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Budapest – die 12 besten Sehenswürdigkeiten

Die wohl geeignetste Stadt für deinen nächsten Städtetrip ist Budapest. Die ungarische Hauptstadt vereint imposante Architektur, heiße Quellen und gute Küche an einem Ort. Auch die Donau stattet der Kulturmetropole einen Besuch ab und spaltet sie in zwei Hälften – auf der westlichen Seite das hügelige Buda mit seinem hoheitsvollen Charme, auf der östlichen Seite das flache Pest mit dem Großteil der Bevölkerung.

Die ungarische Hauptstadt ist reich an Geschichte und eine Fundgrube an UNESCO‑Weltkulturstätten. Damit du an keiner historisch bedeutsamen Attraktionen unwissend vorbeieilst, haben wir für dich die wichtigsten Fakten und Sehenswürdigkeiten Budapests zusammengetragen. Danach wirst du die Schönheit der Stadt gebührend auskosten können!

Das Wichtigste auf einen Blick

Dort, wo heute Budapest liegt, waren vor dem Jahr 1873 noch drei unabhängige Städte, nämlich Buda, Pest und Óbuda. Nach ihrem Zusammenschluss erhielt die Stadt den Namen Pest-Buda. Eine Bezeichnung, die schon bald vom wohlklingenden Budapest abgelöst wurde. Namensgeber für die Stadthälfte Buda war sein gleichnamiger Gründer, während Pest vom Namen einer Festung abgeleitet wurde.

Die Donaumetropole erkundest du am besten zu Fuß. So kannst du die Sehenswürdigkeiten in Budapest abbummeln und immer wieder in einem der vielen Kaffeehäusern einen Stopp einlegen. Abends kannst du dann das pulsierende Nachtleben in einer der originellen Ruinenbars erleben.

Für regnerische Tage bietet sich ein Besuch in einem heilenden Thermalbad an. Das wohl bekannteste und beliebteste ist das Széchenyi Thermalbad. Bevorzugst du ruhige Stunden, dann entspanne dich lieber in einem anderen Bad z. B. im Gellértbad. Es gibt nichts Besseres als bis zu den Ohrenspitzen im Wasser zu stecken, wenn draußen die kalten Tropfen vom Himmel fallen. Oder auch einfach mal so zwischendurch!

Vielleicht hast du auch schon mitbekommen, wie sehr die ungarische Bevölkerung ihre Gewürze lieben. Die Speisen können schon einmal schärfer werden. So auch ihr Nationalgericht, das Gulasch. Aber no worries! Auch mit sensibler Zunge kannst du einen Eindruck von der ungarischen Küche bekommen. Eine leckere Spezialität ist etwa der Langós, ein in Fett herausgebratener Teigfladen mit pikantem oder süßem Topping. Und als Nachspeise gibt’s dann Baumkuchen. Aber nicht irgendeinen! Sondern Baumkuchen auf ungarische Art.

Die Landeswährung in Ungarn ist Forint. Wenn du also nicht gerade ein kleines Lager der ausländischen Währung zuhause hast, wirst du vor Ort Geld abheben oder mit der Karte bezahlen müssen. Damit keine Zusatzkosten entstehen, geh zum Abheben von Bargeld in eine Bank.

Top 12 der Sehenswürdigkeiten in Budapest

Wenn Sehenswürdigkeiten aus dem Nähkästchen plaudern könnten, hätten sie in Budapest viel zu erzählen. Die Stadt war geprägt von Teilungen, Zusammenschlüssen und Kämpfen. Auch zu den weniger glorreichen Zeiten findest du allerhand bei einem Rundgang durch die beiden Stadthälften zu entdecken. Wir präsentieren dir unsere Top 10 der Sehenswürdigkeiten in Budapest.

Parlamentsgebäude

Schlenderst du an der Donau entlang, entdeckst du das ein oder andere beeindruckende Bauwerk. Das Parlamentsgebäude in der Pester Stadthälfte ist eines davon. Es zieht sich 268 Meter in die Länge, 123 Meter in die Breite und 96 Meter in die Höhe. Eine Dimension, die einem Wahrzeichen gerecht wird.

Parlamentsgebäude in Budapest an der Donau

Und denk dir nichts dabei, wenn dir das Gebäude bekannt vorkommt. Inspiration für das neogotische Bauwerk holte sich der Architekt vom britischen Sitz des Parlaments, dem Palace of Westminster. 17 ganze Jahre dauerte die Fertigstellung dieses ungarischen Giganten. Der Anblick war den Arbeitsaufwand auf jeden Fall wert!

Burgpalast

Das Parlamentsgebäude ist bei Weitem nicht die einzige umwerfende Fassade in Budapest. Im Burgviertel von Buda haben sich Connaisseur der Baukunst ans Werk gemacht. Dort liefern sich unter anderem der Burgpalast, die Matthiaskirche und die Fischerbastei einen Schönheitswettbewerb der Superlative. Jedes der Bauwerke hat seinen eigenen, einzigartigen Touch.

Am ehesten springt dir allerdings der Burgpalast ins Auge. Er thront genauso majestätisch wie seine ehemaligen Bewohner auf dem Burgberg. Und darunter gibt es ein beleuchtetes Labyrinth! Der höchste Punkt Budapests mit dem besten Blick über die gesamte Stadt kannst du auf drei Wegen erreichen: zu Fuß, per Bus oder Standseilbahn. Die Standseilbahn am Fuße des Berges ist selbst eine Sehenswürdigkeit. Sie hat ihr altertümliches Flair noch nicht verloren und zählt seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Sollte die Talstation überfüllt sein, kann ein Spaziergang auf den Burgberg ebenso erfüllend sein. Ein Weg führt dich über breite, gepflasterte Stufen durch einen kleinen Waldabschnitt. Um den Durst zu löschen, gibt es auf der Strecke bei Ständen Wasser zu kaufen. Vergiss außerdem nicht, deinen Müll in die dafür vorhergesehenen Behälter zu werfen!

Fischerbastei

Oben angekommen findest du nicht nur den einstigen Königspalast vor, sondern auch die Fischerbastei. Du wirst staunen, wie gigantisch diese Festung in Wirklichkeit ist. Und trotzdem: Menschenmassen füllen den Platz. Die atemberaubende Aussicht ist schon lange kein Geheimnis mehr. In einer der Arkaden, vorbei an Musikanten, schaust du durch eine bogenförmige Öffnung direkt auf das imposante Parlamentsgebäude. Von dort oben wirkt selbst eines der größten Gebäude Budapests winzig.

Blick von der Fischerbastei auf Budapest

Matthiaskirche

Folge einfach den Touristenmassen im Burgviertel und schau, wo dich der Weg als Nächstes hinführt. Vielleicht triffst du ja auf eines der vielen Museen, wie die Ungarische Nationalgalerie oder das Historische Museum. Oder aber, du triffst auf ein Gebäude, dessen Dach als Erstes an ein knuspriges Lebkuchenhaus erinnert. Ist das der Fall, dann blickst du auf die Matthiaskirche auf. Der detailgenaue Bau lässt das ein oder andere Herz höherschlagen.

St.-Stephans-Basilika

Ein Prachtstück unter den Kirchen ist die St.-Stephans-Basilika auf der Pester Stadtseite. So ein außerordentliches Exemplar eines Bauwerks gehört geschützt! Das dachte sich auch das Welterbekomitee und ernannte die größte Kirche Budapests 1987 kurzerhand zu einer UNESCO-Weltkulturstätte. Besonders markant an der Basilika ist ihre enorme Kuppel. Sie ist nicht nur von außen mit ihren 96 Metern an Höhe schön anzusehen, sondern auch von innen mit ihrem beeindruckenden Mosaik. Ein Blick hinein kann auf jeden Fall nicht schaden, zumal er nichts kostet.

Opernhaus

Mit dem Plan im Hinterkopf, eines der schönsten Opernhäuser Europas zu schaffen, entwarf der ungarische Architekt Miklós Ybl die Staatsoper in Budapest. Er hielt sich bei den Prunkelementen nicht zurück. Fresken, Kronleuchter, Marmor, Statuen, Gemälde und noch mehr – alles an einem Ort. Auch ohne eine Vorstellung zu besuchen, ist diese architektonische Glanzleistung eine Erkundung wert.

Heldenplatz

Ungarn musste über die Jahre so einiges durchstehen. Dabei sind auch die ein oder anderen Helden hervorgegangen. Die Statuen am Heldenplatz im Stadtteil Pest sollen auf ewig ein Andenken an sie und ihre heldenhaften Taten sein. Das Denkmal in der Mitte des Platzes, welches dem Erzengel Gabriel gewidmet ist, streckt sich 36 Meter gen Himmel und ist somit das höchste.

Gleich hinter dieser gefragten Sehenswürdigkeit in Budapest befindet sich eine grüne Idylle mitten in der Stadt. Das Stadtwäldchen bildet einen willkommenen Kontrast zu den prächtigen Bauten und bietet sich für einen gemächlichen Spaziergang an.

Margareteninsel

Grün, grün, grün ist aber auch die Margareteninsel. Die Insel inmitten der Donau liegt genau zwischen den Stadthälften Buda und Pest. Durch Brücken ist sie mit dem Festland verbunden. Die einzigen vierrädrigen Fahrzeuge, die auf dem abgeschiedenen Ort erlaubt sind, sind Taxis und Busse. Das macht sie auch zum perfekten Örtchen für Ruhe und Frieden. Nicht umsonst gilt die Margareteninsel als Kurort. So weit das Auge reicht, entdeckst du grüne Laubbäume, bunte Gärten und erdige Gehwege. Aber auch Attraktionen wie ein imposanter Musikspringbrunnen, ein zerfallenes Nonnenkloster oder ein stilvoller Wasserturm warten von dir entdeckt zu werden. Und im Sommer tauchen auch ein paar Pop-up-Lokale wie aus dem Nichts auf.

Kettenbrücke

Zur Entstehung der bekanntesten Brücke Budapests gibt es zahlreiche Mythen und Legenden. Eines haben sie allerdings alle gemeinsam: Eine Überfahrt von der einen Stadthälfte zur anderen ist zu umständlich, also muss eine Brücke her! Die Fertigstellung der ersten Brücke in der ungarischen Hauptstadt erfolgte im Jahr 1849. Seitdem kamen noch acht weitere Flussüberquerungen hinzu, die Kettenbrücke blieb jedoch die beeindruckendste.

Donaumetropole Budapest mit Kettenbrücke

Dieses Wahrzeichen ist allerdings nicht mehr im Originalzustand. Nach der Zerstörung während des Zweiten Weltkriegs musste die Kettenbrücke wiedererrichtet werden. Die Neueröffnung erfolgte genau 100 Jahre nach der ersten Fertigstellung. Begehe oder befahre die Brücke doch selbst – bei einem Besuch in Budapest ist das sowieso unausweichlich!

Große Markthalle

Bist du leidenschaftlicher Marktgänger, musst du bei der Großen Markthalle im Pester Stadtteil vorbeischauen. Von außen erinnert sie eher an ein Sakralgebäude. Im Inneren sind jedoch ein Stand nach dem anderen nebeneinander gereiht und warten darauf, dass du dich auf die ungarischen Spezialitäten stürzt. Da der Markt Einheimische und Reisende zu gleichen Teilen anzieht, gibt es dort auch Souvenirs zu kaufen.

Zur Weihnachtszeit wird die große Halle immer herausgeputzt und bietet ein beeindruckendes Lichtspektakel. Bist du eher ein Weihnachtsmuffel, schau doch zu einer anderen Reisezeit in Ungarn vorbei.

Schuhe am Donauufer

Nein, diese Schuhe wurden dort nicht von irgendjemanden vergessen. Die Geschichte zu dem metallischen Schuhwerk am Donauufer ist tragisch. Dabei handelt es sich um ein Mahnmal, welches an die Judenpogrome in Ungarn erinnern soll. Immer wieder einmal werden Kerzen und Blümchen in die 60 Paar Schuhe gelegt. Jetzt weißt auch du, was hinter dieser unauffälligen Sehenswürdigkeit steckt, und kannst sie gebührend ehren. 

Metallschuhe mit Blümchen am Donauufer

Miniatur-Skulpturen

Eine Sehenswürdigkeit in Budapest, die auf jeden Fall den Spaßfaktor bei der Stadterkundung erhöht, sind die Miniatur-Skulpturen des Artisten Mihály Kolodko. Sie sind über die gesamte Stadt verteilt und teils gut versteckt. Die kleinen Skulpturen haben etwa die Form eines Frosches, Panzers oder Zauberwürfels. Wer die Geschichte Ungarns kennt, hat sicherlich seinen Spaß daran, die tiefere Bedeutung hinter den Mini-Statuen herauszufinden. Mal schauen, wie viele du davon entdecken kannst!

Fazit

Lässt du dich gerne von geschichtsträchtigen Städten in eine vergangene Zeit entführen, dann sind die Sehenswürdigkeiten in Budapest genau deins! Den Tag kannst du nutzen, um die Umgebung zu Fuß oder per Seeweg zu erkunden. Und am Abend kannst du dich von der beleuchteten Metropole und den Lichtern, die sich in der Donau spiegeln, verzaubern lassen. Das ist übrigens auch die Zeit, wenn die Partywütigen aus ihren Höhlen kriechen und die Nacht zum Tag machen.

Bist du auf der Suche nach noch mehr Party, komm doch im August zum Sziget Festival vorbei!

Daniela Pein

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