Die 7 besten Sehenswürdigkeiten in Indien

Indien ist ein pulsierendes und vielfältiges Land, in dem sich sowohl die traditionelle als auch die moderne Welt treffen. Das Land ist nach Landmasse die siebtgrößte Nation und nach Bevölkerung die zweitgrößte. Das Land hat ein reiches Erbe, das vor allem auf die unterschiedlichen Kulturen und Religionen zurückzuführen ist, die hier zu finden sind.

Die indischen Sehenswürdigkeiten bestehen hauptsächlich aus einer Vielzahl von heiligen Stätten, Stränden, üppigen Nationalparks und aufregenden Naturschutzgebieten. In Indien gibt es viele interessante Unternehmungen und Sehenswürdigkeiten, die vom überwältigenden Taj Mahal in Agra bis hin zu den heiligen Stätten von Harmandir Sahib und viel mehr reichen. Einige der besten Orte, die man in Indien besuchen kann, sind unten aufgeführt.

Beste Zeit für einen Besuch von Indien

Indien hat drei Jahreszeiten, den Sommer, den Monsun und den Winter. Die beste Zeit für einen Besuch Indiens ist zwischen Oktober und Februar, der kühlsten und trockensten Zeit des Jahres und auch der Wintersaison. Während dieser Zeit sind die Temperaturen kühl und trocken, was für Touristen perfekt ist, um die indischen Sehenswürdigkeiten und die versteckten Schätze des Landes zu erkunden.

Die Temperaturen im Süden sind auch wärmer, was es zur besten Zeit für einen Strandbesuch macht. Der Sommer in Indien ist in der Regel heiß und trocken und dauert von März bis Mai. Der größte Teil des zentralen und südlichen Teils des Landes ist in dieser Zeit normalerweise sehr heiß, deswegen ist es am besten, nach Norden zu fahren, wo aufgrund der Höhe des Himalayas angenehmere Temperaturen herrschen.

1. Das Taj Mahal

Es ist wahrscheinlich das bekannteste Gebäude in Indien und besonders beliebt, weil es ein Zeugnis der Kraft der Liebe ist. Das Gebäude wurde nach Mumtaz Mahal benannt, der die Lieblingsfrau von Kaiser Shah Jahan ist. Es kann als das atemberaubendste der Mausoleen der Welt angesehen werden.

Der Baubeginn war 1631 und es dauerte 22 Jahre, bis 20.000 Arbeiter das Gebäude fertiggestellt hatten. Diese ikonische Sehenswürdigkeit zeigt viele Elemente des islamischen Designs, darunter Minarette, Bögen, schwarze Kalligraphie um den Eingang herum, und eine zwiebelförmige Kuppel.

Du wirst auch von der Architektur begeistert sein, da das Werk aus weißem Marmor gebaut und mit zarten Blumenmustern und Edelsteinen wie Diamanten und Jade verziert ist. Die beste Zeit, um hierher zu kommen, ist entweder im Morgengrauen oder in der Abenddämmerung, wenn ganz besondere Lichtverhältnisse vorherrschen. Du kannst auch versuchen, einen Blick auf die Spiegelung des Gebäudes vom gegenüberliegenden Ufer des Yamuna-Flusses zu erhaschen.

2. Harmandir Sahib

Amritsar wurde 1577 von Ram Das gegründet und ist heutzutage ein Erbe der reichen Geschichte und Kultur der Sikh. Die Hauptattraktion, die du hier besuchen kannst, ist der Harmandir Sahib, der 1604 eröffnet wurde und wegen seiner atemberaubenden Golddekoration oft als Goldener Tempel bezeichnet wurde.

Er ist auch als der heiligste der zahlreichen Sikh-Schreine in der Stadt bekannt und du wirst sehen, dass die Tempel in einer Mischung aus islamischem und hinduistischem Stil gebaut wurden. Du wirst auch von dem unteren Marmorabschnitt mit Blumen- und Tiermotiven fasziniert sein – geschweige denn von der großen goldenen Kuppel, die durch eine Lotusblume repräsentiert wird, die ein Zeichen der Reinheit für Sikhs ist. Auch die spirituelle Atmosphäre des Tempels und die singenden Gläubigen werden dich beeindrucken.

3. Das Rote Fort

Es wurde 1648 von Shah Jahan als Sitz der Mogul-Macht erbaut und diente bis 1857 als solcher. Es hat eine atemberaubende Halbmondform und wurde nach dem schönen roten Sandstein benannt, aus dem es gebaut wurde. Das Fort umfasst über zwei Quadratkilometer und war von einem großen Graben umgeben. Das Highlight des Forts sind seine beiden größten Tore.

Der Haupteingang der Festung ist als Lahore-Tor und das dekorierte Delhi-Tor bekannt, das vom Kaiser für zeremonielle Prozessionen genutzt wird. Du solltest die Chatta Chowk auf keinen Fall verpassen. Es ist ein überdachter Basar aus dem 17. Jahrhundert, auf dem du Waren wie Schmuck, Lebensmittel, Seidenkleidung und Souvenirs kaufen kannst.

Du kannst das Fort selbst erkunden oder eine Führung durch das Fort buchen, bei der du Einblicke in das Leben und die Zeiten des Schahs erhältst. Außerdem solltest du dir die Klang- und Lichtshow, die jeden Abend stattfindet, nicht entgehen lassen, wobei du mehr über die Geschichte des Forts erfahren kannst.

4. Das Tor zu Indien

Dieses legendäre Tor zu Indien ist ein Muss, wenn man die Sehenswürdigkeiten Indiens in Mumbai sehen möchte. Das 26 m hohe Tor mit Blick auf das Arabische Meer wurde 1911 zum Gedenken an die Ankunft von König Georg V. und seiner Frau Königin Mary errichtet.

Es wurde 1924 eröffnet und war damals das höchste Gebäude der Stadt. Das Tor war aus gelbem Basalt und Beton mit indo-sarazenischem Design gefertigt. Das Tor ist eine Ikone in der Geschichte Indiens, denn es war auch Schauplatz einer Prozession britischer Soldaten im Jahr 1948, als Indien seine Unabhängigkeit erlangte. Das Tor ist heute ein beliebter Hotspot für Touristen und Einheimische, da es als herrliche Kulisse für Instagram-würdige Fotos gilt.

5. ​Periyar Nationalpark und Naturschutzgebiet

Es ist eine der beliebtesten Touristenattraktionen Südindiens und liegt an einem See, der 1895 von britischen Ingenieuren zur Bewässerung und Wasserversorgung der Stadt gebaut wurde. Der Park wurde 1934 gegründet und beherbergt viele Tiere wie Elefanten, Wildschweine, Otter, bengalische Tiger und Makaken mit Löwenschwanz.

Außerdem ist es der perfekte Ort, um Vögel zu beobachten, da du Arten wie Schlangenschnäpper, Eisvögel, Nashornvögel, Störche, Drongos mit Schläger-Schwanz und viele Schmetterlinge sehen kannst. Eine der besten Möglichkeiten, den See zu erkunden und die herrliche Berglandschaft zu genießen, ist eine Seefahrt oder eine geführte Dschungeltour. Es gibt auch Wachtürme und Aussichtsplattformen im Park, von wo aus du die meisten Tiere im Heiligtum sehen kannst.

6. Mahabodhi-Tempel

Bodhgaya gilt als die heiligste buddhistische Stätte der Welt und zieht jedes Jahr Tausende von Besuchern an, die mit den ansässigen Mönchen an Gebeten und Meditation teilnehmen möchten. Der beste Ort, den man hier besuchen kann, ist der prächtige Mahabodhi-Tempel, der in der Nähe des Ortes errichtet wurde, an dem Buddha zur Erleuchtung kam und seine Lebensphilosophie formulierte.

Der Tempel wurde im 6. Jahrhundert erbaut und ist oft restauriert worden. Die Tempel verfügen über einen schönen pyramidenförmigen Turm und beherbergen eine große vergoldete Buddhastatue. Du solltest auch den Pipelinebaum besuchen, in dem Buddha sieben Tage nach der Erleuchtung meditiert hat und der zu den ältesten und meist verehrtesten Bäumen der Welt gehört.

7. Die Ellora-Höhlen

Es ist eine berühmte monumentale Ellora-Höhle, die zwischen dem 5. und 10. Jahrhundert von buddhistischen, hinduistischen und Jain-Mönchen erbaut wurde. Es ist ein perfekter Ausflug von Mumbai aus und liegt etwa 300 km westlich.

Es ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und beherbergt eine großartige Sammlung von 34 geschnitzten Klöstern, Tempeln und Kapellen, die eng beieinander gebaut wurden und die religiöse Toleranz zeigen, die in dieser Zeit bestand.

Die Höhepunkte der buddhistischen Klosterhöhlen sind die zahlreichen Schreine mit Schnitzereien von Buddha und Heiligen, die aus dem 5. und 7. Jahrhundert stammen. Der beste buddhistische Tempel ist die Zimmermannshöhle. Die Hindu-Höhlen waren viel komplexer und von oben nach unten geschnitzt und eine der besten Höhlen ist der Kailasa-Tempel.

Die 3 wichtigsten Reisetipps


1. Gut packen

Das Klima ist ausschlaggebend dafür, was man für eine Reise nach Indien packen sollte. Im Sommer kann man zum Beispiel leichte Kleidung mitnehmen. Der Winter in Indien ist anders und es ist am besten, für den Abend eine helle Jacke und einen Regenmantel oder einen Regenschirm für die Monsunzeit dabeizuhaben. Du solltest auch zusätzliche Gegenstände wie Sonnencreme und Power Bank mitnehmen, um dein Handy aufzuladen. Du solltest auch immer ein Handdesinfektionsmittel dabei haben.

2.  Sicherheit

Du solltest versuchen, öffentlichen Verkehrsmittel und Zufußgehen zu späten Zeiten zu vermeiden. Du solltest auch nur eine kleine Menge an Bargeld dabeihaben. Stelle außerdem sicher, dass du eine Fotokopie deines Reisepasses machst und diese überall hin mitnimmst. Versuche dir alle eventuell nützlichen Notrufnummern zu notieren. Die allgemeine Notrufnummer in Indien lautet 112, 101 bei Feuer, 102 für die Polizei und 103 für einen Krankenwagen.

3. Kleide dich schlicht

Du solltest sicherstellen, dass du dich den Orten und Bräuchen entsprechend kleidest. Zum Beispiel verlangen einige touristische Orte wie Moscheen, Tempel und heilige Stätten, dass du dich schlicht kleidest, indem du zum Beispiel den Kopf mit einem Schal bedeckst oder deine Schuhe ausziehst, bevor du sie betrittst. Wenn du in größeren Städten bist, kannst du tragen, was immer du willst, aber wenn du in kleinere Städte kommst, ist es am besten, dich zurückhaltender anzuziehen, damit du nicht unangenehm auffällst.


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