Der Plan ist gefasst, die Route steht, und wenn es nach dir gehen würde, könnte es sofort losgehen. Es ist dein größter Traum: eine Reise um die Welt! Aber noch bevor du in Sydney landest oder die Savanne der Serengeti durchforstest, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Eine Weltreise will gut geplant sein, sonst kann die Vorfreunde schnell schon mal in Frust umschlagen. Damit dir das nicht passiert, haben wir ein paar Dinge zusammengestellt, auf die es ankommt.
Weltreise planen und typische Fehler vermeiden: Bild von Halfpoint
Zu knappe Umsteigezeiten bei Langstrecken
Ein klassischer Fehler ist es, die Verbindungen mit extrem kurzen Stopps zu buchen, um ein paar Euro zu sparen. Wenn der erste Flug wegen Gegenwind oder Verzögerungen beim Boarding später als geplant landet, läufst du Gefahr, den Anschlussflieger zu verpassen. Das bringt dir im schlimmsten Fall deine ganzen Pläne durcheinander.
Wenn du tatsächlich am Gate feststeckst, kannst du aber versuchen, das Beste aus der Verspätung herauszuholen. In vielen Fällen steht dir nämlich eine Entschädigung bei einer Flugverspätung zu. Das gilt vor allem, wenn dein Flug in der EU gestartet ist. Viele Reisende wissen gar nicht, dass sie bei Verspätungen unter bestimmten Umständen Geld zurückbekommen können, also informier dich gut.
So planst du clever:
- Puffer einbauen: Plane bei internationalen Flügen mindestens drei Stunden Layover, also reine Umsteigezeit, ein.
- Transit-Visa checken: In den USA oder Australien brauchst du normalerweise ein Visum oder eine elektronische Einreisegenehmigung, selbst wenn du nur zwei Stunden am Flughafen bleibst und den Anschlussflug erwischen willst.
- Gepäck-Check: Frag beim ersten Check-in immer nach, ob dein Rucksack wirklich bis zum Zielflughafen durchläuft. Besonders wenn du getrennte Tickets bei verschiedenen Airlines hast, musst du dein Gepäck oft zwischendurch selbst abholen und neu aufgeben.
Das richtige Gepäck: Weniger Gewicht, mehr Freiheit
Wahrscheinlich hast du dir auch schon ein paar Gedanken darüber gemacht, aber versuche, mit so wenig Klamotten wie möglich auszukommen, damit dein Rucksack nicht überladen wird. Schließlich musst du dein komplettes Hab und Gut wochenlang durch Flughäfen, Straßen und Busse schleppen, da zählt jedes Gramm. Extra für solche Reisen zusammengestellte Backpacker-Listen helfen dabei, sich auf das Wichtigste zu konzentrieren und keinen unnötigen Ballast einzupacken.
An erster Stelle stehen multifunktionale Kleidung und leichte Materialien sowie dein digitales Gepäck: Scanne vorher wichtige Dokumente wie deinen Reisepass und speicher sie online ab.
Tipp: Ein Rucksack von 40 bis 55 Litern reicht normalerweise völlig aus, um flexibel zu bleiben und alles Wichtige mitzubekommen.
Den Jetlag auf die leichte Schulter nehmen
Wer sich nach einem zwölfstündigen Flug direkt ins volle Leben am Zielort schmeißen will, kann das normalerweise vergessen, denn der Körper braucht erst einmal Zeit, um in der neuen Zeitzone anzukommen. Ein Blick auf die Weltzeituhr zeigt dir, wie viele Stunden Unterschied du haben wirst, dann kannst du dich ein wenig darauf einstellen.
Die erste Nacht sollte immer fest gebucht sein, auch wenn du sonst lieber spontan unterwegs sein willst. Im Dunkeln mit Jetlag durch eine fremde Stadt zu irren macht keinen Spaß. Am besten buchst du die Flüge ohnehin so, dass du möglichst tagsüber landest. Das erleichtert die Orientierung und hilft dem Körper, schneller in den neuen Rhythmus zu kommen.
Im Flieger trinkst du lieber Wasser statt Unmengen von Kaffee oder Alkohol. Die trockene Kabinenluft dehydriert den Körper sowieso, und bei Alkohol und Koffein wird das noch verstärkt. Am Ende kommst du umso erschöpfter an und tust dich dann auch mit dem Jetlag schwerer.




