Erfahrungen & Bewertungen zu Backpackertrail

Warum Backpacking in Costa Rica?

Zwischen Panama und Nicaragua liegt Costa Rica, eine der schönsten und exotischsten Reiseziele der Welt. Costa Rica ist zwar flächenmäßig klein, bietet aber eine große Vielfalt an Flora und Fauna. Die Kombination von üppigen Berglandschaften und weißen Sandstränden mit kristallklarem türkisblauem Wasser wird Dir dein Herz stehlen. Atemberaubende Landschaften, dichte Regenwälder, beeindruckende aktive und erloschene Vulkane und viel mehr erwarten Dich auf Costa Rica.

Das zentralamerikanische Land ist insbesondere für seine Biodiversität und seine freundlichen, kultivierten Bewohner bekannt. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Wassersportarten wie Surfen, Schnorcheln und Wandern, aber auch für absolute Entspannung.

Deine Reise wird wahrscheinlich in San José anfangen, der Hauptstadt von Costa Rica. Hier kannst Du gleich zur Entdeckung der Stadt aufbrechen, in die bunte Kultur des Landes eintauchen und die gastfreundlichen Costa Ricaner kennenlernen. Das Nationaltheater an der Plaza de la Cultura (Teatro Nacional) mit seiner beeindruckenden Barockarchitektur ist das Wahrzeichen der Stadt. Wer sich für die Geschichte und Kultur Costa Ricas interessiert, kann das Goldmuseum (Museo de Oro) besuchen, wo hunderte detaillierte Goldfiguren, Skulpturen, Gemälde und vieles mehr zu sehen ist.

Zu den Highlights der Hauptstadt zählen das Jademuseum (Museo del Jade) mit über 7.000 Ausstellungstücke, die meisten aus Jade, und das Nationalmuseum mit Sammlungen und Exponaten aus der historischen Vergangenheit Costa Ricas. Diese Museen lassen Dich hier stundenlang verweilen und versetzen Dich in vergangene Zeiten zurück.

Ein Besuch des Mercado Central, dem lokalen Markt, darf auf Deiner Reise nicht fehlen. Dort findest Du neben frischem Obst und Gemüse auch frische Teigwaren, Fleisch und wunderschöne Blumen. Der ganze Market duftet so sehr nach frisch gemahlenen Gewürzen und geröstetem Kaffee, dass Du nicht widerstehen kannst.

Costa Rica Natur

Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Costa Ricas zählen viele Nationalparks und Naturreservate mit zahlreichen Tier- und Pflanzenarten. Eine der berühmtesten ist der Nationalpark Manuel Antonio an der Zentralpazifikküste, der sich nicht nur für entspannte Momente an traumhaften hellen Sandstränden, sondern auch für spannende Wanderungen durch den Regenwald eignet.

Wenn Dein Herz aber richtige Abenteuer begehrt, kannst Du weiterhin dem Nationalpark Vulkan Arenal im Norden Costa Ricas einen Besuch abstatten. Hier liegt der Vulkan Arenal, ein der kleinsten aktiven Vulkane des Lands mit 1.670 Metern Höhe. Von seiner Spitze aus kannst Du schon unablässige Rauchschwaden und vielleicht sogar glutrote Lava sehen. Hier kannst Du Wander-, Trekking-, Rafting- und Mountainbike-Touren unternehmen, das Canopy-Abenteuer und viel mehr im Sky Adventure Park erleben.

Wer den Adrenalin-Kick nicht unbedingt braucht, kann die Laguna de Arenal, die größte See Costas Rica, westlich des Arenals besuchen und einzigartige Tiere auf dem Weg beobachten.

Alles auf einen Blick:

Hauptsaison


Dezember bis März

Nebensaison

April bis November

Festivalzeit

Dezember bis März

Schildkröten Brut

April/Mai 

Surfen

September/Oktober (Profis) 

März/April (Anfänger)

Regenwald

November bis Mai

  • Hauptsaison: Dezember bis März
  • Nebensaison: April bis November
  • Festivalzeit: Dezember bis März
  • Schildkröten Brut: April/Mai
  • Surfen: September/ Oktober (Profis) März/ April (Anfänger)
  • Regenwald: November bis Mai

Wie ist das Klima in Costa Rica?

Aufgrund seiner Position zwischen Atlantik und Pazifik lässt sich das Klima Costa Ricas als tropisch bezeichnen. Das Jahr unterteilt sich nicht in Jahrzeiten, sondern in Regen-und Trockenzeit. Die Sommer- und Winterzeit in Costa Rica ist außerdem den Jahreszeiten Europas entgegengesetzt: die Sommerzeit dauert zwischen Dezember und März, während die Winterzeit von April bis November ist.

Die Regenzeit in Costa Rica dauert von Mai bis November, wobei Juli und August meistens trockener ausfallen und September und Oktober die meisten Niederschläge mit sich bringen. Während der Regenzeit wirst Du keinen Dauerregen, sondern tropische Regenschauer am Mittag erleben. Die Temperatur bleibt immerhin bei 30 °C. Die Trockenzeit sorgt für sonnige Tage und immer wärmere Temperaturen, die manchmal über 30 °C liegen.

Die Hochgebirge und die zahlreichen Vulkane sorgen für deutliche Klimaunterschiede zwischen der Karibik- und Pazifikküste. Während die Karibikküste sich durch ganzjährige und feuchte Winde auszeichnet, ist die Temperatur an der Pazifikküste im Norden deutlich wärmer und gibt es weniger Niederschläge. Die Durchschnittstemperatur an der Karibikküste liegt zwischen 25 und 27°C, an der Pazifikküste kann die Temperatur auf bis zu 40 °C im Sommer steigen.

Jedes Jahr kommen zahlreiche Schildkrötenarten zur Eiablage an die Strände Costa Ricas, die Du auch während deiner Reise beobachten kannst. Während der Regenzeit erscheinen Lederschildkröte, Karettschildkröten und Suppenschildkröte an der Karibik-und Pazifikküste und legen ihre Eier an einem sicheren Platz ab. Dieses Naturwunder kannst Du in geeigneten Schutzgebieten von verschiedenen Nationalparks beobachten.


Klima in San Jose


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Maximale Temperatur in °C

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Minimale Temperatur in °C

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Regentage

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Klima in Cartago


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Maximale Temperatur in °C

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Klima in Alajuela


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Regentage

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11

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Saisonaler Klimaleitfaden Costa Rica

Nebensaison (April bis November)

April mag der heißeste Monat in Costa Rica mit viel Sonnenschein sein, aber er signalisiert auch die Ankunft der Regenzeit mit seinen deutlichen Niederschlägen. Im Süden der Pazifikküste wirst Du wenig Regen und hohe Temperaturen erleben, während sich die ersten Niederschläge und feuchten Winde an der Karibikküste ankündigen. Die Temperatur bleibt bei 22 °C und 32 °C an der Pazifik- und Karibikküste. San José bietet jedoch kühles Wetter mit einer Temperatur zwischen 16 °C und 26 °C.

Die Regensaison ist die beste Zeit, zahlreiche Schildkrötenarten an Costa Ricas Stränden zu beobachten. Das regnerische Wetter schränkt dich in deinen Transport- und Verkehrsmöglichkeiten in den Metropolen ein, aber das Leben wird nicht hektisch im Vergleich zum Sommer, denn die meisten Touristen sind schon weg und alle Naturparks und Städte sind weniger überlaufen.

In der Regenzeit bleibt das Wetter tropisch, heiß und sonnig. Auf diese Weise kannst Du trotz des ein oder anderen Regenschauers üppige, blühende Landschaften bewundern, durch dichte Regenwälder oder Nationalparks wandern und einzigartige Tierarten beobachten. Die Regensaison ist auch die beste Zeit für Surfer, die hervorragende Wellen dank der starken Winde erleben können.

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Hauptsaison (Dezember bis März)

Die Hauptsaison fällt auf die Trockenzeit, die sich durch lange und sonnige Tage und sehr warme Temperaturen auszeichnet. In der Trockenzeit ist Costa Rica von tausenden Besuchern und Backpackern aus Europa überflutet, die das heiße Sommerwetter nutzen möchten. Buche darum so früh wie möglich deine Reise nach Costa Rica, da die Preise in dieser Zeit relativ hoch und die meisten Hotels schnell ausgebucht sind. 

Die Sommertemperaturen schwanken je nach Region zwischen 25 bis 37 °C und es gibt kaum Niederschläge in den Bergen ab Ende Februar. Dank der trockenen Luft bleiben die Gebiete im Vergleich zur Regenzeit insektenfrei. So kannst Du bedenkenlos zu Wanderungen und Trekkingtouren in Costa Ricas berühmteste Naturparks aufbrechen. Dies ist außerdem die perfekte Zeit zum Schwimmen, Tauchen und Schnorcheln, da die Wassertemperatur sehr angenehm, das Meer weniger aufgewühlt und die Unterwasserschicht klarer ist.

Im Sommer scheint die Sonne täglich zwischen fünf bis zehn Stunden und so eignet sich das Wetter zum Sonnenbaden und für entspannte Tage am Strand. Mit kleinen, gelegentlichen Regenschauern solltest Du jedoch auch in der Trockenzeit rechnen. Es gibt aber Schlimmeres, oder? Wenn Du kein Fan vom heißen Wetter bist, dann kannst Du nach San José oder Richtung Norden fahren, wo das Klima deutlich kühler wird (23 °C). 



Fazit: Die beste Reisezeit Costa Rica

Costa Rica ist das ganze Jahr aufgrund der hohen Temperaturen und der üppigen Natur gut besucht. Wenn Du Costa Rica in vollen Zügen genießen möchtest, dann eignet sich die Trockenzeit für eine Reise ins Grüne. In der Hochsaison kannst Du das trockene Wetter und die heißen Temperaturen ausnutzen und entspannte Tage am Strand mit Abenteuern durch den Regenwald kombinieren. Von Dezember bis März erwartet Dich das ideale Wetter für Baden, Wassersport und Wanderungen in den zahlreichen Nationalparks in Costa Rica. 

Besonders empfehlenswert ist eine Reise zwischen Ende November und Mitte Dezember. Auf diese Weise wirst Du von den günstigen Nebensaisonpreisen und dem sonnigen Wetter profitieren, ohne dich mit den Touristenmassen während des Weihnachtsurlaubs auseinandersetzen zu müssen.

Während der Regenzeit kann das Reisen in Costa Rica etwas schwierig sein, weil die Straßen nicht passierbar sind und wenige Transportmöglichkeiten wegen der Regenfälle verfügbar sind. Trotzdem kannst Du in den ersten Monaten der Regenzeit (Mai-Juni) die natürlichen Schönheiten Costa Ricas entdecken.

Zwischen April bis Mai ist die beste Zeit für die Beobachtung von Lederschildkröten und von August bis September kannst Du auch Suppenschildkröten an Costa Ricas Stränden anschauen. Wenn Du auch ein Regencape und passende Regenschuhe dabei hast, kannst Du eine unvergessliche Zeit auch inmitten der Nebensaison haben.

Worauf wartest du noch? Tauche in Costa Ricas irdisches Paradies ein und erlebe die Natur dort in all ihren Facetten.


Costa Rica

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