgien auch für dich einige attraktive Orte. In Gori kannst du den Geburtsort von Stalin besuchen. Wenn dich dieses Thema generell interessiert, kannst du einige Tage in den informativen Museen der Stadt verbringen. Auch eine Höhlenstadt findest du hier vor und wirst so direkt in die Vergangenheit von Georgien zurücktransportiert. Mach am besten eine Führung, denn so lernst du am meisten über diesen beeindruckenden Ort.

Mit Tiflis kannst du eine weitere historische Stadt besuchen. Neben einigen tollen Architekturhighlights, gibt es auch traditionelle Bauwerke, die du am besten während einer der kostenlosen Stadtführungen genau betrachtest.

Und damit noch nicht genug, denn wenn du immer noch mehr sehen möchtest, dann bietet dir Achalziche auch einiges - beispielsweise Festungsanlagen, Burgen und Türme.

Alles auf einen Blick:

Hauptsaison

April bis Juli

Nebensaison

August bis März

Wandern

Juni bis August

Vogelbeobachtung

April/ Mai

Sightseeing

April bis Juni und September

Strandbesuche

Mai bis Juli

  • Hauptsaison: April bis Juli
  • Nebensaison: August bis März
  • Wandern: Juni bis August
  • Vogelbeobachtung: April/ Mai
  • Sightseeing: April bis Juni und September
  • Strandbesuch: Mai bis Juli

Wie ist das Klima?

Georgien ist ein vergleichsweise kleines Land und dennoch findest du hier sehr große Unterschiede im Klima.

Während in den Gebirgsregionen ein alpines Klima herrscht, findest du an der Küste ein subtropisches Klima und im Osten wiederum ein kontinentales.

Die größten Temperaturunterschiede wirst du in den Gebirgen erleben. Hier sind die Winter extrem kalt   - auf den Gipfeln der Berge kann es bis zu minus 20 °C werden. Auch die etwas niedriger gelegenen Bergdörfer sind im Winter von Schneefall und kalten Temperaturen betroffen. Im Sommer ist es angenehm warm und die Höchsttemperaturen liegen bei 20 °C. Während dieser Zeit kann es auch öfters zu Regenfällen kommen.

Die Küstengebiete sind dagegen eher mild. Auch im Winter fallen die Temperaturen nur selten unter den Gefrierpunkt und du kannst dich eher auf 3 bis 6 °C einstellen. Die Sommermonate sind deutlich wärmer – bei   einem Durchschnitt von 24 bis 26 °C. Während dieser Zeit ist die Luft allerdings sehr feucht und die Humidität steigt im Vergleich zum restlichen Teil des Landes deutlich an.

Im Osten ist es zwar kälter als an den Küsten, aber dennoch kommt es nicht an die alpinen Verhältnisse in den Bergen heran. Somit kannst du während der Wintermonate mit Temperaturen zwischen 0 und minus 3 °C rechnen und sobald der Sommer da ist, wird es bis zu 27 °C warm. Auch hier ist die Luftfeuchtigkeit deutlich zu spüren, allerdings nicht so extrem wie in den Küstenregionen.

Saisonaler Leitfaden

Nebensaison (August bis März)

Die Nebensaison setzt dann ein, wenn die schwüle Luft und die unangenehme Hitze nach Georgien kommen. Die hohen Temperaturen haben im August ihren Extrempunkt erreicht, dieser Monat ist der   heißeste des Jahres. Im September und Oktober kühlt es langsam wieder ab. Jedoch kann es, je nach Region, ab diesem Zeitpunkt zu verstärkten Regenfällen kommen. Auch in den Bergregionen ist der Herbst die feuchte Zeit; mit einem erhöhten Niederschlag. Der Winter bringt dann eine starke Kälte mit sich, die besonders in den höheren Lagen zu Extremwerten führen kann. In der Regel liegt bis auf circa 1000 Meter Schnee.   In den flachen Regionen sinken die Temperaturen ab Dezember ebenfalls stark, hier sind Werte zwischen minus 3 und 5°C der Durchschnitt. Somit ist der Winter in den größten Teilen von Georgien zwar kühl, aber dennoch relativ angenehm.

Hauptsaison (April bis Juli)

Im April beginnt die Hauptsaison in Georgien. Die Temperaturen werden wieder milder und du kannst dich auf Temperaturen von 9 bis 15°C einstellen. Ab Mai steigen diese jedoch sehr stark an und es kommt bereits ab Anfang Juni zu der bekannten Sommerhitze in Georgien. Während diese vor allem die Küstengebiete und das allgemeine Flachland betrifft, findest du in höheren Lagen sehr angenehme Temperaturen von ungefähr 15 °C. Hier ist die Luft klar und frisch und von der sonstigen Luftfeuchtigkeit ist nichts zu spüren. Der Niederschlag ist während dieser Zeit ein wenig höher als zu Beginn des Jahres. In Tiflis ist die Hauptsaison die trockenste Zeit, während andere Orte in dieser Zeit eher viel Regen erleben.

Sonderfall: Wanderungen

Wenn du Georgien von der besten Seite aus kennenlernen willst, dann solltest du auf jeden Fall ein paar Wanderungen in deine Reise mit einplanen. Die beste Zeit für diese und jegliche Aktivitäten in den Bergen ist während der Sommermonate. Auch wenn während dieser Wochen das restliche Land unter sehr heißen und schwülen Temperaturen leidet, findest du in den höheren Lagen die idealen Bedingungen zum Wandern. Es ist angenehm warm während des Tages, mit Durchschnittstemperaturen von 15 bis 20 °C. Die Nächte kühlen deutlich ab, aber du musst deswegen keinesfalls frieren.

Sonderfall: Strandreise

An den Küsten Georgiens lässt es sich auf jeden Fall gut aushalten und viele Backpacker kommen hierher für eine Strandreise. Wenn auch du ein paar Tage in der Sonne Georgiens verbringen willst, dann solltest du dafür am besten zu Beginn des Sommers anreisen. Mai bis Ende Juni ist hier der beste Zeitraum, denn so umgehst du den Ansturm der Hauptsaison, der spätestens im Juli einsetzt. Gleichzeitig erlebst du noch nicht die drückende Hitze. Diese ist selbst mit einer regelmäßigen Abkühlung im Wasser irgendwann lästig.

Ab Juli gehen auch viele Einheimische in Richtung Küste und verbringen die heiße Zeit am Meer. Das bedeutet   volle Unterkünfte und auch etwas teurere Preise für Reisende. Wenn du dich dennoch für diese Zeit entscheidest, buche sehr zeitig, denn sonst kann es sein, dass du nicht mehr fündig wirst.

Fazit: Die beste Reisezeit 

Generell ist die beste Zeit für Georgien kurz vor oder kurz nach der heißen Periode im Sommer. Sprich von März bis Mai oder von September bis Oktober. In diesen Monaten hast du angenehme Temperaturen in den flachen Gebieten und relativ wenig Regen. So kannst du die Zeit sowohl für lange Erkundungstouren der geschichtlichen Plätze nutzen, aber gleichzeitig auch noch ein wenig die warme Zeit ausnutzen. Im Mai und September kannst du auch noch ein paar Tage am Strand verbringen und somit bist du während dieser Zeiträume am flexibelsten.

Georgien ist ein Land, das vor allem die Naturfreaks und die Geschichtsfreunde anspricht. Hier findest du unzählige Möglichkeiten, deinen Aufenthalt individuell zu gestalten und stellst sicher, dass dir nie langweilig wird. Neben der atemberaubenden Natur und den super Möglichkeiten für das Wandern, gibt es außerdem   historische Orte, die du besuchen kannst. Und falls du dich nach Strand und Meer sehnst, hat Georgien außerdem schöne Strände, an denen es sich auf jeden Fall eine Weile aushalten lässt.

Georgien

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