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Mai 3

Flashpacking

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Flashpacking – worum handelt es sich genau?

Ein jeder kennt mittlerweile das Backpacking. Eine Reiseform, die den Markt immer stärker zu dominieren scheint. Aber der Begriff des Flashpackings ist vielen noch nicht bekannt und ruft bestimmt auch bei dir ein paar Fragezeichen auf. Im Grunde ist das Flashpacking mit dem Backpacking eng verwandt, nur eine Sache unterscheidet sich stark: das Budget und der Komfort. Vom Backpacking bist du gewohnt, an ein relativ striktes Budget gebunden zu sein und meistens in Hostels unterzukommen. Dazu kommen Nachtbusse, Streetfood und möglichst viele Spartipps. Beim Flashpacking ist der Komfort etwas höher, das Budget ist nicht so strikt. Noch dazu sind die meisten Flashpacker nur ein bis drei Wochen unterwegs, während Backpacking auch solches bis über ein Jahr möglich ist.

Oft werden auch Reisende, die ihren Jahresurlaub mit dem Rucksack antreten, als Flashpacker bezeichnet. Auf diesen Reisen schaut man natürlich nicht auf jeden Cent und versucht aus der kurzen Zeit möglichst viel herauszuholen. Dennoch bleibt eines gleich: das einzigartige Erlebnis und die unvergesslichen Momente. 

How to: Flashpacker

Oft werden die etwas älteren Backpacker als Flashpacker bezeichnet. Also die Reisenden, die auch gerne mal in einem Hotel absteigen und zur nächsten Destination fliegen, anstatt sich 15 Stunden in den Bus zu setzen. Was zum einen wahr ist, beschränkt sich auf der anderen Seite aber auch nur auf eine kleine Gruppe der Flashpacker. Denn auch immer mehr junge Menschen reisen mit dem Rucksack und einem höheren Budget. Klar, das geht natürlich nur für bestimmte Zeit, aber wenn dein Jahresurlaub ansteht, dann ist Flashpacking eine tolle Option. 

Für viele gilt das Flashpacking als eine Mischung zwischen dem doch sehr strikten Backpacking und der klaren Kontrolle des Budgets, und dem Luxus Urlaub, in dem man sich einfach alles gönnt, was man möchte. Flashpacker haben klar das Land an sich im Fokus, möchten möglichst viel sehen und gute Eindrücke der Kultur und der Menschen bekommen. Aber dennoch existiert ein gewisser Komfort, ein Lebensstandard, der beim reinen Backpacking fehlt.

Eine weitere Definition des Flashpackings ist das Equipment. Du weißt vom Backpacking, dass in einen Rucksack nicht viel passt und man im Prinzip nur das Nötigste mitnehmen kann. Beim Flashpacking hat vor allem ein Bereich Priorität: die Elektronik. Ob Laptop, teure Kamera, Drohne und Co – Flashpacker sind meist teuer ausgestattet und nutzen ihre kurzen Trips für Fotografie, Produktion und vieles mehr. 

Bist auch du Flashpacker?

Im Prinzip kann jeder zum Flashpacker werden. Auch Backpacker, die sich nach vielen Jahren in Hostels mal ein wenig mehr Komfort wünschen, können durch die kleine Änderung in diese neue Gruppe an Reisenden beitreten. Für viele ist gerade diese Reiseart die richtige Wahl und eine gesunde Mischung, die einfach ansprechend ist. So kannst du dich auf die Suche nach besseren Hotels machen, musst nicht mehr streng auf dein Budget achten und kannst auch einfach mal auf Bequemlichkeit sezten.

Klar, warum nicht? Klingt attraktiv und ansprechend. Für viele Backpacker ist diese Art zu reisen aber nicht langfristig möglich. Eine gute Alternative ist daher, es einfach mal für einen kurzen Trip zu testen. Suche dir eine gute Destination aus und wähle eine Reisezeit von ein bis zwei Wochen. So kannst du einmal eine völlig neue Art des Reisens kennenlernen und dazu neue Eindrücke gewinnen. Dadurch merkst du schnell, was dir mehr liegt.

Viele Backpacker hängen auch klar an der einfachen Lebensweise und möchten diese auf den Reisen nicht missen. Wieder andere empfinden das Flashpacking als eine tolle Erfahrung und planen in Zukunft mehr Reisen als Flashpacker. Wenn du ein Vollzeit-Backpacker bist, eignet sich das Flashpacking eher weniger, aber wenn du immer mal wieder den Rucksack packst, dann nichts wie los! So sammelst du Erfahrungen und lernst Ländern noch einmal von einer neuen Seite kennen.

Flashpacking – die wichtigsten Utensilien

Für das Flashpacking brauchst du nicht viel mehr, wie du auch beim Backpacking mitnehmen würdest. Klar, der Rucksack ist hier das A und O, ohne den geht nichts. Wie bereits erwähnt, reisen die meisten Flashpacker mit mehr Elektronik. Kamera und Laptop, sofern du es benötigst, gehört somit auf deine Liste. Anders wie beim Backpacking benötigst du weniger Kosmetik oder Waschmittel, sowie keinen Schlafsack. Schließlich stellst du dich nun auf mehr Komfort ein und darfst auch in den Hotels mit einer vollen Verpflegung rechnen. Generell packst du bei einer kurzen Reise anders, wie wenn dich auf eine mehr-monatige Reise um die Welt einstellst. Neben den nötigen Dingen, wie Reiseapotheke und passender Kleidung, solltest du natürlich auch beim Flashpacking an deine Dokumente denken. 

Die Planung für Flashpacker 

Was du am meisten beachten musst, ist die Planung. Schließlich reist du als Flashpacker kürzer, aber komfortabler, was aber keineswegs weniger Planung bedeutet. Eher im Gegenteil, denn eine kurze Zeit voller Erlebnisse kann sogar einiges an Organisation bereits im Voraus bedeuten. Dazu zählt unter anderem:

  • Buchung deiner Hotels
  • Buchung deiner Flüge (auch innerhalb des Landes)
  • Planung des Transportes
  • Recherche der besten Sehenswürdigkeiten
  • Erstellen einer Route (am besten auch mit Zeitplan)

Wichtig ist, dass du dir vor der Reise genau überlegst, was du in dem Land erleben möchtest und wie sich das mit deinem gewünschten Komfort verbinden lässt. Gerade bei kulturellen Erlebnissen oder bei Begegnungen mit den Einheimischen solltest du dich vor Beginn deiner Reise als Flashpacker gut informieren. 

Vor- und Nachteile des Flashpackings

Auf den ersten Blick klingt das Flashpacking sehr überzeugend. Es scheint, wie das Backpacking zu sein, nur eben weg von den Hostels und dem strengen Sparen – und mal ehrlich, da wird doch jeder hellhörig, oder nicht? Aber ist es wirklich alles so, wie es scheint? Wir haben dir die Vor- und Nachteile des Flashpackings zusammengefasst, um dir ein deutlich klareres Bild zu verschaffen.

Vorteile: Warum auch du einmal als Flashpacker reisen solltest

  • Komfortabilität: klar, hier steht die komfortable Art zu reisen im Vordergrund. Du musst nicht mehr dein Zimmer teilen und mehrere Stunden in einem Bus verbringen. Das kann das Reisen deutlich angenehmer machen, als du es vom Backpacking kennst.
  • Entspannter: gerade, dass du nicht mehr so stark auf dein Budget schauen musst, macht deine Reise auch deutlich entspannter. Du machst, was dein Herz dir sagt und hörst auf, den Preis zu hinterfragen. Ein klarer Vorteil des Flashpackings, den auch viele Backpacker erkennen.
  • Volles Erlebnis in kurzer Zeit: gerade, wenn du nur eine bestimmte Zeit für deine Reise zur Verfügung hast, scheint das Flashpacking dir alles zu bieten. Hier bekommst du die volle Portion des Landes und kannst deinen Urlaub in vollen Zügen ausnutzen.
  • Der Mittelweg: wer sich nicht zwischen dem Backpacking und dem Luxus entscheiden kann, der findet mit dem Flashpacking einen tollen Mittelweg, der beides miteinander verbindet.

Nachteile: Was du wissen solltest, bevor du Flashpacker wirst

  • Nur kurzzeitig möglich: eine Weltreise als Flashpacker ist fast unmöglich. Der Genuss mit Komfortabilität ist nur für kürzere Reisen möglich und ersetzt somit das Backpacking keines Wegs.
  • In der Komfortzone: das Reisen als Flashpacker erlaubt es dir, noch relativ in deiner Komfortzone zu bleiben. Das hindert dich daran, wichtige Erfahrungen zu machen und auch über dich hinaus zu wachsen.
  • Weniger Kontakte: beim Flashpacking bleiben die Hostelparties und die Abende mit anderen Reisenden meist aus. Es ist deutlich schwerer, andere Reisende zu treffen und neue Freunde auf den Reisen kennenzulernen.

Flashpacking als die neue Art zu reisen?

Zusammenfassend bleibt vor allem eines zu sagen: Das Flashpacking ersetzt nicht das Backpacking. Es ist dennoch eine tolle Art zu reisen und gibt vor allem einer größeren Zielgruppe die Möglichkeit, einen Einblick in das Reisen mit dem Rucksack zu bekommen. Somit eine Erfahrung, die auch du dir nicht entgehen lassen solltest. 

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