Vapes gehören längst zum Alltag vieler Menschen. Ob auf dem Weg zur Arbeit, beim Spaziergang oder entspannt auf dem Balkon – die handlichen E-Zigaretten sind überall dabei. Doch was passiert, wenn es nicht nur ein paar Meter, sondern tausende Höhenmeter nach oben geht?

Gerade auf Flugreisen stellt sich immer häufiger die Frage, wie mit Vapes umzugehen ist. Darf man sie überhaupt mitnehmen? Ist das Dampfen an Bord erlaubt? Und wie reagieren Airlines auf die zunehmende Verbreitung von Geräten wie Elfbar, Lost Mary & Co.?
Der Trend zum Vaping trifft auf strenge Sicherheitsvorgaben – eine Kombination, die für Unsicherheit sorgt. Wer ohne Ärger durch den Sicherheitscheck und die Flugzeit kommen möchte, sollte wissen, was erlaubt ist – und was nicht.
Vapes im Aufwind: warum Dampfen auch unterwegs nicht fehlen darf
E-Zigaretten sind mehr als nur ein Ersatz für klassische Tabakprodukte. Für viele gehören sie zum Lebensstil – unkompliziert, kompakt und in einer Vielzahl an Geschmacksrichtungen erhältlich. Vor allem Einweg-Vapes wie Elfbar, Lost Mary oder HQD haben sich in kürzester Zeit zu Verkaufsschlagern entwickelt.
Wer regelmäßig dampft, nimmt sein Gerät auch auf Reisen mit. Ob Städtetrip oder Langstreckenflug – Vapes sind für viele ein fester Bestandteil des Gepäcks. Die bunte Vielfalt an Modellen und Aromen wird dabei oft bequem online bestellt. In nahezu jedem Online Shop rund um Elfbar finden sich heute Produkte, die mit hoher Kapazität, auffälligem Design und einfacher Handhabung überzeugen.
Die Beliebtheit liegt nicht nur an der Technik, sondern auch an der klaren Zielgruppenansprache: junge Erwachsene, die Wert auf Mobilität, Stil und Geschmack legen. Gerade sie möchten auch im Urlaub oder auf Geschäftsreise nicht auf ihre gewohnte Vape verzichten – was das Thema an Bord noch relevanter macht.
Was sagen die Regeln? Dampfen im Flugzeug ist nicht erlaubt
So praktisch und beliebt Vapes auch sind – an Bord eines Flugzeugs gelten klare Regeln. Und die sind weltweit erstaunlich einheitlich: Das Dampfen während des Flugs ist grundsätzlich verboten.
Die meisten Airlines orientieren sich dabei an den Richtlinien der IATA (International Air Transport Association), die das Mitführen von E-Zigaretten zwar erlaubt, deren Nutzung jedoch strikt untersagt. Auch das Aufladen per USB-Anschluss ist in vielen Maschinen untersagt – aus Sicherheitsgründen.
Zwar variiert die Formulierung in den Beförderungsbedingungen je nach Fluggesellschaft, der Inhalt bleibt aber gleich:
- Ryanair, Lufthansa, EasyJet, Emirates – sie alle verbieten die Verwendung von Vapes an Bord.
- Auch verstecktes Dampfen auf der Bordtoilette kann schwerwiegende Folgen haben, etwa Alarmierung des Kabinenpersonals oder empfindliche Geldstrafen.
Erlaubt ist lediglich der Transport im Handgepäck. E-Zigaretten und Akkus gehören ausdrücklich nicht ins aufgegebene Gepäck, da dort Brandgefahr besteht. Wer seine Vape sicher verstauen will, sollte sie entleeren, abschalten und ggf. in einer geeigneten Transporthülle mitführen.
Warum das Verbot? Sicherheit geht über alles
Das Verbot von Vapes im Flugzeug ist kein bürokratischer Selbstzweck. Es hat handfeste Gründe, die eng mit dem Thema Flugsicherheit verbunden sind. Moderne Flugzeuge sind komplexe Systeme, bei denen bereits kleinste Störungen kritische Auswirkungen haben können.
Ein Hauptproblem: Lithium-Ionen-Akkus.
Diese Akkus, wie sie auch in Vapes verwendet werden, gelten als potenzielle Brandquelle – vor allem bei Überhitzung oder mechanischer Beschädigung. Im Frachtraum wäre ein solcher Vorfall besonders gefährlich, da ein Feuer dort oft erst spät bemerkt würde. Deshalb müssen E-Zigaretten immer ins Handgepäck.
Auch das eigentliche Dampfen ist nicht unproblematisch. Der erzeugte Dampf kann mit Rauch verwechselt werden und Rauchmelder in Toiletten auslösen. In modernen Kabinen genügt oft ein kurzer Zug, um einen Fehlalarm auszulösen – mit allen Konsequenzen wie Notlandung, Polizeieinsatz oder Flugverbot.
Airlines wollen nicht riskieren, dass durch Missverständnisse oder technische Probleme das gesamte Bordpersonal aktiviert wird. Deshalb herrscht hier Null-Toleranz – unabhängig davon, ob es sich um Tabakrauch oder aromatisierten Wasserdampf handelt.
Dampfen am Boden: wo es noch erlaubt ist
Auch wenn das Dampfen im Flugzeug tabu ist – ganz verzichten muss man nicht. Viele Flughäfen bieten nach wie vor ausgewiesene Raucherbereiche, die oft auch für E-Zigaretten freigegeben sind. Hier kann man vor dem Boarding noch einmal tief durchatmen – oder eben dampfen.
Die Gestaltung dieser Bereiche ist von Flughafen zu Flughafen sehr unterschiedlich:
- In Frankfurt oder München gibt es Raucherlounges mit Belüftungssystemen direkt hinter der Sicherheitskontrolle.
- In Amsterdam, Zürich oder Dubai sind Raucherzonen teils modern ausgestattet und gut ausgeschildert.
- In manchen US-Flughäfen dagegen gilt ein generelles Rauchverbot im gesamten Terminalbereich – auch für E-Zigaretten.
Wichtig ist: Wer sich nicht an die Vorgaben hält, riskiert Bußgelder oder im Extremfall sogar, vom Flug ausgeschlossen zu werden. Sicherheitspersonal und Gate-Mitarbeiter sind sensibilisiert – und oft wenig tolerant gegenüber Regelverstößen.
Wer also nicht auf sein Gerät verzichten möchte, sollte sich frühzeitig informieren:
- Gibt es Raucherbereiche nach dem Security-Check?
- Wie lange dauert das Boarding ungefähr?
- Und wie ist der Umgangston der Airline beim Thema Dampfen?
Wer vorbereitet ist, erspart sich unnötigen Stress – und kommt entspannter an.
Fazit: Wissen schützt vor Ärger
Vapes sind aus dem Alltag vieler Reisender nicht mehr wegzudenken – doch im Flugzeug gelten andere Regeln. Wer seine E-Zigarette mitnimmt, sollte wissen: Dampfen an Bord ist verboten, auch wenn es nur ein kurzer Zug sein soll. Das betrifft alle Airlines, unabhängig von Ziel oder Reisedauer.
Erlaubt ist lediglich der Transport im Handgepäck – sicher verpackt und ausgeschaltet. Wer zusätzlich entspannt reisen will, informiert sich vorab über die Möglichkeiten am Flughafen: Raucherzonen, Umsteigezeiten und Airline-Regeln sind entscheidend.
Vapes mögen handlich sein – aber die Regeln dazu sind alles andere als beiläufig. Ein wenig Vorbereitung kann viel Ärger ersparen.



