Backpacking Irland

Irland wird oftmals auch als die „Grüne Insel“ bezeichnet – und dieser Name verrät auch gleich den größten Vorzug der Insel im Atlantik. Irland zeichnet sich insbesondere durch weite Graslandschaften aus, die vielfach auch bereits von Wanderwegen erschlossen und somit wunderbar zu Fuß zu erkunden sind. Daneben kannst du natürlich auch an den steil abfallenden Klippen entlang spazieren und dir die frische Seeluft um die Nase wehen lassen. Ist dir das Alleinsein irgendwann zu viel, findest du in den lebhaften Städten des Landes bestimmt schnell einen Pub, bei dem du bei Stew und Ale neue Kräfte tanken kannst.

Viel Spaß bei der Erkundung unserer idealen Backpackingroute für Irland.

Wichtige Eckdaten

Amtssprachen

Englisch, Irisch

 

Ja
NeinNíl
DankeGo raibh maith agat
HalloDia duit (Grüß Gott)
TschüssSlán

Dublin

Parlamentarische Republik

+353

Euro

ø Tageshöchsttemperatur: 8 bis 18°C
Ø Höchsttemperatur bei Nacht: 3 bis 11°C
Sommer: Juni bis September, Winter: Dezember bis Februar

Außer in Zoos und als Haustiere gab es in Irland nie Schlangen.

Städteübersicht

Dublin

Dublin ist die Hauptstadt und zu Beginn direkt ein echtes Highlight!
In Dublin wohnen über 525000 Menschen und die Übersetzung des Stadtnamens lautet Stadt der Hürdenfahrt. Dublin ist an der Ostküste gelesen und liegt im Durchschnitt 20 Meter über dem Meeresspiegel.

In der Hauptstadt herrscht maritimes Klima. Das heißt, dass die Winter mild sind und die Sommer eher kühl. Insgesamt sind die Temperaturen nicht extrem.

Du kannst das Zentrum der Stadt zu Fuß erkunden, was ziemlich praktisch ist. In Dublin gibt es viele Sehenswürdigkeiten, die du nicht verpassen solltest.
Toll ist zum Beispiel die Christ Church Cathedral, die gleichzeitig Dublins ältestes Gebäude ist. Die St. Patrick’s Cathedral ist ebenso sehenswert und die größte Kirche der Stadt.

Ein weiteres Highlight und das Herzstück der irischen Geschichte ist das Dublin Castle.
Ein anderes tolles Bauwerk ist das Trinity College, denn es lohnt sich auf dem Campus spazieren zu gehen und die Ausstellung des Book of Kells in der alten Bibliothek zu besuchen. Dort gibt es auch den sogenannten Long Room, der wirklich wunderschön ist.

Natürlich gibt es in Dublin auch sehenswerte Museen wie The National Gallery of Ireland, das Irish Museum of Modern Art und das Dublin Writers Museum. Ein Besuch lohnt sich nicht nur bei schlechtem Wetter!

Wenn die Sonne scheint hast du noch andere tolle Optionen in Dublin. Du kannst zum Beispiel Zeit im Phoenix Park verbringen. Das ist der größte Stadtpark der Welt, in dem du sogar zahme Rehe beobachten kannst. Zudem befindet sich im Park die Residenz des amerikanischen Botschafters und des irischen Präsidenten, wer hätte das gedacht?

Dublin ist vielseitig und gefällt dir bestimmt. Du kannst in einem der Hostels in der Stadt übernachten. Für ein Bett in einem 6er Dorm zahlst du hier 27 Euro pro Nacht.

Wicklow-Mountains

Nachdem du Zeit in der Hauptstadt verbracht hast, geht es für dich in die Natur. Du fährst mit deinem Mietwagen in den Wicklow-Mountains-Nationalpark.

Der Wicklow-Mountains-Nationalpark liegt im Osten der Insel und ist einer von insgesamt sechs Nationalparks in Irland. Er ist circa 200 km2 groß und hat seit 1991 den Status eines Nationalparks.

Neben den Wicklow Mountains kannst du in der Nähe von Glendalough, das mit Tal der zwei Seen übersetzt werden kann, eine Ansammlung von Klosterruinen aus dem 6. Jahrhundert bestaunen.

Andere Highlights im Nationalpark sind die Megalithanlagen im Nordwesten, die sich um die Seefin Mountain und den Sorrel Hill befinden. Die Berge haben einen Durchmesser von 10 bis mehr als 20 Meter und sind circa drei Meter hoch.

Am südöstlichen Ufer des Upper Lake findest du im Waldgebiet auch noch die Überreste der Reefert Church. Der Name der Kirche, die aus dem 11. Jahrhundert stammt, leitet sich vom irischen Wort für Königsgräber ab.

Sehenswert ist zudem das archäologische Denkmal Daher in der Nähe vom Upper Lake. Das steinernde Ringfort hat eine Trockenmauer mit einem Durchmesser von circa 20 Metern, die heutzutage noch circa einen Meter hoch ist.

Eine Nacht in einem 8er Dorm eines Hostels vor Ort kostet dich hier 32 Euro.

Killarney

Vom Wicklow-Mountains-Nationalpark geht es für dich mit dem Mietwagen weiter. Du fährst als nächstes nach Killarney.

Killarney hat circa 14500 Einwohner und liegt im Südwesten Irlands. Sie grenzt ans nördliche Ende des Macgillycuddy’s Reeks, dem höchsten Gebirgszug Irlands. Zudem ist der See Lough Leane in der Nähe, der zum Killarney-Nationalpark gehört.

Der Nationalpark ist natürlich sehr sehenswert. Du solltest außerdem Ross Island und das Ross Castle besuchen. Der Torc Wasserfall ist wunderschön und der Steinkreis von Lissyviggeen ist interessant und spannend.

Insgesamt ist Killarney bekannt für den verlassen erscheinenden See und die malerischen Berge des Killarney-Nationalparks.

Wenn du für eine kurze Zeit etwas anderes als Natur und Geschichte entdecken möchtest, kannst du hier auch zu einem Gaelic Footballspiel gehen. Gealic Football ist der irische Nationalsport und Killarney hat eine lange Footballtradition, sodass du hier genau am richtigen Ort bist, um den Sport kennenzulernen!

Wenn du dich entspannen möchtest oder schwimmen gehen möchtest, kann ich dir das Erholungscenter inklusive Sauna empfehlen. Es heißt Aura und ist nicht weit von der Innenstadt entfernt.

Etwas besonders Schönes ist auch eine Bootsfahrt über einen der Seen in Killarney.

Als Übernachtungsmöglichkeit dient dir eines der Hostels in Killarney. Für 27 Euro die Nacht erhältst du ein Bett in einem 8er Dorm.