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Nassau: die Hauptstadt der Bahamas – die Top 10 der Sehenswürdigkeiten

Ach, wir haben doch fast alle schon einmal davon geträumt, in einer Hängematte auf den Bahamas zu liegen und jeden Sonnenstrahl einzeln zu genießen – kein Wunder, denn das Inselparadies lässt dich einfach den geballten Alltagsstress im Nullkommanichts vergessen. Seien es die wunderschönen Strände, das kristallklare Meer oder die historisch interessante Hauptstadt Nassau. Es ist und bleibt einfach ein Traumurlaubsziel. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, einen genaueren Blick auf die kleine Großstadt der Inselgruppe zu werfen.

Wer weiß, vielleicht wirst du bald mit der Planung deiner eigenen Reise nach Nassau beginnen. Falls ja, haben dir dafür alles Wichtige über das Klima, die Verkehrsmittel sowie die Geschichte der Bahamas zusammengefasst. Damit du ebenfalls weißt, was du alles in Nassau erleben kannst, haben wir dir zusätzlich die Top 10 der Sehenswürdigkeiten aufgelistet. Eigentlich kann der Urlaub dann auch bald beginnen, oder?

Das Wichtigste auf einen Blick

Wenn du bei der Millionenshow behaupten würdest, dass die Bahamas aus einigen wenigen Inseln bestehen, dann würdest du wohl die Chance auf einen großen Gewinn verpassen. Die Inselgruppe im Atlantischen Ozean besteht nämlich aus ungefähr 700 karibischen Inseln, wobei nur 30 davon bewohnt sind. Geografisch gesehen liegen die Bahamas südöstlich von Miami und nordöstlich von Kuba, wobei im Osten die Turks- und Caicosinseln angrenzen.

Die Bahamas haben sowohl eine interessante als auch eine traurige Vergangenheit. Bevor Kolumbus sie gegen Ende des 15. Jahrhundert lokalisiert hat, hat hier das indigene Volk der Arawak gelebt. Diese wurden als Sklaven gefangengenommen, wodurch viele von ihnen traurigerweise verstorben sind. Außerdem ist es wichtig zu erwähnen, dass sich im 17. Jahrhundert englische Kolonien auf den Bahamas angesiedelt haben. Dabei sind die Inseln von Großbritannien, unter der Herrschaft von König Karl I., in Anspruch genommen worden. Mittlerweile gelten die Bahamas zwar als unabhängig, aber die englische Königin Elisabeth II. ist und bleibt das Staatsoberhaupt. Demnach ist die Amtssprache auch Englisch.  

Auf der Insel New Providence findest du das Zentrum der Bahamas– nämlich die Hauptstadt Nassau. Mit 250. 000 Einwohnern ist sie nicht besonders groß, aber dennoch gilt sie als die bedeutendste Stadt der Bahamas. Deshalb sammeln sich hier auch wichtige Verkehrspunkte, Banken und weitere geschäftliche Möglichkeiten. Seit den 1950ern ist die Hauptstadt auch touristisch begehrt, weshalb hier auch viele Hotels erbaut worden sind. Für Kreuzfahrtschiffe ist der Hafen von Nassau ebenso ein beliebter Anlegeplatz.

Als Tourist kann man sich in der überschaubaren Stadt problemlos zu Fuß fortbewegen. Außerdem gibt es noch Taxis, diese werden dein Portemonnaie jedoch traurig zurücklassen. Denn die Stadt gilt allgemein als teuer, weshalb es sich empfiehlt, etwas außerhalb des Zentrums zu nächtigen. Damit du trotzdem mobil bist, kannst du die günstigen Kleinbusse nutzen. Außerdem kann man auch mit einem Wassertaxi fahren, zum Beispiel auf die Nebeninsel namens Paradise Island.

Doch bevor du dir den Kopf über die Verkehrsmittel und Preise zerbrichst, solltest du dich zuerst über das Klima informieren. Die beste Zeit für einen Urlaub in Nassau ist von Dezember bis April. Der Grund dafür ist nicht nur der wenige Niederschlag, sondern auch die Hurrikan-Saison. Zu jener Zeit musst du dir jedoch keine Sorgen machen, da dieses Unwetterrisiko vor allem zwischen Juni und November besteht.

Wenn du trotzdem abenteuerlich unterwegs sein möchtest, kannst du dich ja an das Nationalgericht der Bahamas trauen. Dieses heißt Conch. Die Hauptzutat ist dabei eine Meeresschnecke, welche auf verschiedene Arten zubereitet wird. Sei es frittiert, geschmort oder als Salat – du kannst dich frei entscheiden, wie du die Delikatesse verzehren möchtest.

Aufregend sind auch die lässigen Events in Nassau wie der Karneval Junkanoo. Das Einzigartige an diesem Fest ist, dass es nicht nur einmal gefeiert wird. Das heißt, Junkanoo findet am zweiten Weihnachtsfeiertag, zu Neujahr, am Tag der Unabhängigkeit und zu anderen feierlichen Tagen statt. Dabei steht der Spaß an vorderster Stelle, denn die Bewohner schwingen zu dieser Zeit ihre Hüften, tragen wunderschöne verzierte Kostüme und stolzieren bei einer Parade durch die Straßen. Im Gegensatz dazu findet im August das älteste Event der Inselgruppe statt – und zwar das Fox Hill Day Festival. Dabei feiern die Bahamaer die Abschaffung der Sklaverei und bieten ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm an. Für alle Rumliebhaber findet im Februar ein Pflichttermin, nämlich das Rumfestival mit zahlreichen Verkostungen, statt. Das wäre doch mal was, oder?

Nassau

Top 10 der Sehenswürdigkeiten in Nassau

Nachdem wir dir alles Wissenswerte beschrieben haben, wollen wir nun auf die Top 10 der Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt eingehen. Sei gespannt, was dich dort alles erwarten wird!

Traumhafte Strände

Die Stände rund um Nassau scheinen direkt aus einem Bilderbuch zu entspringen. Ihr Markenzeichen ist der wunderschöne weiße Sand, das großartige türkisfarbene Meer und die meterhohen Palmen. Das lädt doch eindeutig zum Faulenzen, Sonnenbaden, Schwimmen und Schnorcheln ein! Der schönste Strand soll der Cabbage Beach auf Paradise Island sein. Vom Nassauer Hafen kannst du in kürzester Zeit zu Fuß oder mit dem Wassertaxi zu diesem lebhaften Strand gelangen. Etwas weiter außerhalb findest du den Cable Beach, welcher der größte Strand von New Providence ist. Wenn du dich nach etwas mehr Ruhe sehnst, kannst du zum Love Beach, Cavas Beach, Flipper Beach oder Jaws Beach fahren. Eins kann man den Stränden auf jeden Fall lassen: sie werden dich nicht enttäuschen!

Paradise Island

Wie bereits erwähnt, ist der Cabbage Beach auf Paradise Island. Das ist die kleine Nachbarinsel von New Providence. Sie ist durch eine Brücke mit Nassau verbunden und kann deshalb spielend einfach von Nassau aus erreicht werden. Früher ist die Insel für die heimische Schweinezucht genutzt worden. Heute befindet sich auf ihr eines der beeindruckendsten Hotels überhaupt – das Atlantis Paradise Island Hotel. Dieses wollen wir gleich nochmal genauer betrachten. Außerdem findest du hier den Versailles Garden und ein altes französisches Augustinerkloster. Du wirst dich hier wie in eine andere Zeit zurückversetzt fühlen, da die Anlage mit den schönen Grünflächen, historischen Säulen und beeindruckenden Statuen einfach eine besondere Atmosphäre schafft.

Atlantis Paradiese Island Hotel

Du fragst dich, wie ein Hotel eine Sehenswürdigkeit sein kann? Na ja, die rosa Anlage sieht einfach gigantisch aus. Sie thront majestätisch wie ein Schloss in der Höhe und bietet Platz für unglaubliche 3800 Zimmer. Fast unvorstellbar. Die Besucher können sich auf einige Attraktionen freuen. Etwa auf das riesige Casino, das wunderschöne Aquarium oder den vielversprechenden Aquapark. Dort kannst du also nach Lust und Laune Haie beobachten oder eine der coolen Wasserrutschen ausprobieren. Spaß ist dabei garantiert!

Queen’s Staircase

Eine historisch interessante Stelle in Nassau ist der Queen’s Staircase. Diese von Mauern und Pflanzen umgebene Treppe ist von ungefähr 600 Sklaven am Ende des 18. Jahrhunderts gefertigt worden. Sie besteht aus Kalkstein und zählt 66 Stufen, welche zum Fort Fincastle führen. Ihren Namen hat sie der Queen Victoria von Großbritannien zu verdanken, welche dadurch geehrt werden sollte. Diese hat nämlich das Zeitalter der Sklaverei für beendet erklärt. In der Nähe findest du übrigens auch einen künstlich angelegten Wasserfall.  

Fort Fincastle

Das Fort Fincastle besteht ebenso aus Kalkstein und ist 1793 erbaut worden. Es befindet sich am Bennet’s Hill, welcher der höchste Punkt in Nassau ist. Ursprünglich hatte es die Aufgabe, die Hauptstadt vor den Angriffen der Piraten zu beschützen. Mehr spannende Informationen über dieses historische Gebäude kannst du bei einer lehrreichen Führung erhalten. Diese finden täglich ab 8:00 Uhr statt. Zudem findest du in Nassau noch andere Forts wie das Fort Charlotte und das Fort Montagu.

Bay Street

Wenn du ein paar Souvenirs kaufen möchtest oder einfach etwas bummeln willst, dann bist du in der Bay Street goldrichtig. Diese Einkaufsstraße liegt gleich am Hafen und zeichnet sich durch die vielen schicken Shoppingmöglichkeiten aus. Außerdem findest du hier den Strohmarkt, welcher seinem Namen alle Ehre erweist. Denn hier kannst du hübsche Waren aus Stroh, beispielsweise Taschen oder Hüte, erwerben. Aber auch wunderschön bunt bestickte Gegenstände und bemalte Figuren kannst du hier in deinen Besitz bringen. Auch wenn du eher minimalistisch unterwegs bist, lohnt sich eine Besichtigung allemal! Und wenn du doch etwas kaufst, versuche beim Preis etwas zu verhandeln. So kannst du einzigartige Erinnerungsschnäppchen mit nach Hause nehmen.

Pirates of Nassau

Falls dich Piraten interessieren, bist du im Museum Pirates of Nassau sehr gut aufgehoben. Die Ausstellung ist interaktiv aufgebaut und lässt dich ins Jahr 1716 zurückversetzten. Besonders aufregend ist auch der Escape Room, welcher dort angeboten wird. Dabei musst du vor der englischen Armee mit dem Pirat Blackbeard flüchten – und das in nur 60 Minuten! Ob du es schaffen wirst?

Pompey Museum of Slavery and Emancipation

Damit du die geschichtlichen Hintergründe der Sklaverei dortzulande verstehen kannst, empfehlen wir dir das Pompey Museum of Slavery and Emancipation. Es befindet sich im Vendue House, einem alten Marktplatz. Hier sind unter anderem afrikanische Sklaven verkauft worden. Schrecklich, welche Zustände damals die Überhand gehabt haben. Der Namensgeber des Museums ist übrigens Pompey, welcher von seinem Schicksal geflohen ist. Er galt als besonders mutig und war ein Vorbild für viele.

Ardastra Gardens and Wildlife Conservation Centre

Wusstest du, dass der Nationalvogel der Bahamas der karibische Flamingo ist? Diesen kannst du in seiner ganzen Schönheit im Zoo von Nassau beobachten. Aber nicht nur das, sondern du kannst auch noch eine Flamingo-Show ansehen oder dich bei einem geführten Rundgang anmelden. Leider war der Flamingo in den 50ern gefährdet, weshalb es sich Ardastra und weitere einheimische Institutionen zur Aufgabe gemacht haben, den Tieren zu helfen. Dadurch konnte ein Brutprogramm entstehen, welches jährlich erfolgreich kleine Küken hervorgebracht hat. Kurz gesagt: Für Tier- und Naturliebhaber sind die Gärten und der Zoo auf jeden Fall ein Muss!

Primeval Forest National Park

Um die natürlichen Gegebenheiten der Insel noch intensiver zu entdecken, kannst du mit dem Auto zum Primeval Forest National Park im Südwesten der Insel fahren. Der Park zeichnet sich nicht nur aufgrund seiner beeindruckenden Flora und Fauna aus, sondern bietet auch noch imposante Kalkwände sowie gut begehbare Stufen und Brücken an. Du kannst hier also perfekt wandern oder dich von dem Pfeifen der einheimischen Vogelarten in eine andere Welt versetzen lassen. Grandios!

Fazit 

Sonnencreme, Badehose und Taucherbrille – eigentlich wäre damit schon alles für die Reise gepackt, oder? Denn auf den Bahamas kann man vor allem eines gut: das atemberaubende Meer genießen. Aber du hast schon recht, ein paar Klamotten wären doch nicht schlecht. Denn vielleicht willst du auch noch das Museum Pirates of Nassau oder das Pompey Museum besichtigen. Außerdem gibt es vielen sehenswerte Forts, einen Nationalpark sowie den weltbekannten Strohmarkt, wo du ausgiebig bummeln kannst. Da wären doch eine Short und ein Shirt passend. Etwas schicker darf es dann im Casino des Atlantis Paradise Island Hotel sein. Aber wenn du schon dort bist, lass dich auch von der Architektur des Gebäudes und dem wunderschönen Aquarium verzaubern. Es ist so magisch dort.

Ach, nimm einfach deinen gesamten Kleiderschrank, bis auf die Winterjacke, auf deine Reise nach Nassau mit! Denn die kleine, aber feine Stadt hat so einiges zu bieten. Und falls du bereits alles gesehen hast, besteht noch immer die Möglichkeit, eine der Nachbarinseln zu besuchen. Es gibt nämlich dutzende Sehenswürdigkeiten auf der Inselgruppe. Wie wäre es denn mit einem Ausflug zu den berühmten Bahamaschweinen? Oder einem Trip nach Freeport? Das liegt nun ganz bei dir –worauf wartest du jetzt eigentlich noch?

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