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Beste Reisezeit Island: Klimaleitfaden

Island ist ein beliebtes und wunderschönes Reiseziel in Nordeuropa. Es bietet einzigartige Sehenswürdigkeiten und zahlreiche Naturerlebnisse.

Warum gerade hierhin?

Island zeichnet sich durch riesige und vielseitige Landschaften, glitzernde Gletscher, beeindruckende Schluchten und Wasserfälle aus. Die wunderschöne und vielseitige Natur wird dich faszinieren.

Absolute Highlights sind die Nordlichter und Walbeobachtungen. Diese einzigartigen Naturspektakel wirst du sicher nicht so einfach vergessen.

Wenn du auf Abenteuer stehst, kannst du auch Schluchten und atemberaubende Wasserfälle erkunden. Der größte und beeindruckendste Wasserfall ist der Gullfoss im Südwesten der Insel. Du kannst ihn innerhalb von zwei Stunden von Reykjavík aus erreichen.

Weitere wunderschöne Wasserfälle sind der Seljalandsfoss und der etwas verstecktere Gljúfrabúi.

In der Nähe von Gullfoss wirst du dich mit noch einem weiteren einmaligen Naturphänomen auseinandersetzen, nämlich dem sogenannten Golden Circle.

Das ist eine kleine Rundtour mit zwei wichtigen Sehenswürdigkeiten, dem Geysir Strokkur und dem Thingvellir-Nationalpark. Für den Golden Circle brauchst du mindestens einen Tag, den du sicher nie vergessen wirst!

Wenn du Lust auf Strand hast, dann ist der Reynisfjara Strand der perfekte Ort für dich. Er liegt im Süden des Landes und es handelt sich um einen wunderschönen schwarzen Strand aus Lavasand. Die beeindruckenden peitschenden Wellen, die bis zu 20 Meter hoch sein können, werden dir den Atem verschlagen. Vom Strand aus kannst du auch raue Felsformationen sehen.

Die Bergliebhabenden werden hier auch nicht enttäuscht. Im Südwesten befindet sich eine bunte Bergwelt in der Nähe des Vulkans Hekla, die sogenannte Landmannalaugar.

Dieses einzigartige bunte Naturwunder kannst du selbst durch Wanderungen und geführte Touren in all seinen Facetten entdecken.

Reykjavík

Das kulturelle Leben in der Hauptstadt Reykjavík sowie die kleinen malerischen Fischerdörfer sind ebenfalls lohnenswert.

Zu den größten Sehenswürdigkeiten zählen die Hallgrimskirche, die größte Kirche in ganz Island, und die Konzerthalle. Schlendere durch die Stadt und bewundere berühmte Museen und Skulpturen, wie die Sun Voyager.

Die Hauptstadt ist auch bekannt für ihr aufregendes Nachtleben. Alle Bars sind von Freitag bis Sonntag bis in die Morgenstunden geöffnet. Dort findest du alles von Live-Musik über interessante Musicals bis hin zu Poetry Slams.

Was immer deine Pläne sind, du wirst hier unvergessliche Erfahrungen machen, neue unglaubliche Naturspektakel bestaunen und riesigen Spaß haben.

Alles auf einen Blick:

Hauptsaison

Juni bis August

Nebensaison

September bis Mai

Nordlichter beobachten

Oktober bis März

Wale beobachten

Juni bis August

Wandern

Juni bis August

Gletschertouren

März bis Mai

  • Hauptsaison: Juni bis August
  • Nebensaison: September bis Mai
  • Nordlichter: Mitte August bis April (Primetime: September/ Oktober und Februar/ Mäz)
  • Whale Watching: Juni bis August
  • Skifahren: März bis Mai
  • Gletscherwanderungen: März bis Mai

Wie ist das Klima?

Island ist die nördlichste Insel Europas und liegt nicht weit entfernt vom Polarkreis. Aufgrund dieser Lage herrscht ein kühles ozeanisches Klima mit gemäßigten Sommern und milden Wintern vor.

Der Grund für das recht milde Klima ist der Golfstrom, der warme Temperaturen mit sich bringt. Der Einfluss des Irmingerstroms sorgt für höhere Temperaturen vor allem an der Südküste. An der Nordost- und Südwestküste wird es durch den Grönlandstrom frischer. 

Im Sommer herrschen Temperaturen zwischen 12 und 15 °C und im Winter schwankt es zwischen 0 und 3 °C.

Der Norden und das Landesinnere der Insel sind im Winter mit Schnee bedeckt. Die Durchschnittstemperatur fällt aber nur geringfügig unter den Gefrierpunkt.

An der Küste ist es grundsätzlich das ganze Jahr über wärmer als im Landesinneren. Im Sommer wird es hier nicht viel wärmer als im Winter. Die höchste Temperatur im Sommer liegt bei 15 °C an der Südküste.

Bezüglich der Niederschläge gibt es nur kleine regionale Unterschiede. In der Region des größten Gletschers von Island, dem Vatnajökull, ist mit den meisten Niederschlagsmengen zu rechnen.

Der Süden und das Landesinnere sind von deutlich weniger Niederschlagsmengen geprägt und im Norden in der Hochebene regnet es am wenigsten. Die Niederschläge fallen grundsätzlich im Herbst und dauern bis in die Sommermonate an.

Das Wetter ist das ganze Jahr über sehr wechselhaft, vor allem in der Übergangszeit zwischen Winter und Sommer (Mai und Juni). Regenschauer, Schneefälle und Wetterstürze sind auch im Sommer durchaus keine Seltenheit.

Klima in Reykjavik


Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Maximale Temperatur in C°

2

3

4

6

10

12

14

14

11

7

4

2

Minimale Temperatur in C°

-2

-2

-1

1

4

7

9

8

6

3

0

-2

Sonnenstunden

1

2

4

5

6

6

6

5

4

2

1

0

Regentage

20

17

18

18

16

15

15

16

19

21

18

20

Klima in Akranes


Jan

Feb

Mär

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Maximale Temperatur in C°

2

3

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12

14

14

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4

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Minimale Temperatur in C°

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3

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-2

Sonnenstunden

0

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5

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7

6

5

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2

1

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Regentage

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17

18

18

16

15

15

16

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Klima in Hafnarfjörður


Jan

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Jul

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Sep

Okt

Nov

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Maximale Temperatur in C°

2

2

2

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14

13

10

6

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Minimale Temperatur in C°

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-1

1

4

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8

6

3

1

-2

Sonnenstunden

2

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5

7

4

7

8

5

4

3

3

Regentage

13

11

11

15

14

15

17

14

17

14

12

10

Saisonaler Klimaleitfaden

Nebensaison (September bis Mai)

Herbst und Winter sind deutlich milder, als man angesichts der Lage Islands erwarten würde. Zu Beginn des Septembers herrscht oft noch gutes Wetter in der Küstenregion, während es im Landesinneren schon schneien kann.

In den Herbstmonaten können die Stürme noch stärker als im Rest des Jahres sein. Die meisten Touristen sind schon abgefahren und ab September gibt es seltener Busfahrten durch die Insel. Im Herbst fangen die Tage an, kürzer zu werden, während man im Winter mit rund 4 Stunden zwischen Sonnenaufgang und -untergang rechnen kann.

Wenn du die Kälte in den Wintermonaten bevorzugst, dann ist Island das perfekte Reiseziel für dich. Die Landschaften sind mit Schnee bedeckt, die Wasserfälle sind gefroren und die Gletscher glitzern in der winterlichen Sonne. Es ist die beste Zeit für Schneewanderungen und Gletschertouren. Die winterliche Schönheit wird dich faszinieren.

Das absolute Highlight in dieser Zeit sind die Nordlichter. Dieses Naturspektakel zieht tausende Besuchende jedes Jahr in seinen Bann. Die Nordlichter können schon ab Ende August beobachtet werden, aber du hast mehr Chancen von Oktober bis März, das Naturphänomen in vollen Zügen zu erleben.

Die perfekten Bedingungen für Beobachtungen von Nordlichtern bieten kalte, dunkle und klare Polarnächte. Wenn der Himmel mit Wolken bedeckt ist, sind die Nordlichter leider nicht sichtbar.

Wenn es dir zu kalt wird, kannst du dich in einem Thermalbad entspannen und aufwärmen. Eine der weltberühmtesten heißen Quellen ist die Blaue Lagune. Hier hat das hellblaue und mineralreiche Wasser eine Temperatur von 38-39 °C.

Weitere Badeoasen stellen die Mývatn-Naturbäder, die Secret Lagoon und das Geoseas Geothermal Sea Bath dar.

Im Frühjahr ist eine Reise nach Island ebenfalls schwierig, da nicht die gesamte Insel wegen der starken Schneefälle gut zu erreichen ist. Viele Hauptstraßen können im Frühling gesperrt sein.

In dieser Zeit liegen die Temperaturen um den Gefrierpunkt und die Tage werden allmählich länger.

Der Schnee beginnt Anfang April zu schmelzen und so werden die Transporte etwas erleichtert.

Hochsaison (Juni bis August)

Die Sommerzeit mit den wärmsten Temperaturen und niedrigsten Niederschlägen gilt als die optimale Reisezeit. Die Tage in den Frühsommermonaten sind am längsten, die Insel ist mit Blumen und Pflanzen verschiedener Arten bedeckt.

Ende Juni bzw. Anfang Juli herrscht die Blütezeit und so hast du die Chance, Islands enorme Landschaften mit Blüten übersät zu bewundern. Es ist eine recht magische Zeit auf der Insel! Das warme Wetter ist ideal für Wanderungen und Trekkingtouren in den Sommermonaten bis Anfang September und die Vegetation bietet dir traumhafte Aussichten.

In dieser Zeit kannst du mehrere Outdoor-Aktivitäten während deines Aufenthalts unternehmen, zum Beispiel Gletschertouren im Süden und Radtouren von einer Stadt zur nächsten.

Mountainbiking oder die Insel in einem Kajak zu erkunden sind auch interessante Alternativen in den Sommermonaten, wenn du Abenteuer mit einem extra Adrenalin-Kick erleben möchtest.

Da es eine große Auswahl von Aktivitäten in der Sommerzeit gibt, wird die Insel von Juni bis August von größeren Touristenmassen besucht. Daher solltest du auch mit erhöhten Preisen rechnen.

Sommer ist auch die beste Reisezeit für Walbeobachtungen. Diese intelligenten Tiere kommen in dieser Zeit aus dem Süden zurück, um in der Nordhemisphäre zu leben.

So wirst du von Juni bis August die einzigartige Möglichkeit haben, Blauwale in ihrer freien Wildbahn zu beobachten. Es gibt organisierte Wale Watching-Touren, wobei du neben Walen weitere Meeresbewohner, wie Delfine, Orcas, Buckel- und Zwergwale sehen kannst.

Dieses einmalige Erlebnis kannst du aber auch von Land aus anschauen. Die Halbinsel Snæfellsnes im Westen, Städte wie Reykjavík und Húsavík sind gute Spots für Walbesichtigungen.

Fazit: Die beste Reisezeit

Die Sommerzeit gilt aufgrund der niederschlagsarmen, warmen Tage als die beste Reisezeit für Island, aber auch zu anderen Zeiten kannst du tolle Erfahrungen machen. Die beste Reisezeit hängt also von deinen Interessen und Vorlieben ab. Fest steht, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Island

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