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Camping mit Hund – Was du beachten solltest!

Camping wird immer beliebter. Das Gefühl von Freiheit und die Lust auf Abenteuer bewegt viele Menschen zum Camping und Backpacking. Eine solche Reise ist nicht nur spannend für dich, sondern auch für deinen Hund.  

Damit deine Reise für euch beide ein unvergessliches Erlebnis wird, solltest du einige Dinge beim Camping mit Hund beachten. Darum bekommst du von uns die wichtigsten Tipps zum Thema Camping mit Hund. Also lies dir den Artikel aufmerksam durch und starte danach den Trip mit deinem vierbeinigen Freund! 

Hund und Mensch beim Camping

Welche rechtlichen Dinge sind zu beachten?

Bevor du fremde Länder erkundest, solltest du über die rechtliche Lage zum Camping mit Hund informiert sein. Der EU-Haustierpass erlaubt es dir, innerhalb der EU, mit deinem Hund zu reisen. Diesen bekommst du von einem zugelassenen Tierarzt mit Sitz in einer EU-Stadt.  

Damit du mit deinem Hund im gesamten Festland Europas verreisen darfst, benötigt dieser einen EU-Haustierpass; einen Mikrochip/Tattoo; einen Impfausweis; eine Bandwurmbehandlung.Auf der offiziellen EU-Website erhältst du alle Informationen zum Reisen mit Haustier. 

Wie transportiere ich meinen Hund sicher?

Um deinem Hund eine möglichst ungefährliche und angenehme Reise zu ermöglichen, solltest du darauf achten, ihn während der Fahrt gut zu sichern. Auch in komfortablen, geräumigen Campern ist es besser, deinen Hund mittels Hundegeschirr oder Transportbox zu sichern. Bei der Auswahl der Transportbox solltest du die Größe und die Eigenheiten der Hunderasse beachten. Dein Hund muss jedenfalls aufrecht in der Box stehen können.  

Es ist besser, keine zu langen Strecken am Stück zurückzulegen. Mach lieber ein paar Pausen mehr, geh mit deinem Hund zwischen der Fahrt Gassi und stell sicher, dass er genug zu trinken bekommt. Du solltest auch Futter im Reisegepäck haben, am besten das Futter, dass dein Hund gewohnt ist, denn es sollte zu keiner Nahrungsumstellung kommen. Für das Reisen mit Hund kommen verschiedene Transportmittel mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen infrage, plane deine Anreise also dementsprechend. 

Wo schläft mein Hund?

Dein Hund möchte, genau wie du, einen gemütlichen und warmen Schlafplatz haben. Wenn du mit deinem Hund in einem Zelt schläfst, kannst du auf einen Hundeschlafsack oder einfach eine Isomatte mit kuscheliger Decke zurückgreifen. Falls du mit einem Wohnmobil unterwegs bist, kannst du dein Hundebett oder Hundesofa mitnehmen. Verreist du im Sommer, solltest du auch eine Kühlmatte für deinen Vierbeiner einpacken. 

Hund schläft gemütlich

Gewöhne deinen Hund schon vor der Reise an die neue Unterkunft. Er sollte die Zeit bekommen, um Wohnmobil oder Zelt kennenzulernen. Ängstliche Hunde können mithilfe von Leckerlis eine positive Verbindung zum Campingheim aufbauen.

Was kann ich beim Camping mit meinem Hund unternehmen?

Beim Camping mit Hund solltest du die Reise nicht nur nach deinen eigenen Wünschen gestalten. Wähle also hundefreundliche Aktivitäten für deinen Trip aus, damit ihr beide Spaß habt. Hierfür bieten sich Aktivitäten im Freien an. Camping mit Hund am Meer oder in den Bergen eignet sich gut für euch beide. Wenn du bestimmte Sehenswürdigkeiten, Museen oder Restaurants besuchen möchtest, erkundige dich im Vorhinein, ob Hunde dort erlaubt sind.  

In den meisten Gebieten herrscht Leinenpflicht, dein Hund sollte nur frei herumlaufen, wenn du entsprechende Schilder siehst. Überfüllte Touristenattraktionen sind nicht wirklich geeignet, um sie mit deinem Hund zu besuchen. Beim Campen mit Hund hast du die Möglichkeit, die Natur und unbekannte, schöne Orte eines Landes kennenzulernen.  

Wo kann ich mit meinem Hund campen?

Einen Campingplatz mit Hund zu besuchen, sollte kein Problem darstellen. Die meisten Campingplätze sind hundefreundlich, oftmals musst du jedoch einen kleinen Aufpreis für deinen Hund zahlen. Um den passenden Campingplatz zu finden, bietet sich die App Park4Night an, falls du mit dem Wohnmobil unterwegs bist. 

Hund sitzt vor Lagerfeuer

Wenn du in einem Zelt campen möchtest, dann empfehlen wir dir die App 1NiteTent. Hier stellen Grundstückbesitzer ihr Gelände für einen nächtlichen Aufenthalt im Zelt zur Verfügung. Da Wildcamping in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern oft verboten ist, solltest du genau darauf achten, wo du dein Zelt aufschlägst. 

Packliste für die Reise mit Hund

Wenn du mit deinem Hund verreist, ist es wichtig, auch für ihn zu packen. Eine gute Vorbereitung erleichtert dir dein Abenteuer, darum haben wir dir eine Packliste für die Reise mit Hund zusammengestellt: 

  • Transportausrüstung (Gurt, Transportbox) 
  • Leine und Hundegeschirr 
  • Dokumente (EU-Haustierpass, Tierhaftpflichtversicherung, TASSO-Ausweis…) 
  • Pflege für den Hund (Hundebürste, Zahnpflegemittel, Krallenschere) 
  • Medikamente für den Hund 
  • Hundefutter 
  • Wassernapf 
  • Spielzeug 
  • Hundematte/Hundebett 
  • Maulkorb 

Nimm dir Zeit zum Packen und überprüfe am besten mehrmals, ob du auch nichts vergessen hast. Dein Hund wird es dir danken! 

Wann sollte ich lieber nicht mit Hund campen?

Im Normalfall ist es sowohl für dich als auch für deinen Hund von Vorteil, ihn mit auf die Reise zu nehmen. In einigen Fällen solltest du jedoch lieber nicht mit deinem Hund campen. Hunde, die gerade krank sind oder es vor Kurzem waren, sollten lieber zu Hause bleiben. Ebenso sehr alte Hunde oder Welpen, die sich gerade noch an ihr neues Umfeld gewöhnen müssen. 

Fazit 

Camping mit Hund ist eine großartige Sache. Nicht nur dein Hund wird es lieben, sondern auch du! Um eine angenehme und spannende Reise zu garantieren, ist genügend Vorbereitung wichtig. Die meisten Campingplätze sind hundefreundlich und man trifft dort auch andere Hundeliebhaber.  

Beim Camping mit Hund hat man die Chance, die Natur kennenzulernen und Gebiete abseits von Touristenattraktionen zu erkunden. Perfekt geeignet für Abenteuerlustige und eine super Erfahrung für dich und deinen Hund. 

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