
Island – ein kleines, häufig windumtostes Eiland im Nordatlantik, dessen Einwohnerzahl nur ein Zehntel der von Berlin beträgt. Das klingt erst einmal nicht sonderlich spektakulär, doch darin täuschst du dich gewaltig. Vulkanische Aktivität hat eine faszinierende und einzigartige Landschaft geschaffen, die nur auf deinen Besuch wartet und dich mit ihren beeindruckenden Felsformationen, Heißwassergeysiren und weiteren besonderen Naturphänomen in ihren Bann ziehen wird.
Viel Spaß bei der Erkundung unserer idealen Backpackingroute für Island.
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| Tschüss | Bless |
Reykjavik
Parlamentarische Republik
+354
Isländische Krone
ø Tageshöchsttemperatur: 4 bis 15°C
Ø Höchsttemperatur bei Nacht: -1 bis 9°C
Sommer: Juni bis August, Winter: November bis März
Bier ist in Island erst seit 1989 legal!




Los geht dein Abenteuer in der Hauptstadt Reykjavik. Hier befindet sich der kommerzielle Flughafen und dank den Low-Cost-Airlines bekommst du schon ab 75 Euro einen Flug auf die schöne Insel.
Reykjavik ist auf keinen Fall nur ein Fischerdorf. Es hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer richtigen coolen Stadt entwickelt. Die Bauweise der Häuser ist schlicht gehalten, dafür wird mit kräftigen Farben nicht gespart. Da die Häuser so einfach sind, setzt man bei öffentlichen Gebäuden auf ausgefallene Architektur.
Das Harpa Konzerthaus an der Waterfront wurde schnell zu der meist fotografierten Sehenswürdigkeit der Stadt. Durch seine raffinierte Bauweise reflektiert es den Himmel und das Meer. Das höchste Gebäude ist übrigens die Kirche Hallgrimsskirkja. Mit seinen 75 Meter Höhe überragt der Kirchturm bei weitem alle anderen Gebäude. Das Design, das an geologische Formen in der Natur erinnern soll, war zuerst sehr kontrovers, mittlerweile wird es von den Einheimischen aber gut angenommen.
In den engen Straßen wird dir immer wieder die kunterbunte Street Art auffallen. Perfekte Fotomotive und ein Kontrast zu der Natur, die noch auf dich wartet. Die Bewohner wissen wie man Gemütlichkeit verbreitet. Wird es dir zu nass oder kalt draußen, setzt dich einfach mit einem Buch zum Aufwärmen in eines der Cafés und wärmst dich bei einem Tee auf.
Ein kuscheliges Bett im 16er Dorm eines Hostels erhältst du für 20 Euro pro Nacht. Wie schon vorher erwähnt, haben es die Preise auf Island in sich.




Für die weitere Reise um die Insel nimmst du dir einen Mietwagen. Die Strecke, bei der du am meisten siehst, führt über die Ringstraße Islands und mit dem Auto kannst du einfach überall stehen bleiben, wo es schön ist.
Also geht es jetzt mit dem Auto erstmal zwei Stunden nach Norden auf die Halbinsel Sneafellnaes. Der zungenbrecherische Name bedeutet übersetzt Schneeberghalbinsel, was sehr passend ist, denn die Halbinsel wird an der Küste von einem mit Gletschereis bezogenem Berg begrenzt. Sneafellnaes wird oft als “Island in Miniaturform” bezeichnet, weil man auf dem Stück Land alles an Naturwundern entdecken kann, was man auch auf der Insel als Ganzes findet.
Es gibt einen Vulkan mit Gletscher, schwarze und weiße Sandstrände und kleine Fischerdörfer, die immer wieder in der weiten Landschaft auftauchen. Am beeindruckendsten ist wohl der Ausblick, den man von den Klippen des Sneafellsjökulls Nationalpark am Ende der Halbinsel hat. Einfach ein perfektes Stück Land! Wenn du also weniger Zeit für deinen Trip hast, kommst du in dieser Ecke von Island voll auf deine Kosten.
In einem der Hostels vor Ort kannst du einen Schlafplatz finden. Ein Bett im 8er Dorm gibt es für 28 Euro die Nacht.


Um an das nächste Ziel deiner Träume zu gelangen, ist eine Autofahrt von ca. 6 Stunden notwendig. Ziel ist der Ort Reykjalid, der Hauptort der Region Nordourland im Nordosten der Insel. Hier leben trotzdem nur knapp 300 Menschen.
Ein besonderes Highlight, neben der Einsamkeit, die du hier finden kannst, ist der See Myvatn. Dem von Natur aus angenehm warmen Wasser wird eine heilende Wirkung zugeschrieben. Die ideale Abwechslung nach einer langen Autofahrt. Um den See herum gibt es eine Vielzahl von markierten Wanderrouten, was besonders im Sommer, wenn die Wiesen einen satten Grünton haben ein unglaubliches Erlebnis ist.
Auch die Grjotagja-Höhle ist auf jeden Fall einen Ausflug wert. Ganz in der Nähe des Sees befindet sich eine Höhle mit einem glasklaren, kristallblauen See in ihrem Inneren. Die Location ist so unglaublich schön, sie wurde sogar als Drehort in der Hitserie Game of Thrones benutzt.
Um der Natur möglichst nahe zu sein, übernachtest du am besten auf einem Campingplatz. Gut ausgestattete Anlagen für den Stellplatz deines Zeltes gibt es bereits für 15 Euro pro Tag. So übernachtest du kostengünstig auf der Insel.


