Weltreise – wohin mit Kartons und Möbeln?

Du hast es endlich geschafft – du bist deinem Traum von der Weltreise oder dem Auslandsjahr einen Schritt nähergekommen und befindest dich nun in der Planung. Wenn du für die Reise deine Wohnung gekündigt hast, stellen sich folgende Fragen: Wohin mit deinen ganzen Sachen? Wovon kannst du dich trennen und was soll aufbewahrt werden, während du weg bist?

Damit du sorglos um die Welt reisen kannst, erfährst du hier alles über verschiedene Lagerlösungen und wie du das Einlagern so unkompliziert wie möglich gestaltest.

Weltreise
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Selfstorage – die unkomplizierteste Lösung

Bevor du in Panik verfällst, die bequemste Lösung vorweg: Selbst, wenn dir nicht mehr viel Zeit vor der Reise bleibt, kannst du deine Sachen immer bei einem Selfstorage-Unternehmen einlagern. Der Platz, der dir in gemieteten Lagerräumen oder Boxen zur Verfügung steht, ist nahezu unbegrenzt. Allerdings solltest du darauf achten, dass du ein Selfstorage-Unternehmen mit guten Bedingungen auswählst.

Selfstorage bei storemore punktet zum Beispiel mit folgenden Vorteilen:

  • Keine Mindestmietdauer: Du bist nicht gezwungen, deine Sachen für eine bestimmte Zeit einzulagern. Wähle die Mietdauer, die zu deinem Reiseplan passt.
  • Keine Kündigungsfrist: Wenn du früher zurückkommst oder spontan etwas benötigst, kannst du deine Sachen jederzeit abholen, ohne an lange Kündigungsfristen gebunden zu sein.
  • Keine Kaution: Im Gegensatz zu anderen Lageranbietern zahlst du bei storemore keine Kaution und sparst wertvolles Geld für deine Reise.
  • Immer Zugang zu den eigenen Sachen: Du behältst die Kontrolle über deine gelagerten Gegenstände und kannst auf sie zugreifen, wann immer du möchtest.
  • Sichere Verwahrung: Unter sicheren Lagerbedingungen mit Überwachungssystem sind deine Sachen vor Diebstahl und Schäden geschützt.
  • Flexible Wahl des Raumbedarfs: Du kannst genau die Lagerfläche wählen, die du benötigst, von kleinen 1qm-Boxen bis zu größeren Räumen.

Bei welchen Gegenständen sich das Einlagern lohnt

Die Kosten für eine Weltreise können hoch ausfallen. Damit du nicht für zu viel Geld für den Lagerraum bezahlst, solltest du dir gut überlegen, was du wirklich einlagern möchtest. Während manche Dinge wichtig sind und sicher verwahrt werden müssen, lohnt sich das Aufbewahren bei anderen Gegenständen schlichtweg nicht.

Was sich lohnt:

  • Erinnerungsstücke: Dinge mit emotionaler Bedeutung, etwa Fotoalben oder Souvenirs von deinen Reisen, sind unersetzbar.
  • Kleidung, die gerade nicht Saison hat: Lagere beispielsweise Winterkleidung ein, wenn du in warme Länder verreist.
  • Dokumente und wichtige Unterlagen: Vergewissere dich, dass wichtige Papiere wie Zeugnisse, Versicherungsunterlagen und Verträge sicher aufbewahrt sind.
  • Möbel: Auch wenn es verlockend klingt, deine Möbel zu verkaufen und nach deiner Rückkehr neue zu kaufen, ist das ein teurer Spaß und belastet die Umwelt ungemein.

Was sich nicht lohnt:

  • Kosmetik: Kosmetik kannst du vor der Reise aufbrauchen oder verschenken. Viele Produkte haben ein Verfallsdatum und können nach deiner Rückkehr abgelaufen sein.
  • Verbrauchgegenstände: Gegenstände wie Taschentücher, Hygieneprodukte, Kerzen oder Geschenkpapier können vor der Reise verbraucht oder weggegeben und danach guten Gewissens nachgekauft werden.
  • Empfindliche Elektronik: Manchen Geräten wie Druckern tut es nicht gut, wenn sie lange unbenutzt bleiben. Du kannst sie für die Zeit deiner Abwesenheit Freunden ausleihen.

Die Sachen beim Zwischenmieter lassen?

Langzeitreisende, die ihre Wohnung nicht aufgeben möchten, entscheiden sich oft für die Untermiete. Das solltest du dir aber gut überlegen, denn es bedeutet, dass du immer noch an deine Wohnung gebunden bist und für eventuelle Probleme erreichbar bleiben musst. Möchtest du deine Reise verlängern, sorgt das außerdem für zusätzliche Komplikationen.

Einige deiner Sachen, beispielsweise die Möbel, können während der Zwischenmiete in der Wohnung bleiben. Dabei solltest du dir aber folgende Aspekte bewusst machen:

  • Du vertraust deine Sachen Fremden an: Du gibst deinen Hausrat einer Person, die du vielleicht kaum kennst. Das birgt immer ein gewisses Risiko.
  • Du haftest für Schäden: Falls der Untermieter Schäden in der Wohnung verursacht, musst du für diese haften.
  • Es kann unübersichtlich werden: Nach einer langen Reise weißt du möglicherweise nicht mehr genau, was du in der Wohnung gelassen hast. Auch dem Untermieter kann es passieren, dass versehentlich ein Gegenstand von dir mit ihm auszieht.

Unterstellen bei Familie und Freunden

Du kannst auch Freunde und Familienmitglieder bitten, deine Sachen unterzustellen. Diese Option spart Geld, aber der Platz ist auch meist beschränkt. Erwarte nicht, dass du den kompletten Hobbyraum deiner Eltern für ein Jahr vollstellen darfst.

Achte bei dieser Option darauf, dass du dich auf das wirkliche Wesentliche beschränkst. Außerdem solltest du genau abklären, wo deine Sachen stehen dürfen. Nach einem Jahr im Keller können Kleidungsstücke nämlich muffig und Dokumente vergilbt sein.

Ein weiterer Tipp ist, deine Sachen nicht auf mehrere Haushalte zu verteilen. Sonst besteht die Gefahr, dass du vergisst, wo du bestimmte Dinge eingelagert hast, oder dass sie im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten.

Entrümpeln vor der Langzeitreise spart Geld und Nerven

Die Zeit vor einer längeren Auslandsreise ist eine gute Möglichkeit, dich von unnötigen Gegenständen zu trennen. Wenn bei der Rückkehr eine unübersichtliche Anzahl unsortierter Umzugskartons auf dich wartet, kann dich das durchaus belasten.

Trenne dich von Dingen, die du nicht mehr benötigst – verkaufe oder verschenke sie. Je weniger du einlagerst, desto weniger musst du auch hin und her transportieren und du kannst einen kleineren, günstigeren Lagerraum wählen. Dieser Prozess bringt dich auch dem Gefühl des Loslassens näher, dass laut vielen Erfahrungsberichten über die Weltreise den Reiz des Ganzen ausmacht.

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Außerdem solltest du alle Kartons, die du einlagerst, sinnvoll sortieren und klar beschriften. Nach einer Reise kann es dir beim Ankommen helfen, wenn du deine vertrauten Gegenstände sofort findest. Wenn du dich im Vorfeld von überflüssigen Dingen getrennt hast, kann sich die Zeit nach der Reise wie ein frischer Neustart anfühlen.

Fazit – unbeschwert die Welt erkunden

Sorgfältige Planung vor der Langzeitreise ist enorm wichtig. Wenn du frühzeitig aussortierst, sparst du dir Geld und Nerven. Deine Sachen Freunden, der Familie oder Untermietern anzuvertrauen, kann eine Option sein, geht aber oft mit Risiken und Komplikationen einher. Es bedarf klarer Kommunikation und Rücksicht auf die involvierten Personen.

Dinge, die dir am Herzen liegen, sind im Selfstorage bei Anbietern wie storemore gut aufgehoben. Zu einem fairen Preis bekommst du Flexibilität, Sicherheit und einfachen Zugang zu deinen Dingen. Dann steht deinem großen Abenteuer nichts mehr im Wege!

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