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Die Frauenrechte weltweit

„Menschenrechte sind Frauenrechte“ heißt es in vielen Gesetzbüchern und Überschriften, doch bis heute gibt es große Unterschiede zwischen Mann und Frau – auch wenn dies in einigen Ländern laut gesetzlichen Regelungen nicht so sein dürfte. Doch die Gesetzgebung ist oft sehr abweichend von der Realität.

Neben der fehlenden Gleichstellung ist Gewalt gegenüber Frauen weltweit ein großes Problem. Beide Themen und auch noch viele weitere verdienen die volle Aufmerksamkeit von jedem, denn sie betreffen die ganze Gesellschaft.

Am 08.03. ist der internationale Frauentag, weshalb wir dich hier über die derzeitigen Lebensverhältnisse und Frauenrechte auf den verschiedenen Kontinenten informieren wollen und zeigen möchten, wie sich die Rechte in den vergangenen Jahren verändert haben.

Geschichte der Frauenrechte und der Weltfrauentag

Dass Frauen es in der Geschichte nicht leicht hatten, wissen wir alle. Für die längste Zeit hatten sie keine oder nur wenige Rechte. Verhältnismäßig viele hatten sie beispielsweise am Ende des Römischen Reiches und während des Heiligen Römischen Reiches, während sie zu Zeiten der Spätantike wieder weniger hatten.

Meistens waren sie für den Haushalt zuständig, in den eben genannten
„guten Zeiten“ sogar mit Rechten als Herrin des Hauses, aber sie waren dem Mann immer unterstellt und nahmen am sozialen Leben kaum teil – Traditionen und Umstände, die sich bis heute noch auf die Gesellschaft auswirken.

Die ersten starken Forderungen nach Rechten, speziell dem Wahlrecht, gab es zu Zeiten der Aufklärung. In diesem Zusammenhang sollte unbedingt
Olympe de Gouges genannt werden, welche während der Französischen Revolution staatsbürgerliche Rechte für Frauen forderte und sich stark für diese einsetzte. Dies kostete sie am Ende ihr Leben und auch die Rechte gab es nie, aber sie wurde zum Vorbild für viele Feministinnen.

Im 19. Jahrhundert wurden die Forderungen erneut stärker und diesmal auch mit Erfolg. Neuseeland führte 1893 als erstes Land der Welt das Wahlrecht für Frauen ein, gefolgt von Australien 1902. In den nächsten Jahren kamen dann zuerst die skandinavischen Länder Europas hinzu und schließlich auch Kanada, die USA und noch viele weitere.

Durch die Wünsche nach Gleichberechtigung und dem Wahlrecht entstand Anfang des 20. Jahrhunderts der Welt-Frauentag. Von Frauenrechtsorganisationen wird er seither gefeiert, denn die Ziele von damals sind noch lange nicht überall erreicht.

Außerdem kritisieren Feministinnen schon seit den 1980er Jahren, dass die allgemeinen Menschenrechte nicht ausreichen, nicht genügend umgesetzt werden und Menschenrechtsverletzungen an Frauen noch zu stark ignoriert werden. Frauen werden aufgrund von Traditionen und Kulturen immer noch deutlich benachteiligt und sind auch immer noch weitaus häufiger Opfer von Gewalttaten.

Heutzutage gibt es allerdings weitaus mehr Organisationen, die sich um die Durchsetzung der Rechte bemühen und Ländern Unterstützung bieten, in denen es den Frauen überhaupt nicht gut geht. Der Global Gender Gap Report untersucht zudem in vielen Ländern jedes Jahr die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau in den Bereichen Wirtschaft, Bildungsmöglichkeiten, politisches Mitspracherecht und Gesundheit.

Außerdem wird seit 2012 am 11. Oktober auch der Welt‑Mädchentag gefeiert, um neben dem Weltfrauentag auch speziell auf die Probleme von Mädchen, wie die weit verbreitete Zwangsheirat, aufmerksam zu machen.

Kunstwerk auf den Protesten gegen häusliche Gewalt

Frauenrechte weltweit – Unterschiede zwischen Ländern und Kontinenten

Frauenrechte in Deutschland

In Deutschland wurde die Gleichberechtigung von Mann und Frau bereits 1949 im Grundgesetz niedergeschrieben, aber eine 100 % Umsetzung gibt es bis heute nicht. Bis 1958 konnten Männer noch die Dienstverhältnisse ihrer Frau kündigen, verfügten über das Geld, das die Frau in der Zeit ihrer Ehe verdiente und auch erst 1979 wurde das Vorrecht der Kindeserziehung durch den Mann komplett abgeschafft.

Heute gilt: „Menschenrechte sind gleichzeitig Frauenrechte“. Frauen sind gleichberechtigt bei Wahlen, bei der Berufswahl und Bildungsmöglichkeiten sowie bei der Gesundheitsversorgung. Zudem gibt es Gesetze zum Schutz von Frauen und Gewalttaten ihnen gegenüber.

Trotzdem ist auch Deutschland nicht komplett frei von Diskriminationen. Ein Bereich ist zum Beispiel das Gehalt, das bei gleicher Arbeit bei Männern trotzdem oft höher ausfällt.

Frauenrechte in Europa

Die Förderung der Gleichstellung gehört zu den offiziellen Leitsätzen der Europäischen Union und wird durch einen speziellen Ausschuss kontrolliert. Es gibt grundsätzlich viele Gesetze zur Gleichstellung zwischen Mann und Frau, allerdings setzten die verschiedenen Mitgliedsstaaten diese unterschiedlich genau um.

Seit 1957 ist es beispielsweise gesetzlich festgelegt, dass Männer und Frauen für die gleiche Arbeit auch gleich viel verdienen müssen, aber in keinem Land tun sie das auch wirklich. Neben dem Gehaltsproblem werden Frauen außerdem immer noch häufiger Opfer von Gewalttaten, besonders häuslicher Gewalt und sexueller Belästigung.

Island gilt heute als absolutes Vorzeigeland, welches die Lücke zwischen Männern und Frauen fast komplett geschlossen hat – und das nicht nur im wirtschaftlichen Bereich. Auch weitere skandinavischen Länder wie Schweden, Dänemark und Norwegen gelten in Sachen Gleichberechtigung als Vorreiter.

Spanien hat in den letzten Jahren stark aufgeholt. Immer mehr Frauen arbeiten dort in der Politik und durch gesetzliche Regelungen wurde die Vereinbarung von Beruf und Familie vereinfacht.

Die gegenteiligen europäischen Extreme dazu sind Russland, Ukraine und Rumänien, in denen Frauen kaum Mitspracherecht in der Politik haben und in denen auch immer noch Frauenhandel stattfindet. 

Proteste für bessere Frauenrechte bei Gewaltopfern

Frauenrechte in den USA

Die USA sind in Sachen Frauenrechte schon einen langen Weg gegangen. Viele der weltweit revolutionären Ereignisse haben hier ihren Ursprung. Erste Gesetzesentwürfe zu einem Wahlrecht für Frauen gab es bereits 1869 in Wyoming, aber landesweit war das gleichberechtigte Wählen erst ab 1920 möglich. Zudem gibt es seit 1972 ein Gesetz, dass keine Frau diskriminiert werden darf – nicht wegen ihres Geschlechts, ihrer Hautfarbe oder etwas anderem.

Mittlerweile gibt es zusätzlich einige Gesetze, die Frauen beschützen und gleichberechtigen sollen, jedoch gelingt auch in den USA die Umsetzung dieser noch nicht. Frauen verdienen weniger als Männer, obwohl ein Gesetz dies seit 1963 verbietet.

Zudem sind sie auch wie in Europa häufiger Gewaltopfer und haben bestimmte Erwartungen, was Karrierewahl, Leistungen in der Schule und Interessen betrifft, auf sich lasten. Eine positive Entwicklung fand jedoch in der Politik statt, denn dort sind 2021 so viele Frauen wie noch nie zuvor tätig.  

Frauenrechte in Mittel- und Südamerika

Frauen aus Mittel- und Südamerika haben kaum Rechte. Lateinamerika und die Karibik gehören zu den Gebieten mit den größten Unterschieden zwischen den Geschlechtern und besonders hoher Diskriminierung und Gewalt gegenüber Frauen.

Auch eine Schulbildung wird nur den wenigsten ermöglicht und ihre Berufswahl ist von Stereotypen vorbestimmt. Zudem haben beide Länder hohe Raten von Teenager-Schwangerschaften. Frauenrechte kennt hier niemand.

In Chile haben Frauen durch Proteste und Forderungen eine der größten Feminismus-Bewegungen der Welt auf die Beine gestellt, wodurch sich im Land schon einiges verbessert hat und Gleichberechtigung ein politisches Thema ist. Trotzdem gibt es noch viele Probleme. Dazu gehören beispielsweise die hohen Unterschiede im Gehalt für die gleiche Arbeit, die hier noch extremer sind als in anderen Teilen der Welt.

Zudem bestraft das Gesetz Gewalttaten und Diskriminierungen nicht oder ist so aufgebaut, dass eine Anzeige durch die Frau nicht viel Wirkung hätte. Ein weiterer Punkt ist, dass in einer Ehe der Mann die Besitztümer der Frau übernehmen kann. Zu den positiven Entwicklungen gehört jedoch unter anderem, dass laut Gesetz mindestens 40 % der Regierung aus Frauen bestehen muss.

Auch Argentinien gehört zu den Ländern mit positiven Entwicklungen in den letzten Jahren. Hier wurde das Wahlrecht für Frauen 1947 eingeführt und bis heute sind ein Großteil der Politiker Frauen – auch an der Führungsspitze. Zudem gibt es viele Maßnahmen gegen Diskriminierung und Gewalt.

Trotz dieser positiven Entwicklungen sind fehlende Schulbildung, ungleiche Jobchancen und vor allem häusliche Gewalt noch große Probleme. Besonders die vielen Gewalttaten sorgen dafür, dass Argentinien eine der höchsten Frauensterberaten hat.

Frauenrechte in Australien

Frauenrechte wurden für ganz Australien sehr unterschiedlich eingeführt. Ein gutes Beispiel dafür ist das Wahlrecht, welches  in einigen Bundesstaaten schon 1894 beschlossen, aber bundesweit erst 1902 durchgesetzt wurde.

Damit ist Australien nach Neuseeland, aber immer noch das zweite Land der Welt, welches ein Frauenwahlrecht auf Bundesebene hatte. Allerdings dürfen weibliche Aboriginies erst seit 1965 an Wahlen teilnehmen. Es ist Frauen in ganz Australien auch erst seit jenem Jahr gestattet, in Bars etwas zu trinken.

Auch heute bemüht sich Australien um eine Gleichstellung. Frauen haben die gleichen Rechte wie Männer. Dazu gehört unter anderem Recht auf Bildung, Gesundheit und Gleichheit vor dem Gesetz. Zudem dürfen sie zu nichts gezwungen werden und alle Entscheidungen selbstständig treffen.

Sie haben das gleiche Mitspracherecht in beispielsweise Politik, Wirtschaft und Familienplanung und dürfen Australien in beispielsweise Sport, Recht und Wirtschaft genauso vertreten wie Männer.

Trotzdem verdienen Frauen immer noch weniger, was aus den traditionellen Ansichten, welche Arbeiten sie verrichten sollten, stammt. Heute wie früher arbeiten sie zum Beispiel im Gesundheitssektor, welcher grundsätzlich schlechter bezahlt wird, als typische „Männer-Berufe“. 

Organisationen versuchen diese Probleme zu beseitigen, denn laut Gesetz sollten alle gleich viel verdienen. Durch die Unterschiede im Einkommen leben Frauen immer noch eher in Armut oder an der Grenze dazu. Zudem sind sie auch in Australien häufiger Gewaltopfer als Männer.

Männer protestieren für mehr Frauenrechte

Frauenrechte in Asien

Es gibt in Asien Gesetze, um Frauen sowie Mädchen zu beschützen und gleichzustellen. Jedoch kann die Realität von Land zu Land oder sogar von Region zu Region sehr unterschiedlich sein, denn die Gesellschaft hat einen starken Einfluss auf die Umsetzung der dieser. Besonders in Asien herrschen oft noch Stereotypen und Traditionen, wodurch das Mann-Frau-Verhältnis ungleichmäßig wird.

Es ist beispielsweise in einigen Regionen noch gewollt, dass sich die Frau dem Mann untergeben verhalten soll. Von Frauen in Japan wird, trotz gleichstellender Gesetze, meist erwartet, dass sie sich nach der Hochzeit um den Haushalt und die Kinder kümmern, weshalb sie oft nur Teilzeitjobs haben und dadurch weitaus weniger verdienen. In den meisten asiatischen Ländern werden Frauen allgemein meist unterbezahlt oder bekommen sogar gar kein Gehalt und werden vor allem häufiger gekündigt als Männer.  

Eine weitere Rolle spielt auch die Geschichte, denn für die längste Zeit waren männliche Nachkommen weitaus höher angesehen als weibliche. Dadurch gibt es auch heute mehr männliche als weibliche Einwohner. Einige Frauen treiben zudem immer noch ab, sobald sie erfahren, dass das Kind ein Mädchen wird, da Jungs in der Gesellschaft immer noch höher angesehen sind.

Ein weiteres Problem vor allem im Süden Asiens ist die hohe Zahl an Teenager-Schwangerschaften und die Eheschließung von Kindern, besonders Mädchen, unter dem 18. Lebensjahr.

Trotzdem gab es in den letzten Jahren einige positive Veränderungen. Immer mehr asiatische Frauen sind international in Sport, Wirtschaft und vielen anderen Bereichen erfolgreich und erhalten Auszeichnungen. Sie bekommen zudem immer mehr Macht und Mitspracherecht innerhalb von Familien und auf der Arbeit. Es werden immer mehr, die studieren, Führungspositionen übernehmen und in die Politik gehen.

In Ländern mit Gleichstellung wie China, Südkorea, Japan und den Philippinen werden traditionelle Ansichten langsam vernachlässigt und das
Mann-Frau-Verhältnis weiter ausgeglichen. Besonders die Philippinen haben in Sachen Gleichberechtigung stark aufgeholt, denn in der Schulbildung gibt es keine Unterschiede mehr. In Südkorea gibt es insgesamt mehr arbeitende Frauen, auch in höheren Positionen und Vollzeit.

Auch in Saudi-Arabien kam es zu ersten Entwicklungen. In diesem Land sind Frauen immer noch stark unterdrückt und benachteiligt. 2021 ging es im Bereich der Frauenrechte jedoch voran: Frauen dürfen sich nun alleine außerhalb des Hauses, ohne einen männlichen „Beschützer“ aufhalten. Trotzdem sind sie noch immer stark eingeschränkt und wenn sie arbeiten gehen, dann für weitaus weniger Lohn.

Besonders in Asien sind Organisationen unterwegs, um Frauenrechte durchzusetzen. Sie lösten bereits viele der positiven Veränderungen aus, aber haben auch noch einiges vor sich.

arbeitende Frauen mit verschiedenen Hautfarben

Frauenrechte in Afrika

In Afrika werden Frauen stark unterdrückt, diskriminiert und benachteiligt. Es gibt keine Gesetze, die ihnen Eigentum, Bildung und allgemeine Rechte zugestehen. Es gibt keinen Mutterschutz oder Mindestlohn, weshalb sie stark unterbezahlt werden, wenn sie überhaupt Gehalt erhalten. Die meisten Frauen arbeiten in der Landwirtschaft und erbringen fast den gesamten landesweiten Ertrag alleine und trotzdem gehört keiner von ihnen das Land, das sie bewirtschaften.

Männer sind hier zudem der Ansicht, dass Gewalt nötig ist, um ihre Dominanz zu zeigen. Die Folge sind viele Gewalttaten und Frauen, die durchgängig gesundheitlichen Gefahren, physisch und psychisch, ausgesetzt sind.

Männer besitzen außerdem alleine die ganze politische Macht. In den letzten Jahren haben Frauen jedoch begonnen, sich dagegen zu wehren. Dies ist für sie allerdings lebensgefährlich und viele von ihnen sterben. Trotzdem gab es im Jahr 2020 viele Proteste ihrerseits und die Forderungen nach Rechten, Mitsprache und Gleichstellung werden immer stärker.

Frauenrechte in Entwicklungsländern

Frauen in Entwicklungsländern, manchmal auch noch „Ländern der Dritten Welt“ genannt, kennen keine Gleichberechtigung. Sie werden unterdrückt, unterdrücken sich auch gegenseitig und mehr als Objekte und Maschinen anstatt Menschen angesehen. Im Alltag erfahren sie hauptsächlich Geringschätzung.

Die Grundlagen dafür liegen unter anderen in den staatlichen Systemen, aber auch in der Religion und Tradition. Zu diesen Ländern gehören unter anderem Peru, Saudi-Arabien, Tschad, Niger und Madagaskar, aber es sind weltweit noch weitaus mehr.

Es gibt hohe Opferzahlen von staatlicher, sexueller, körperlicher, seelischer und ideologischer Gewalt. Die Familienplanung wird vom Mann bestimmt und nicht mit der Frau besprochen. Oft haben Familien viele Kinder, aber leben an der Armutsgrenze, weshalb ihre Kinder auch in diese rutschen.

Durch deren Armut entstehen in der neuen Generation wiederum viele Kinder, die in Armut aufwachsen. In Peru ist es beispielsweise Gesetz, dass nur abgetrieben werden darf, wenn eine Schwangerschaft das Leben oder die Gesundheit der Frau bedrohen würde.

Frauen haben keine Besitztümer, obwohl die meisten von ihnen in der Feldarbeit tätig sind. Sie erhalten auch in den meisten Fällen keinen Lohn. Ihnen werden zudem die meisten Bildungsmöglichkeiten verweigert, da sie durch diese unabhängig werden könnten.

Es gibt neue Frauenrechtsgesetze zur Verbesserung der Lage. Diese werden meistens allerdings weder von den Staaten noch von der Gesellschaft akzeptiert und dadurch auch nicht durchgesetzt. Viele Organisationen versuchen trotzdem weiterhin, die Einführung von Frauenrechten durchzusetzen und weibliche Einwohner sowie Mädchen zu schützen.

Zu den aktuellen Maßnahmen gehören unter anderem Aufklärungsunterricht, Beraterinnen in abgelegenen Dörfern und Sanktionen bei Verletzung schon vorhandener Regelungen.

Familie im Sonnenuntergang

Fazit

Frauenrechte haben sich im Laufe der Geschichte sehr verändert und schon einiges geschafft, allerdings gibt es zwischen Kontinenten und sogar einzelnen Ländern desselben Kontinents starke Unterschiede.

Während Frauen in Finnland eine hohe Gleichberechtigung genießen, ist in Russland Frauenhandel noch ein Thema. Während sich Chile und Argentinien für Gleichberechtigung einsetzen, ist diese in der Karibik noch lange nicht in Sicht. Während in Deutschland Frauen hingehen, wo sie wollen und ihre Meinung sagen, können dies Frauen in Saudi-Arabien oder Peru nicht.

Es muss besonders in den Entwicklungsländern unglaublich viel getan werden, um Frauen und Kinder zu beschützen und ihnen ein angenehmes Leben voller Möglichkeiten zu bieten. Diskriminierungen, Gewalttaten aller Art und aufgezwungene Lebensführungen sollten kein Thema mehr sein.

Das Prinzip „Menschenrechte sind Frauenrechte“ sollte Normalität werden und keiner sollte aufgrund seines Geschlechts Vorteile oder Benachteiligungen erfahren.

Doch nicht nur Afrika, Südamerika und weitere Entwicklungsländer haben noch einen langen Weg vor sich. Auch „sichere“ und „gleichgestellte“ Länder müssen weiterhin an sich arbeiten und ihre Gesetze verbessern und stärker durchsetzen. Denn so schön sie auf Papier klingen – sie müssen auch in der Realität zu finden sein. 

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