Erfahrungen & Bewertungen zu Backpackertrail

Aufgrund der langen Winter in Kanada erfreut sich Wintersport großer Beliebtheit im ganzen Land. Praktisch für dich, denn normalerweise ist ein Skiurlaub in Kanada nicht gerade günstig: Wenn du aber mit einem Arbeitsvisum angereist bist, kannst du einfach vor Ort arbeiten. Am leichtesten findest du Jobs bei den Betreibern der Skigebiete. Die Bezahlung ist zwar meist auf Minimum Wage Level, dafür bekommst du aber in der Regel den Skipass umsonst und es gibt günstiges Staff Housing. Alternativ gibt es in den Villages der Resorts auch unzählige Geschäfte und Bars. Gerade die Barjobs sind besonders beliebt bei Backpackern, die den Winter im Skiresort verbringen. Das liegt daran, dass du morgens Skifahren oder Snowboarden kannst und abends arbeitest. Die perfekte Mischung für einen gelungenen Winter in Kanada. Kleiner Tipp am Rande, niemals zu viel trinken vor einem Powder Day, wir sprechen aus Erfahrung.

Whistler Blackcomb

Die unangefochtene Nummer 1 der Skigebiete Kanadas ist Whistler Blackcomb. Das Skigebiet verfügt über zwei Berge, die mit einer beeindruckenden Gondel, der Peak 2 Peak, miteinander verbunden sind. Über 250 Pistenkilometer hat das Skiresort zu bieten. Dabei ist wirklich alles geboten, was das Wintersportherz sich erträumt. Neben Anfängeruns hat insbesondere der Alpine Teil des Resorts diverse Runs und tiefe Bowls für Experten parat. Gletscher, fette Drops und enge Chutes, alles was einem einen ordentlichen Adrenalinkick gibt.

Wenn das noch nicht reicht, dann kannst du im Hinterland des Resorts ein riesiges Terrain an Backcountry erkunden. Am wohl bekanntesten ist das Resort in der Szene für seine Terrain Parks. Unzählige Kicker und Obstacles machen Whistler Blackcomb zu einem perfekten Ort, um deine Trickkiste zu erweitern. Auch das Nightlife kommt in Whistler nicht zu kurz. Im für die olympischen Winterspiele angelegtem Village gibt es eine gute Auswahl an Clubs und Bars nach für einen gelungenen Aprés Ski Abend. Wie in jedem Skigebiet ist das Wohnen in Whistler teuer. Von daher ist ein Job mit Staff Housing in der Regel von Vorteil. Wenn du Whistler nur als Tourist besuchst, musst du schon ein richtig dickes Portemonnaie mitnehmen, denn Kosten für die Unterkunft sowie die Skiticketpreise sind astronomisch hoch. Dafür kannst du aber unfassbar diverses Terrain und das größte Skigebiet Nordamerikas erkunden.

Sun Peaks

Weniger bekannt jedoch mit fast genauso viel Terrain gehört Sun Peaks ganz oben auf die Liste der besten Skiresorts Kanadas. Das Terrain erstreckt sich nördlich der Stadt Kamloops über drei Berge, die du alle auf deinen Skiern oder auf dem Snowboard erkunden kannst. Geschmückt werden die Berge im Winter von besonders fluffigen Powder. Für Fortgeschrittene hat das Resort einige Bowls, Buckelpisten und sogar ein wenig Backcountry zu bieten. Bei den Aprés geht es im Sun Peaks Resort etwas ruhiger zu, denn es erwartet dich ein eher kleineres Village. Abseits der Skipisten kann man im Resort Schlittenfahren oder die Schneeschuhe auspacken, um das Umland zu erkunden.


Revelstoke

Ein Skiort, der das Wort „Stoke“ im Namen trägt? Das muss die Reise wert sein. Revelstoke liegt etwas weit vom Schlag mitten im Inland von British Columbia. Verwöhnt wirst du hier mit fetten Snow Dumps und unendlichen Powder Lines. Mit ordentlich Budget in der Tasche solltest du dir Ausflüge wie Heli-Skiing oder Cat-Skiing nicht entgehen lassen. Speziell für diejenigen unter euch, die gerne mal Treelines fahren, ist Revelstoke ein Paradies. Zudem hat die Stadt einen authentischen, lokalen Vibe mit gemütlichen Bars und Restaurants. Für Anfänger ist Revelstoke nicht gerade das beste Resort, da sich hier alles ums Backcountry dreht. Außerdem sind nur circa 7% der Pistenabschnitte für Anfänger geeignet. Der Rest besteht aus steilen Abfahrten und ewigen Treelines. Also ab in den Powder und auf nach Revelstoke!

Tri-Area Ski Resorts

Im Grunde genommen besteht die Tri-Area aus drei Resorts im Banff National Park: Sunshine Village, Lake Louise und Mount Norquay. Da die Ski-Areas jedoch nur höchstens 50 Kilometer voneinander entfernt sind, kannst du dir ein Skipass für alle drei Areas besorgen. Das lohnt sich besonders, wenn du einen fahrbaren Untersatz hast. Such dir also aus, ob du lieber im gechillten Lake Louise wohnen möchtest oder im Party-Ort Banff. Je nach Vibe ist für dich alles dabei. Besonders für Anfänger bieten die Pisten in den Rocky Mountains viele lange Runs, die nicht zu steil sind. Wenn du eher die Park-Rat bist, dann bietet der größte Terrain Park Kanadas, der „Juniper Jungle“, dir eine gute Mischung aus Rails, Tubes. Kickern und Wallrides. Mount Norquay ist das kleinste der drei Resorts, liegt aber dafür direkt gegenüber von Banff. Von der Piste geht es da direkt zur Party beim Dancing Sasquatch. Zwischen Lake Louise und Banff findest du das Sunshine Village Ski Resort. Hier warten einige steile Black Runs auf dich, sowie eine herausfordernde Freeride Zone.


Big White Ski Resort

Mitten am Hang des Big White Mountain, welcher sich einige Kilometer östlich von Kelowna befindet, liegt das Big White Ski Resort. Das Resort verfügt über kein eigenes Straßennetz, da nur eine Straße zum Resort führt und der Rest Fußgängerzone ist. Das Resort selbst ist perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, bietet aber weniger herausfordernde Pisten für Experten. Wenn du in der Gegend arbeiten willst, lohnt es sich direkt im Resort zu arbeiten, da der Weg von Kelowna doch ein wenig Zeit in Anspruch nimmt. Zu der breiten Auswahl an Treeruns und Pisten kommt ein exzellenter Terrain Park mit diversen Hindernissen. Fernab der Piste gibt es im Resort einige Pubs und Restaurants mit guter Live-Musik. Meistens ist Snowshoe Sam der place to be nach einem guten Tag am Berg.


Panorama

Panorama hat alles zu bieten, was ein Ski Resort in British Columbia haben muss. Das Village wurde extra für den Skibetrieb gebaut und im Gegensatz zu anderen Resorts hat das Village irgendwie einen weniger touristischen Charme, da die Umsetzung sehr gut gelungen ist. Auf ein aufregendes Nachtleben wirst du aber in Panorama verzichten müssen. Ein Vorteil hat das Village jedoch; da die nächste Großstadt mehr als drei Stunden entfernt legt, gibt es weniger Tagestouristen, das heißt mehr Pow für dich. Und davon gibt es genug. Moderne Skilifte bringen dich schnell auf die Peaks. Neben sehr guten Treeruns und steilen Black Diamond Pisten gibt es auch den Rockstar Terrain Park mit eigenem Snowcross Trek. Besser kann es ja wohl nicht werden.

Tremblant

Landest du für den kalten Winter im Osten Kanadas, gibt es auch hier einige gute Ski Resorts und Ski Hills. Der Nachteil am Osten Kanadas: Deutlich weniger Höhenmeter und eisige Temperaturen im Winter. Das größte Skiresort im Osten ist Tremblant, nord-westlich gelegen von Montraeal. In den Laurentian Mountains wurde ein Village im Quebecois Style für den Skitourismus erbaut. Von einfachen grünen Pisten bis hin zu schwarzen Pisten hat das Skigebiet genug Abwechslung für dich am Start. Unterschiedliche Bars, Cafés, Restaurants und Shops laden dich am Nachmittag zum Verweilen im Village ein. Wenn du also einen Job in Montreal hast und nicht allzu viel Geld für einen Flug nach British Columbia oder in die kanadischen Rockies hast, dann ist Tremblant genau der Richtige Ort zum Ski- und Snowboardfahren im Osten Kanadas.


Red Mountain

Das Red Mountain Resort ist ein echter Geheimtipp. Wenn du auf der Suche bist deine technischen Skills auf ein neues Level zu heben oder dich fette Drops runterstürzen willst, dann ist das Red Mountain Resort deine Wahl. Das Resort an sich ist nicht sonderlich groß, daher reichen auch 1-2 Monate im Resort. Im Gegenzug bekommst du aber ein steiles Terrain mit waghalsigen Drops und spaßigen Treelines. Red Mountain ist bei weitem kein Partyresort. Hier halten sich die Core Skier und Snowboarder auf. Am Anfang ist es nicht so leicht in der Szene Fuß zu fassen, aber wenn du deine Skills für dich sprechen lässt, wirst du schnell Anschluss finden.

Fernies Ski Resort

Das Resort in Kanada mit dem meisten Charme ist wohl Fernies. Auch wenn das Resort nicht das größte ist, wirst du hier super entspannte Menschen kennen lernen, die alle richtig Bock haben den Winter zu genießen. Im gemütlichen Village laden dich eine Hand voll Restaurants auf ruhige Abende ein. Das abgelegene Resort überzeugt zudem mit gutem Powder und kleinen Crowds. 9 Meter Schneefall jedes Jahr sprechen für sich. Dazu gibt es fünf große Bowls dessen Powder nur auf dich wartet. Neben den Pisten warten steile Off-Piste Runs auf dich, die deinen Puls höher schlagen lassen.


Whitewater Ski Resort

Nelson hat einen ganz speziellen Vibe. Viele Künstler haben sich in der wunderschönen Stadt niedergelassen. Dazu kommt ein sehr breites Angebot an Ausgehmöglichkeiten. Zwar sind Clubs nicht das Go-to für die Aprés, aber die große Auswahl an Bars laden ein, um neue Leute kennen zu lernen. Das Resort selbst ist im Winter verwöhnt mit frischem Powder. Gerade in März folgt Powder Day auf Powder Day. Großer Beliebtheit erfreut sich daher auch das Cat-Skiing und das Heli-Skiing in der Gegend. Wenn du auf der Suche nach laidback vibes mit interessanten Menschen bist, solltest du dich für einen traumhaften Winter in Nelson, um die Ecke des Whitewater Ski Resorts entscheiden.

Kicking Horse

Auf der Suche nach unbefahrenen Powder wirst du um Kicking Horse nicht herumkommen. Mitten in den kanadischen Rocky Mountains und weit entfernt von Großstädten bekommst du legendären Powder a la British Columbia geboten. Vier riesige Bowls, welche durch Spine-Artige Ridges unterbrochen werden gehen in eine breite Auswahl an Treelines über. Im Resort ist meistens nicht so viel los. Aber die kleine Stadt Golden hat einige niedliche Spots, um nach der Session ein Bier oder einen leckeren Snack zu genießen.

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