min read-Mai 26 2020

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Rundreise – Island

Für Backpacker, die die weite Natur lieben oder einfach eine einzigartige Landschaft kennenlernen möchten, ist Island die wohl beste Wahl. Der Inselstaat zieht jedes Jahr mehr Besucher an. Die Bilder der Geysire und der gigantischen Wasserfälle überzeugen einfach jeden. Bei Islands Sehenswürdigkeiten handelt es sich hauptsächlich um die von der Natur geschaffenen. Hier hat wohl kein anderes Land so viel zu bieten wie Island.

Sowohl das raue Wetter als auch die Idylle der Landschaft lassen dich in die weite Natur Islands abtauchen. Die Erfahrung des vorherrschenden Klimas alleine sind Grund genug, um Island auf deine Liste zu setzen. Deswegen erlebt und erkundet man das Land am besten auch mit einem Roadtrip. Zudem kannst du so deine Rundreise so abwechslungsreich und unabhängig gestalten. Die Fahrten durch die Landschaft während der Rundreise laden zum Träumen ein und bringen dich garantiert an die besten Orte der Insel.

Wir verraten dir hier, welche Stopps du auf deiner Island-Reise nicht verpassen solltest. Aber Achtung: die Bilder sorgen für starkes Fernweh!

Straße in Island vor grauem Berg und Nebel

Island – der neue Touristenmagnet

Island hat sich in den letzten Jahren zu einem klaren Touristenmagnet entwickelt. Die Bilder der Landschaft wirken als wäre man auf einem völlig anderen Planeten. Es ist also nicht verwunderlich, dass diese den Tourismus in Island angekurbelt haben. In Island leben nur knapp über 300 000 Menschen. Gerade diese Einsamkeit und die Ruhe sind der Grund warum Island als Reiseziel ein klares Muss ist. Von Thermalquellen über Wasserfälle bis hin zu einmaligen Wanderungen – auf Island kannst du eine einmalige Natur erleben. Aber was gehört nun zu einer Rundreise dazu und welche Route bringt dich zu den absoluten Must-Dos der Insel?

Die Highlights der Rundreise – deine Route

Stopp 1: Reykjavik

Als Start für deine Rundreise durch Island empfehlen wir dir die Hauptstadt Reykjavik. Vom Flughafen kannst du direkt mit einem Mietauto in die Stadt fahren. Wir empfehlen dir ein bis zwei Tage in Reykjavik zu verbringen, um die Stadt und auch die Isländer selbst ein bisschen besser kennenzulernen.

Hier lohnt sich der Besuch der Kathedrale. Zudem findest du beim Bummeln durch die Stadt viele tolle Restaurants. Reykjavik hat auch einige Museen, welche dir bereits einen Vorgeschmack für deine Reise durch das Land anbieten.

Von Reykjavik aus kannst du übrigens auch die bekannte Blue Lagoon besuchen. Der natürliche Pool ist eines der bekanntesten Bilder von Island und sollte ebenfalls nicht ausgelassen werden. Zu jeder Jahreszeit kannst du hier entspannen und die besondere Atmosphäre auf dich wirken lassen.

Stopp 2: der Golden Circle

Die Rundreise durch Island führt dich einmal an der Küste entlang. Je nach Wunsch kannst du jederzeit eine Route ins Landesinnere nehmen. Ansonsten bleibst du auf der sogenannten Ringstraße von Island, eine Route, welche die Insel einmal umrundet. Der zweite Stopp, nachdem du Reykjavik ausführlich erkundet hast, ist der Golden Circle. Hierbei handelt es sich um eine beliebte Reise-Route, auf der du den Südwesten von Island besser kennenlernen kannst.

Unter anderem befindet sich hier der Thingvellir-Nationalpark sowie ein Thermal-Gebiet und einige der schönsten Wasserfälle der Insel. Auch hier sind zwei Tage die perfekte Länge, um das Gebiet so richtig zu erkunden und die Landschaft zu genießen. 

Übrigens: ein Bad im Geothermalpark ist ein dringendes Muss, also nimm Badesachen mit!

Wassefälle in Island mit grünem Berg im Hintergrund

Stopp 3: Ab in den Süden

Dein Weg führt dich weiter entlang der Südküste. Hier triffst du auf den bekannten schwarzen Strand, der sich in dem kleinen Dorf Vík í Mýrdal befindet. Das Dorf ist ein malerisches Highlight. Das klassische Bild ist die kleine Kirche mit dem dunklen Sand und dem Ozean im Hintergrund. Hier gibt es einige gute Unterkünfte für Backpacker, zudem kannst du einen Gletscher sowie einen Vulkan erkunden.

Das Dorf eignet sich nämlich super als Ausgangspunkt für kurze Trips ins Landesinnere. Der Besuch bei den Gletscherhöhlen ist ein Muss. Wenn du eine Tour buchst kommst du sicher an alle sehenswerten Orte der Gegen und lernst noch ein wenig etwas über die beeindruckende Geschichte dieser unwirklichen Landschaft.

Stopp 4: die Gletscherlagune

Ein Highlight auf deiner Rundreise um Island ist die Gletscherlagune Jökulsárlón. Diese erreichst du nach einer circa zweistündigen Fahrt von Vík í Mýrdal aus. Als Backpacker empfehlen wir dir eine geführte Tour. So erlebst du die Landschaft mit den Eisbergen hautnah. Da sich die Landschaft durch den Klimawandel ständig verändert, solltest du die Lagune auf keinen Fall auslassen. Genieße es und nimm dir ein wenig Zeit, um den Ausblick auf die Lagune zu erleben.

Einsame Haus vor grünem Berg und grünen Feldern

Stopp 5: die Ostküste

Gleich nach der Gletscherlagune erreichst du die Ostküste. Ein Gebiet, das in Island vor allem durch die malerischen Fjorde bekannt ist. Die Landschaft eignet sich hervorragend für Fotografien. Der dunkle Sand mit den roten Häusern, die Dörfer und der wilde Ozean – hier kannst du Fotos machen, die alle sehen wollen und so schnell niemand vergisst.

Das kleine Dorf Bakkagerði bietet tolle Unterkünfte und ist der Ausgangspunkt für alle Wanderungen und Exkursionen in der Gegend der Fjorde. Am besten kannst du die Landschaft bei ausgiebigen Wanderungen erleben.

Stopp 6: der Norden

Der Norden der Insel Island hat ebenfalls so einiges zu bieten. Unser Favorit ist das Whale Watching, das du in Húsavik machen kannst. Und mal ehrlich, wer will denn nicht mal einen Orca oder einen Blauwal aus nächster Nähe sehen? Im Norden Islands kann dieser Traum Wirklichkeit werden.

Ebenfalls im Norden befindet sich einer der bekanntesten Wasserfälle, die du auf deiner Rundreise um Island besuchen kannst. Der Dettifoss ist einer der größten Wasserfälle und ein gutes Beispiel für die Naturgewalten in Island. Auf dem vulkanischen See Mývatn kannst du eine Bootstour buchen und die Landschaft vom Wasser aus bewundern. Für viele Backpacker ist der Norden von Island ein Highlight. Hier reiht sich eine Sehenswürdigkeit an die nächste und wir versichern dir, dass du aus dem Staunen nicht mehr herauskommen wirst. 

Stopp 7: der Westen

Eine völlig neue Kulisse wartet im Westen von Island auf dich. Die Einheimischen nennen diesen Teil der Insel auch gerne den Wilden Westen. Eine sehr passende Bezeichnung. Die grünen Wiesen sind das Zuhause der bekannten Islandpferde. Es gibt zahlreiche kleine Seen und Berge, die zum Wandern einladen.

Der Westen ist zudem ein Paradies für Angler und die Backpacker, die einfach nochmal die Natur von Island auf der Rundreise genießen wollen, bevor es langsam wieder zurück nach Reykjavik geht.

Hügeliges Gelände mit einem Auto auf Feldern

Die Vorbereitungen der Rundreise

Um deine Rundreise um Island gut vorzubereiten, solltest du dich zuerst mit der Route befassen. Sieh dir die einzelnen Stopps an und plane deine Zeit so gut wie möglich ein. So stellst du sicher, dass du auch mit wenig Zeit das Meiste aus deiner Reise herausholst. Wenn du ins Landesinnere fahren möchtest oder an einem Stopp etwas länger bleiben magst, dann plane das am besten bereits im Voraus.

Auch um die Automietung solltest du dich schon von zu Hause aus kümmern. Je nachdem zu welcher Jahreszeit du reist und mit wie vielen Personen du die Rundreise um Island antrittst. Du hast hier einiges an Auswahl und kannst dich auch online über das richtige Auto beraten lassen. Auch wenn ein Mietauto ein wenig teurer ist, so glauben wir dennoch, dass es sich lohnt. Denn dies ist die beste Art das Land unabhängig zu bereisen. Mache dir auch Gedanken über das Wetter in Island. Denn der Sommer ist keine Garantie für schönes Wetter. Das Land ist bekannt für seine rauen Witterungen und Regenschauer und auch Stürme sind keine Seltenheit.

Daher sollten warme und wasserfeste Kleidung einen Platz in deinem Rucksack finden. Überprüfe vor deiner Abreise nochmal den Wetterbericht oder kontaktiere dein Hostel vor Ort für genaue Informationen und die richtige Ausrüstung. Im Winter lohnt sich Schuhwerk mit Steigeisen. Nur so kannst du auch in kalten Jahreszeiten die Gletscher und Wasserfälle besuchen.

Haus auf grünen Wiesen von Island

Fazit

Island ist ein wahrer Traum. Die einmalige Landschaft und die ausgefallenen Sehenswürdigkeiten sind einfach eine Reise wert. Für viele Backpacker steht das Land klar auf der Bucket List. Auch wenn die Preise für die meisten
Backpacker-Budgets sicherlich nicht ideal sind, so lohnt Island sich trotzdem. Denn dieses Land muss man einfach mal gesehen haben. Wir empfehlen sogar, dass du dir mehr Zeit nimmst, um die Insel in Ruhe zu erkunden. Eine Rundreise um die Insel ist somit genau das Richtige für deinen nächsten Trip!

Island

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