Städtetrip ​Jerusalem: 3 Tage in Jerusalem ​120€(!) Inkl. Flug und Hostel

​Die heilige Stadt Jerusalem ist wohl eine der bekanntesten Städte der Welt. Jerusalem ist allem voran für seine religiösen Bauten und seine interessante Geschichte bekannt. Die Stadt vereint Glaubensgemeinschaften wie keine andere. Über die gepflasterten Steine der Stadt liefen schon Jesus Christus und Alexander der Große.
Auch nicht-religiöse Menschen werden von der Aura, die die Stadt ausstrahlt fasziniert sein und sich von der Einzigartigkeit fesseln lassen. Jerusalem ist mehr als nur eine Stadt voller Kultur. Jerusalem ist Geschichte.
Durch seine Vergangenheit ist man in Jerusalem sehr tolerant und offen. Die Einheimischen sind stolz auf ihre Stadt und auf ihre Vielfalt. Man teilt seine Kultur gerne mit Besuchern. Am besten geht das bei einem traditionellen Abendessen bestehend aus Hummus, Pita und Shawarma und einem anschließenden Besuch in einer Bar mit Live Musik.  

​Jerusalem, was hast Du zu bieten?


​Bei einem Städtetrip nach Jerusalem steht der kulturelle Aspekt natürlich an erster Stelle. An Sehenswürdigkeiten wie der Klagemauer und Grabeskirche kommst du bei einem Besuch der Stadt nicht herum. Wenn du erst mal angekommen bist und die Stadt dich in ihren Bann gezogen hat, wirst du immer tiefer in die lange Geschichte Jerusalems eintauchen und mehr erfahren wollen.
Jerusalem hat aber auch eine moderne Seite. Das Nachtleben in der Stadt hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr entwickelt und auch in der heiligen Stadt feiert man bis die Sonne aufgeht. Dazu noch das leckere Essen des Mittleren Ostens und dein Backpacking Trip ist perfekt.

Sehenswürdigkeiten


Die wohl wichtigste Sehenswürdigkeit Jerusalem ist die Grabeskirche. Sie wurde im 4. Jahrhundert erbaut und ist somit die älteste Heiligenstätte des Christentums. An dieser Stelle wurde Jesus Christus gekreuzigt und begraben und unzählige Gläubige pilgern täglich an den heiligen Ort. 


Die zweite heilige Pilgerstätte der Stadt ist die Klagemauer. Sie ist der Überrest eines 2000 Jahre alten Tempels. Im Islam wird die Mauer auch Buraq genannt. Der muslimische Prophet Muhammed soll genau an dieser Mauer gestanden haben bevor er in den Himmel erhoben wurde. Heute ist die Klagemauer eine Pilgerstätte für alle Religionen und Menschen kommen an die Mauer um zu beten und Zettel in die Spalten der Mauer zu stecken.


Eine ebenso geschichtsträchtige Sehenswürdigkeit ist der Davidsturm. Er wurde 24 v. Chr. von König Herodes erbaut und ein Denkmal an die lange Geschichte, die die Stadt miterlebt hat. In dem angeschlossenen Museum bekommst du eine detaillierte Einsicht über die turbulente Vergangenheit Israels und ihrer jetzigen Hauptstadt. 


Das israelische Museum, das es seit 1965 gibt, wird immer wieder als das beste und größte Museum der Welt bezeichnet. Der Großteil des Museum dreht sich um die Geschichte des Judentums  als auch Kunst und Kultur.

Um von Geschichte und Religion mal auf andere Gedanken zu kommen, bietet sich ein Besuch im Bloomfield Science Museum an. Hier geht es um Wissenschaft und Technologie und es gibt so einige verrückte Erfindungen zu sehen und auch auszuprobieren. Das Museum ist mit einem IMAX Theater, einem Wissenschaftsgarten und einem Workshop-Bereich sehr interaktiv gestaltet. 

Geschichte von ​Jerusalem


​Die Geschichte Jerusalems geht auf das 4. Jahrhundert v. Chr. zurück, als der Stadtteil, der heute als Davids Stadt bekannt ist von Schäfern besiedelt wurde. Laut der Bibel kam Abraham 2000 v. Chr. in der Stadt Salem an, was sich auf das spätere Jerusalem bezieht. Unter König David wurde die Stadt 1005 v. Chr. in Jebus umbenannt und die meisten der heute immer noch so prächtigen Bauten stammen aus dieser Zeit.
Israel verlor den westlichen Teil Jerusalems während dem arabisch-israelischen Krieg im Jahr 1948. Im Verlauf des Krieges wurde der westliche Teil von Israel besetzt und der östliche Teil wurde von Jordanien eingenommen. Der östliche Teil wurde schließlich in einem 6-tägigen Krieg 1967 zurückgewonnen und Israel schloss sich Jerusalem an.
Jerusalem fand nach der Krise einen Weg Geschichte, Religion und modernes Leben miteinander zu verbinden. Monumente wie die Klagemauer und die Grabeskirche faszinieren Gläubige und Reisende aus aller Welt und die Stadt hält mit dem Wandel der Zeit mit.

Wo kann man essen?


  • ​Die israelische Küche ist ja nicht sehr bekannt, bietet aber viel Abwechslung und wird dich mit ihrem einzigartigen Geschmack auf jeden Fall überraschen. Das Hashamen ist ein beliebtes Fast Food Restaurant in Jerusalem. Das Essen hier ist trotzdem auf keinen Fall ungesund. Es gibt Hummus, Shawarma und Pita. Außerdem liefert Hashamen in der ganzen Stadt, falls du mal Lust hast gemütlich zu Hause zu essen.
  • Das ultimative Restaurant für vegetarisches Essen ist das Te’enim, was übersetzt Feigen bedeutet. Die Gerichte hier sind der eindeutige Beweis, dass es nicht immer Fleisch sein muss und die komplexen Gewürznoten werden dich begeistern. Von der Terrasse des historischen Gebäudes aus hast du einen unglaublichen Ausblick über die Stadt und abends sorgen Lichter für romantische Stimmung.
  • Im Bandora im Jüdischen Viertel gibt es traditionelle türkische und nahöstliche Küche. Viele Gerichte werden auf einem offenen Grill zubereitet. So bekommt das Shawarma einen ganz besonderen Geschmack. Abgesehen von jeder Menge Fleisch gibt es aber auch eine Auswahl an vegetarischen Gerichten.
  • Das Ta’ami ist eines der traditionsreichsten Restaurants der Stadt. Seit über 60 Jahren wird hier leidenschaftlich gekocht. Ob Pita, Falafel oder Hummus, im Ta’ami bekommst du alles wofür die israelische Küche bekannt ist. Die Preise sind angemessen und für 15 bis 20 € wird der Tisch voll mit Köstlichkeiten.

Events


  • ​Seit 2009 findet jeden Sommer das Jerusalem Festival of Lights statt. Dabei treten viele einheimische und internationale Künstler auf Bühnen in der ganzen Stadt auf und verwandeln die Jerusalem in eine große, bunte Party. Die historischen Gebäude der Altstadt werden dabei kunstvoll mit Scheinwerfern bestrahlt.
  • Das Musrara Mix Festival ist ein Festival für alternative Kunst organisiert von der Musrara Naggar Kunstschule in Jerusalem. Das Besondere daran ist, dass die Künstler dabei in ihre Privathäuser und Gärten einladen und du die Kunst so hautnah direkt an der Stelle ihrer Herstellung erleben kannst. Die Veranstaltung findet zwischen April und Mai statt.
  • Während dem 10-tägigen Jerusalem Film Festival versammelt sich die gesamte Filmindustrie in der Stadt um sowohl nationale als auch internationale Filme zu feiern. Filmfans fühlen sich während des Festival wie ein Kind im Süßigkeitenladen.
  • Israel ist zwar nicht bekannt für seine Bierkultur, es gibt aber unzählige heimische Biersorten und man liebt sein Bier. Kein Wunder also, dass es auch ein 2-tägiges Bierfestival gibt. Dabei kannst du Lokalen in der ganzen Stadt über 120 israelische und internationale Biersorten verkosten.

Budget in der Stadt


​Israel an sich ist leider kein günstiges Land, auch nicht für die Einheimischen, die hier leben. Trotzdem ist die Stadt etwas Besonderes und steht daher auf der Bucket List eines jeden Backpackers. Die Währung in Israel ist der Schekel. Der Umrechnungskurs zum Euro ist ca. 1 zu 30 Eurocent.
Beim Wohnen kommst du noch relativ günstig weg. Ein Bett in einem Dorm gibt es ab 20€. Essen und Lebensmittel sind in Israel allerdings etwas teurer. Für ein Abendessen in einem günstigen Restaurant zahlst du ca. 15€. Im Supermarkt kostet ein Liter Milch 1,50€ und für eine Packung mit 12 Eiern zahlst du sogar 3€.
Eine einfache Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kosten ca. 1,50€ und für eine Taxifahrt zahlst du 80 Cent pro Kilometer.

​Die günstigsten Abflughäfen befinden sich in​ ​ Berlin, ​Nürnberg und ​Memmingen. 

Details & Buchung

ab ​50€ pro Person (Hin- und Rückflug)

Abflugsorte


Berlin, ​​Nürnberg, Memmingen, Baden-Baden

Ankunftsort


​Tel Aviv

​Unser Tipp in Jerusalem ist das Post Hostel. Hier wirst du mit allem versorgt, was du brauchen könntest. Es gibt Wifi, Waschmaschinen und ein Restaurant/ Bar direkt im Hostel. Angeblich bekommst du hier auch das beste Shakshuka der Stadt.
Das Hostel liegt mitten im Stadtzentrum, so dass du alles bequem zu Fuß erreichen kannst. Die Klagemauer ist zum Beispiel nur einen Kilometer entfernt. Außerdem werden im Post Hostel Tagestouren angeboten und Abendveranstaltungen wie Movie Nights oder Happy Hours veranstaltet. Ein Bett in einem Dorm gibt es ab 28€ pro Nacht.

Transport vom Flughafen

  • ​Taxi
  • ​Zug

​Zug

  • ​Auch die öffentlichen Verkehrsmittel sind eine Möglichkeit. Vom Flughafen fährst du mit der Tram 147 bis an den Hauptbahnhof, wo du in die Linie 1 umsteigst. Am Rathaus steigst du aus. Von hier sind es nur noch 200 Meter zum The Post Hostel. 

Places to party


Hier mal ein paar Eindrücke aus dem Nachtleben von ​Jerusalem:

  • Clubs & Bars
  • ​Jerusalem ist zwar hauptsächlich für seine Kultur und Geschichte bekannt. Dennoch gibt es in der Stadt eine erstaunlich bunte Partyszene. In dem günstigsten Hostel der Stadt, dem Abraham Hostel gibt es eine auch eine sehr beliebte Bar. Die Bar ist täglich von 18 Uhr bis Mitternacht geöffnet und es werden viele Specials und Themenabende. Hier lernst du auf jeden Fall jede Menge Backpacker kennen.
  • Für einen Abend voller Live Musik geht es ins Hamazkeka. Das Bier ist günstig und die Stimmung immer ausgelassen. Die Inneneinrichtung ist modern und die ausgestellte Kunst kann man auch kaufen. Angeschlossen an die Bar gibt es außerdem ein Tonstudio.
  • Im Beer Bazaar gibt es wie der Name vielleicht schon verrät vor allem Bier. Hier kannst du dich durch 100 Sorten israelisches Bier und ca. 600 weitere Sorten an internationalem Bier probieren. Die Biere kosten zwischen 4 und 13€. Der Beer Bazaar liegt im Camel Market, wo es noch viele andere Bars gibt. Der perfekte Ausgangspunkt für Bar Hopping also.
  • Zum Tanzen gehst du ins Yellow Submarine. Von Jazz über Funk bis zu Rock, hier ist für jeden etwas dabei und man tanzt schon mal bis in die Morgenstunden. Es gibt auch immer wieder Auftritte von aufstrebenden Bands der Stadt.

Beste Reisezeit


  • ​Für einen kulturellen Städtetrip bei dem du alle Highlights Israels besichtigt, eignet sich die Zeit zwischen März und April am besten. Der Winter ist vorbei und die Temperaturen sind angenehm. Auch wenn du schlechtes Wetter erwischen solltest, wird es nie so kalt wie im Rest von Europa. Im Winter fällt die Temperatur selten unter 10 Grad.
    Die Sommermonate sind für eine Stadtbesichtigung oft zu heiß. Von Juni bis August kannst jeden Tag du mit Temperaturen um die 30 bis 35 Grad rechnen.

Schlussworte


​Die heilige Stadt Jerusalem hat so einiges zu bieten. Im Vordergrund stehen bei so einem Städtetrip zwar die religiösen Monumente und die faszinierende Geschichte der Stadt, dennoch kann man in Jerusalem noch viel mehr erleben. Die Stadt ist jung und modern und hat eine bunte Musik- und Barszene. Das Brauen von Bier hat sich zu einer Leidenschaft entwickelt und so genießt man eine der über 100 israelischen Biersorten zu Pitabrot und Hummus. Jerusalem ist in jedem Fall eine Stadt, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Worauf wartest du?

Auf nach ​Jerusalem.

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