Beste Reisezeit Vietnam


Warum Backpacking in Vietnam?

Vietnam zählt zu den beliebtesten Destinationen für Reisende in Südostasien. Das Land ist fester Bestandteil der klassischen Asienreise und das mit guten Gründen, denn die Vielfältigkeit Vietnams zieht jeden in ihren Bann.

Ein klassisches Bild Vietnams sind die knallgrünen Reisfelder, die golden schimmern und sich über endlose Landschaften ausbreiten. Dazu die Einheimischen mit ihren traditionellen Hüten in mitten dieser Landschaft. Ein Bild, das das Land nicht besser repräsentieren könnte. Für einen solchen Eindruck reist du nach Sapa, in den Norden von Vietnam. In dieser Region lernst du das ländliche Leben kennen und kannst besonders das ursprüngliche und teilweise auch unentwickelte Vietnam kennenlernen.

Die Schönheit der Natur endet dort aber nicht. Die Halong Bay zählt zu den Weltkulturerben und eine Fahrt auf einem Boot durch die atemberaubenden Felsformationen ist ein absolutes Muss. Für das beste Erlebnis verbringst du eine oder mehrere Nächte auf dem Schiff und kannst mit dem Kajak die Gegend erkunden.

Auch in dem Phong Nha Nationalpark oder in Da Lat, die Alpen von Vietnam, kannst du tolle Wanderungen oder Tagesausflüge machen, die dich tief in die Natur bringen und die Artenvielfalt des Landes präsentieren.

Doch auch an Städten hat Vietnam einiges zu bieten. Nicht nur die Hauptstadt Ho Chi Minh ist einen Besuch wert, doch auch Hanoi wird dich mit einer ganz besonderen Atmosphäre empfangen. Die ideale Möglichkeit, ein wenig die kulinarische Seite kennenzulernen, denn an den zahlreichen Straßenständen findest du von der traditionellen Nudelsuppe bis zu dem Baguette Bahn mí alles was dein Herz begehrt. Vietnam sieht nicht nur gut aus, es schmeckt auch gut.

In Hoi An kannst du zwischen den bunten Laternen über den Nightmarket schlendern und ein paar tolle Souvenirs kaufen.

Vietnam ist somit ein Reiseziel, das auf jeden Fall auf deine Liste sollte. Nun bleibt nur noch zu klären, wann die beste Zeit dafür ist.


Wie ist das Klima in Vietnam?

Vietnam wird von einem tropischen Klima geprägt, welches stark durch die Monsun Zeit beeinflusst wird. Während der Norden sich in vier Jahreszeiten einteilen lässt, ist der Süden ab der Stadt Hue nur durch eine Trocken- und eine Regenzeit charakterisiert.

Die Zeiten der Regenzeiten, die das komplette Land beeinflussen, fallen Mai bis Oktober, sowie von Oktober bis Mai. Beide Monsune fallen auf unterschiedliche Regionen und fallen auch unterschiedlich stark aus. Vor allem der Norden und der Süden sind den starken Regenfällen ausgesetzt, wohingegen die Inlandsregionen aufgrund der Berge nur geringe Niederschläge erleben. In diesen Regionen erlebst du extrem milde Sommer, aber gleichzeitig fallen die Temperaturen im Winter sehr stark ab.

Der Norden Vietnams ist generell einem eher kühlen Klima ausgesetzt, welches vor allem im Winter stark abkühlt. Weiter südlich, auch in der Gegend von Hanoi, sind die kalten Winter ebenfalls zu spüren und während dieser Zeit lässt sich auch die Sonne selten blicken.

Im Süden triffst du auf ganzjährig hohe Temperaturen mit einem ebenfalls milden Winter. Die Küstengebiete profitieren vor allem im Sommer von Winden vom Meer, somit ist das Klima deutlich angenehmer.

Auch die Inlandsregionen sind nicht so heiß und humid und ganzjährig mild. Diese sind ebenfalls nur gering vom Niederschlag betroffen und erleben eine stärkere Trockenzeit.

Während der Regenzeit herrschen humide Temperaturen mit schwülem Klima.

​Klimaleitfaden Vietnam nach Saison

Nebensaison (Juni bis August / Dezember bis März)

Die Nebensaison fällt in Vietnam auf den Sommer und den Winter. Während der Winter besonders im Norden extrem kalte und ungemütliche Temperaturen mit sich bringt, ist der Sommer humid und sehr von der Regenzeit beeinflusst. Neben häufigen Schauern und schwülen Temperaturen kann der Monsun aber auch kühle Tage mit sich bringen. Grundsätzlich herrscht eine starke Unbeständigkeit beim Wetter und der Tourismus geht in dieser Zeit stark zurück. Auch die Nächte bringen nur selten eine Abkühlung und man ist ständig auf der Suche nach einem kühleren Raum, um die Mittagshitze zu überstehen.

Hauptsaison (März bis Mai / September bis November)

Der Frühling und der Herbst gelten als die besten Zeiträume für eine Reise durch Vietnam. Der Frühling ist die Übergangszeit nach dem kühlen Winter und die Temperaturen sind noch, je nach Region, bei einem Durchschnitt von 17 bis 22 Grad. Auch nachts steigen sie leicht an und es kühlt nicht mehr so stark ab, wie während der Wintermonate. Der Herbst bekommt noch letzte Auswirkungen des Sommermonsuns ab, und einige Teile Vietnams erleben noch häufige Regenfälle. Diese bleiben aber begrenzt und auch die Gefahr der Taifune, starke Stürme, die in Vietnam bekannt sind, fällt eher auf Ende des Herbstes.

Sonderfall: Beste Reisezeit für goldene Reisfelder

Der Traum jedes Reisenden für Vietnam: die Reisfelder in voller Farbe vor die Augen zu bekommen. Da der Reis nur eine kurze Zeit in der grünen Pracht bleibt und schon bald geerntet wird, gilt es hier genau zu planen. Grundsätzlich gilt der Herbst als die beste Chance, diesen Anblick zu bekommen. Die Vietnamesen ernten den Reis ab Anfang Oktober und die meisten Bilder der goldenen Landschaft entstehen kurz vor dieser Ernte. Somit empfiehlt sich Ende September in den Norden zu reisen, aber nicht viel später, denn viele Bauern beginnen bereits frühzeitig die Ernte. So hast du Mitte bis Ende September gute Chancen. Der beste Ort für besonders prächtige Reisfelder ist, neben der bekannten Gegend von Sa Pa, auch der Nord-Westen des Landes. Hier bist du eher für dich und kannst die Tradition des Reisanbaus noch sehr ursprünglich kennenlernen.

Die beste Reisezeit Vietnam

Grundsätzlich ist auch für dich die Hauptsaison die beste Zeit. Hier hast du die größten Chancen auf ein optimales Wetter, egal welche Aktivitäten du planst und entkommst größtenteils den Regenfällen des Monsuns und bist somit uneingeschränkt in deiner Planung.

Im Norden bist du vor allem im Herbst richtig, denn dort herrschen dann die angenehmsten Temperaturen. Der Januar kann sogar in manchen Gebieten relativ warm sein und du hast gute Chancen auf einen sonnigen Tag. Auch die Luftfeuchtigkeit ist dann noch gering und du wirst diesem Problem damit aus dem Weg gehen. Im Süden herrschen ganzjährig gute Temperaturen, doch es eignet sich besonders die Zeit von Oktober bis Anfang Dezember. Doch auch der Frühling wird dir wenig Regen und Hitze bringen und du kannst deinen Aufenthalt genießen.

 Auch wenn diese Zeit die Hauptsaison ist und du mit höheren Preisen rechnen musst, so ist es doch die beste Möglichkeit, um das Land zu erleben und das Wetter macht dir keinen Strich durch die Rechnung. Wenn du den Touristenmassen ein wenig aus dem Weg gehen willst, dann wird dir das Herbstende empfohlen, von Oktober bis Dezember. Die Preise lassen hier vor allem im Dezember nach und du kannst von preisgünstigeren Touren und Unterkünften profitieren. Beachte hier aber, je nachdem welche Region du bereist, den Wetterbericht und sei auf Regenfälle oder teilweise auch starke Stürme eigestellt. Wenn dir der Regen aber nichts ausmacht, dann wirst du in dieser Zeit Vietnam am besten bereisen können.

Das Backpackertrail-Rating

Vietnam ist der Traum eines jeden Backpackers. Die preisgünstigen Unterkünfte, die Vielfalt des Landes und die inspirierende Kultur lassen viele auch wiederholte Male in das Land reisen, denn es gibt immer wieder etwas neues zu entdecken und es ist unmöglich alles auf einmal zu bereisen. Die Freundlichkeit der Menschen, die Vielfalt an kulinarischen Köstlichkeiten und auch die große Auswahl an Aktivitäten, welche von Bootstouren über Wanderungen bis tolle Motorradtouren oder sogar Tage am Strand reicht, spricht eine breite Masse an. So wird jeder diesem Land verfallen und der Abschied wird schwerfallen.

Vietnam

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