Die Deutschen lieben ihre Urlaubsreisen. Egal, ob es sich um einen Winterurlaub, Kurztrips in europäische Städte oder den 14-tägigen Sommerurlaub handelt, es muss verreist werden. Bei Reisen innerhalb Deutschlands und vor allem im Ausland sollte man heute jedoch einige Sicherheitsvorkehrungen treffen, um den digitalen Fußabdruck zu schützen.
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Vorbereitungen vor Abreise
Man kann das Risiko von Cyberangriffen bereits vor der Abreise um einiges verringern, wenn die richtigen Vorkehrungen getroffen werden. Alle Programme sollten noch einmal aktualisiert werden, gerade das Betriebssystem. Wer schon vorher weiß, dass vielleicht die ein oder andere wichtige Nachricht von der Arbeit eingeht, und der Laptop mit muss, lädt sich CyberGhost VPN für Windows herunter, um einen sicheren Datenkanal zu schaffen. Ein VPN kann auch auf dem Handy installiert werden.
Es ist empfehlenswert, auf biometrische Erkennungsdaten zu verzichten. Ein Fingerabdruck kann auch gegen den Willen schnell ein Handy entsperren. Das Preisgeben eines Zahlencodes ist da schon etwas schwieriger. Generell ist es empfehlenswert, wichtige Daten am Wohnort oder in der Cloud zu sichern. Einige sensible Daten sind vielleicht gar nicht notwendig und man kann sie komplett vom Handy entfernen.
Achtung im öffentlichen WLAN
Öffentliches WLAN und Hotspots sind heute an vielen Reiseknotenpunkten verfügbar. Typische Angebote findet man:
- am Flughafen,
- auf dem Bahnhof,
- im Flugzeug,
- in Zügen,
- auf zentralen Plätzen und in Touristenzentren.
Hier gilt es, besonders achtsam zu sein. Hotelbuchungen, Zahlungen oder andere Aktionen, die mit sensiblen Informationen verbunden sind, sollte man am besten vermeiden. Bei diesen öffentlichen Hotspots kann man als Nutzer meist nicht einsehen, wie stark die Netzwerke geschützt sind. Datendiebstahl oder das Ausspionieren sind hier besonders leicht, wenn der digitale Fußabdruck nicht ausreichend geschützt wird.
Um das Surfen hier noch einen Schritt sicherer zu machen, lohnt sich die Installation eines VPN, denn dieses sorgt für einen geschützten Datentransfer, der Dritten keinen Einblick ermöglicht. Man kann bei kurzen Transaktionen, die beispielsweise über die Banking-App abgewickelt werden, auch die eigenen Daten verwenden. Da zahlt man lieber ein paar Euro mehr für das Datenvolumen, anstatt einem hohen Risiko ausgeliefert zu sein. Wie hoch die Gebühren ausfallen, ist von Land zu Land sehr unterschiedlich. Roaming-Gebühren dürfen aber seit 2017 in Europa nicht mehr angerechnet werden.
Wachsamkeit schützt vor Betrügerfallen
Das Klonen von Websites ist eine beliebte Betrugsmasche, der auch Reisende zum Opfer fallen können. Ein sehr kleiner digitaler Fußabdruck ist deshalb umso wichtiger, wenn man auf Reisen geht. Je weniger man auf Social Media veröffentlicht, desto weniger gelangt man in den Fokus von Algorithmen und Hackern.
Schnell taucht eine Popup-Nachricht vom Reiseveranstalter oder Hotelmanager auf und es wird noch einmal nach Kreditkartendaten gefragt. Das ist beispielsweise ein sehr ungewöhnlicher Fall, bei dem man hellhörig werden sollte. Man sollte darauf achten, dass die angegebene Website mit dem Original und der Telefonnummer übereinstimmt. Einen Link sollte man nicht anklicken, denn hier kann man schnell auf eine geklonte Website geleitet werden. Mitunter kann schon das geliehene Ladekabel zum Abzapfen von Informationen genutzt werden.
Fazit
Vor der Reise sollten sich so wenig sensible Daten wie möglich auf den Geräten befinden, um das Risiko von ungewollter Datenweitergabe zu verringern. Generell ist es empfehlenswert, den digitalen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten, denn dann müssen auch weniger Daten geschützt werden. Aktualisierte Betriebssysteme, wenige sensible Daten, VPN und wenn möglich der Verzicht auf öffentliches WLAN sind entscheidende Punkte, um den digitalen Fußabdruck zu schützen.




