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May 20

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Die Inseln um Japan

Japan ist bekannt für zahlreiche Dinge wie buddhistische Tempel, beeindruckende Kultur, überwältigende Geishas, geschäftige Metropolen und eine verrückte Technologie. Aber das ist noch lange nicht alles, was Japan zu bieten hat, denn es gibt dazu noch einige paradiesische Inseln.

Die japanischen Inseln gehören zu den schönsten Orten der Erde mit ihren üppigen tropischen Paradiesen im Süden bis hin zu den faszinierenden schneebedeckten Vulkangipfeln im Norden. Japanische Inseln haben auch eine Vielfalt an Klima und Landschaft und beherbergen die prächtigsten Ökosysteme.

Auf den Inseln von Japan wird dir auf jeden Fall nicht langweilig und von der Erkundung des abgelegenen Ogasawara-Archipels bis hin zu den Vulkangipfeln gibt es einiges zu entdecken. Wir zeigen dir welche Inseln du nicht verpassen darfst und was du dort alles erleben kannst. 

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Beste Insel in Japan 

Hokkaido

Dies ist die zweitgrößte Insel unter den vier wichtigsten japanischen Inseln. Sie beherbergt nur 5% der Bevölkerung des Landes und liegt am weitesten im Norden. Zudem ist es auch die am wenigsten entwickelte unter den Hauptinseln. Sie ist vor allem wegen ihrer Naturschönheit und ihrer offenen Räume beliebt.

 Hokkaido ist voller unberührter Naturlandschaften und von Wildnis, Feldern mit alpinen Wildblumen, natürlichen heißen Quellen und blauen Calderaseen gibt es wirklich alles, was du dir erträumen kannst. Die Insel ist ein perfekter Ort für Naturliebhaber, die das Abenteuer suchen und eines ist sicher: hier kommt wirklich jeder auf seine kosten.

Im Sommer steht Radfahren, Wandern und Outdoor-Aktivitäten auf deinem Tagesplan und im Winter ist die Insel noch immer ein landschaftliches Paradies. Das Wetter ist im Winter aufgrund des Zustroms von Kaltfronten aus Sibirien gewöhnlich rau und somit sind Wintersportarten wie Skifahren, Snowboarden und so weiter angesagt. 

Die Insel Sado

Die Insel Sado ist die größte Insel Japans und eine abgelegene Insel, die vor der Küste der Präfektur Niigata mit einer herrlichen Berglandschaft bedeckt ist. Aufgrund der Isolation dieser Insel ist sie bekanntermaßen ein Ziel für das politische Exil. Einige der prominentesten Persönlichkeiten, die hierher verbannt wurden, waren der buddhistische Mönch Nichiren, der ehemalige Kaiser Juntoku und der Gründer von Noh, Zeami Motokiyo.

 Die Insel wird heute aber nicht mehr als Ort des Exils genutzt, aber dennoch kannst du noch immer die Spuren des einzigartigen religiösen Lebens und ihrer Kultur sehen, wenn du diesen Ort besuchst. Die Highlights von Sado ist die jährliche Erdfeier, ein Musikfestival, das im August von der renommierten Taiko-Gruppe, den Kodo Drummers, veranstaltet wird. Ein kulturelles Highlight, das in der einzigartigen Umgebung der Landschaft noch viel besser zur Geltung kommt. 

Die Insel ist auch deshalb von zentraler Bedeutung für die japanische Wirtschaft des 17. und 18. Jahrhunderts, weil sie eine der reichsten Goldminen der Welt beherbergt. Viele Samurai und Händler wurden von dieser Insel angezogen und hinterließen auf der Insel einen einzigartigen kulturellen Eindruck, der traditionelle Kunstformen wie Tonkeramik, Sado Okesa-Tanz, Puppenspiele und Sado Noh umfasst.

Die Insel Kyushu

Die drittgrößte der japanischen Hauptinseln ist Kyushu. Sie befindet sich im südlichsten Teil des Landes und hat eine lange Geschichte und ist reich an natürlichen Ressourcen und modernen Städten. Aufgrund der zahlreichen aktiven Vulkane, die sich aneinanderreihen, ist sie auch als das Land des Feuers bekannt.

Der bekannteste aktive Vulkan ist der Mount Aso, der größte aktive Vulkan der Welt. Die beste Möglichkeit, den Aufenthalt auf der Insel so sehr, wie möglich zu genießen, ist in den japanischen heißen Quellen zu entspannen, die man überall leicht finden kann. Ein Favorit der Backpacker!

Die Insel war auch das Tor für den Handel mit Korea und China, und somit kommen die Geschichts-Freaks auf ihre Kosten. Die vielen historischen Stätten, die bis ins 3. Jahrhundert zurückreichen, ziehen heute Besucher aus aller Welt an und vor allem die alten Gräber, historischen Ruinen, die in Kyushu restauriert werden, sind ein Besuchermagnet.

Der Höhepunkt der Insel ist das UNESCO-Weltkulturerbe Yakushima, ein antiker Wald voller japanischer Zedern, die etwa 2100 Jahre alt sind. Es gibt auch Ackerland, kosmopolitische Städte und Strände, die du während deines Aufenthalts auf der Insel auf jeden Fall besuchen musst.

Die Insel Rebun

Sie befindet sich 50 km vor der Nordwestspitze von Hokkaido und gehört zu den abgelegensten Inseln Japans. Die Insel wird am besten im Sommer zwischen Juni und September besucht, denn dann ist der Reichtum an Alpenblumen, die man nirgendwo auf der Welt findet, ein wahres Highlight. Es gibt hier etwa 300 verschiedene Blüten, und die charakteristische Blume der Insel ist die Usuyukiso.

Obwohl Alpenblumen nur in einer Höhe von etwa 5.000 Fuß überall auf der Welt zu finden sind, kannst du sie auf der ganzen Insel sogar auf Meereshöhe finden. Zusammen mit Wandern und Radfahren ist hier für ein volles Programm gesorgt und wenn du der abenteuerlustige Typ bist, kannst du eine 8-stündige Wanderung unternehmen, bei der du von einem Ende der Insel zum anderen gelangen kannst.

Der gesamte Wanderweg hier umfasst eine faszinierende Landschaft und viele herrliche Blumen, die man genießen kann. Die Insel Rebun ist so ein wahres Naturparadies und für viele die schönste Insel Japans.

Die Insel Rishiri

Dies ist die Nachbarinsel Rebun, und auch hier kannst du im Sommer eine Alpenblumenschau sehen. Rishiri ist im Winter ein beliebtes Ziel, wo du unter anderem Snowboarden und Skifahren ausprobieren kannst und die hohen Gipfel erkunden kannst.

Vor allem die Wanderung zum Gipfel des Mt. Rishiri, einem erloschenen Vulkangipfel, der die Insel beherrscht, ist ein Muss, wenn du auf die Insel kommst. Die Wanderung hier ist eine ziemliche Herausforderung, und es wird einen ganzen Tag dauern, um auf den Gipfel dieses Berges zu gelangen, aber dafür wirst du mit einer herrlichen Aussicht auf die Insel belohnt.

Wenn du das Fahrradfahren liebst, gibt es im Sommer einen tollen Radweg, der dich einmal um die Insel führt. 

Die Insel Teuri

Teuri ist eine kleine Insel an der Westküste von Hokkaido. Dies ist der beste Ort, wenn du Natur- und Tierliebhaber bist. Sie ist auch Teil des Shokanbetsu-Teuri-Yagishiri Quasi-Nationalparks, der ein Schutzgebiet für nistende Seevögel und die Brutstätte von mehr als Millionen von Vögeln aus 8 verschiedenen Arten ist.

Wenn du dich mit Vögeln auskennst, ist hier vor allem die Gemeine Murre, der in Japan in letzter Zeit vom Aussterben bedroht ist, und auch die Schwarzschwanzmöwe, ein Highlight. Es gibt auch geführt Touren, die dir mehr zum Thema der Vogelwelt auf Teuri erklären können. 

Die beste Zeit, um hierher zu kommen, ist der März, der sich zur Vogelbeobachtung an einer der vier Beobachtungsplattformen eignet, die auf der ganzen Insel verteilt sind. Hier gibt es tatsächlich einige der seltensten Vögel der Welt und somit ist die Insel fast schon ein Muss auf deiner Reise durch Japan.

Der Aussichtspunkt auf Akaishi gegen Sonnenuntergang ist ein kleines Highlight, denn dann kannst du die Vögel beim Fischfang zu beobachten. 

Die Insel Tashirojima

Diese ist auch informell als Katzeninsel bekannt, und zwar deshalb, weil die Katzen hier vier zu eins in der Überzahl sind. Klingt verlockend, oder? Vor allem Katzenliebhaber sind hier wahrscheinlich im wahren Paradies, denn es gibt über Hunderte von Katzen auf der Insel, und sie werden normalerweise von den menschlichen Bewohnern angebetet und gepflegt.

Die Einheimischen glauben, dass das Füttern der Katzen Glück bringt. Die Katze wurde ursprünglich als biologische Schädlingsbekämpfung mitgebracht, um die Mäuse von der Seidenraupenzucht auf der Insel fernzuhalten. Aber da die Seidenindustrie die Insel mit einem Großteil der menschlichen Bevölkerung verließ, wurden die Katzen dann zur dominierenden Population auf der Insel.

Daraus folgte dann auch schnell, die Katzeninsel als Highlight für Touristen anzupreisen und das mit großem Erfolg. Es ist wirklich interessant, die Bedeutung der Katzen aus der Sicht der Bewohner kennenzulernen. 

Dennoch bleibt die Insel kein typisches Touristenziel und ist auch meist nur für Tagesausflüge bekannt, denn es gibt kaum Unterkünfte oder eine gute Infrastruktur. 

Die schönsten Japanischen Inseln zum Besuch

Insel Yakushima

Die Insel ist voller alter moosbewachsener Wälder, üppiger Wasserfälle, natürlicher heißer Quellen und vieler landschaftlicher Naturwunder. Die Insel ist ein UNESCO-Weltnaturerbe und bietet viele Orte, an denen man Instagram-würdige Fotos machen kann.

Insel Nokono

Ein kleines Paradies mit leuchtend gelben Rapsblüten, scharlachrotem Salbei, violettem Kosmos und klassischen rosa Kirschblüten. Diese Insel bietet ein einzigartiges Farbspektakel, das du dir wirklich nicht entgehen lassen solltest.

Insel Iriomote

Es handelt sich um die größten subtropischen Yaeyama-Inseln mit zahlreichen faszinierenden Stränden. Die gesamte Insel ist voller Mangrovenwälder, malerischer Wasserfälle und wilder Dschungel, die für Backpacker eine tolle Kulisse bildet.

Taketomi-Insel

Diese Insel gehört zu den schönsten Japanischen Inseln aufgrund des türkisgrünen Wassers, des Korallenriffs und der weißen Sandstrände, die die Insel umgeben. Genau das richtige, wenn du mal ein paar Tage am Strand verbringen willst und die Seele baumeln lassen willst. 


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