2021 und das Reisefieber hat bestimmt auch dich gepackt. Die Planungen für deine Reisen sind in vollem Gange und am liebsten wärst du gleich im Januar losgeflogen? Da ging es wahrscheinlich jedem Backpacker so.

Das Corona Virus hat nicht nur direkte Auswirkungen auf unseren Alltag oder die Wirtschaft der Länder, sondern auch auf den Tourismus und somit auf die Backpacker. Während Reisepläne zerplatzen, Backpacker ihr Abenteuer immer noch nicht starten können oder die Reisepläne komplett aufgeben, scheint es nun endlich einen Hoffnungsschimmer zu geben.

Schon seit über einem Jahr beherrscht das Corona-Virus unser Leben. Doch allmählich scheint sich etwas zu tun und es sieht so aus, als ob es dieses Jahr vielleicht doch wieder unbeschwerter in den Urlaub gehen kann oder du deinen Backpacking-Traum endlich verwirklichen kannst.

Aber was bedeutet das genau? Und wie ist der Zusammenhang
zwischen Corona und dem Reisen? Welche neuen Regelungen ergeben sich demnächst?

Corona als Blockade für Reisen

Das Corona Virus hatte bereits in seiner Anfangszeit eine direkte Auswirkung auf das weltweite Reisen. Zu Beginn war dies vor allem für Backpacker in Asien zu spüren, denn hier wurden die Schutzmaßnahmen deutlich verschärft.

Nun hat sich die Situation seit über einem Jahr nicht wirklich verbessert und durch Grenzschließungen oder gestrichenen Flügen ist das Virus eine klare Blockade für die Reisenden. Nahezu der ganze Flugverkehr wurde von heute auf morgen lahm gelegt - und das weltweit. 

Somit bist du in deinem eigenem Traum gefangen, aber es gibt gute Nachrichten: Aufgrund der fortschreitenden Eindämmung des Corona-Virus sieht es so aus, als ob der Tourismus bald wieder Schwung aufnimmt.

Flüge: Die Anzahl an internationalen Flügen ist seit dem Ausbruch der Pandemie deutlich gesunken. Aufgrund der aber nun Schritt für Schritt beginnenden Öffnungsschritte, dürfen einige Gebiete wieder international angeflogen werden. Informiere dich am besten Vorab über die Bestimmungen im entsprechenden Land beim Auswärtigen Amt - Stichwort PCR-Test und Quarantäneregelungen!

Bereits vollständig Geimpfte genießen schon oft den Luxus, dass sie weder einer Quarantäne- noch Impfpflicht ausgesetzt sind. Dies erleichtert das Reisen enorm. 

Hostelöffnungen: In vielen Ländern wird langsam wieder die Tourismusbranche hochgefahren. Mit entsprechenden Hygienekonzepten dürfen Hotels, Hostels und andere Beherbergungseinrichtungen oftmals wieder öffnen. Auch in Deutschland öffnet nun jedes Bundesland langsam wieder seine Türen für Touristen. Auch hier wird ein Nachweis über einen negativen Test, einer vollständigen Impfung oder einer Genesung verlangt.

Kontrollen: Ob auf einer Busreise oder am Flughafen – Backpacker müssen sich darauf einstellen, dass Nachweise zu ihrem Gesundheitszustand stets kontrolliert werden können. Achte also darauf, dich vor Abreise ausgiebig zu informieren und führe alle Dokumente immer mit dir.

Der Nachweis über eine negatives Testergebnis, einer vollständigen Impfung oder der Genesung muss bereits vor Ein- oder Rückreise per Flugzeug nach Deutschland vorliegen.

Grenzöffnungen: Aber nicht nur die Unterkünfte öffnen nacheinander, auch die einzelnen Länder sind für Backpacker allmählich wieder erreichbar durch gut durchdachte Öffnungsschritte der jeweiligen Länder und Regionen.

Visa Einschränkungen: Einige Länder haben ihre Visa Bestätigungen zurückgezogen und wieder andere storniert. In vielen Ländern kannst du ohne ein Visa nicht einreisen, wodurch das Reisen durch Corona eine klare Schranke bekommen hat. So fallen zum Beispiel aktuell typische Backpackerziele wie Neuseeland oder Australien weg. Diese sind immer noch sehr streng, was die Einreise betrifft.

Corona als Blockade für Reisen

Wie es konkret weiter geht und wie du deinen Traum vom Reisen wieder fortführen kannst, kann dir aktuell wohl keiner so recht beantworten. Die sich immer ändernden Regelungen für Reisende machen es nicht leicht, die Zukunft zu planen.

Sowohl man selbst entwickelt eine Blockade, eben weil man nicht überstürzt Pläne schmieden möchte, aber auch die Tourismusbranche ist angehalten, nur unter bestimmten Bestimmungen wieder ihr tägliches Geschäft hochzufahren.

Viele Backpacker leiden vor allem unter dem eingeschränkten Flugplan. Viele Flüge werden weiterhin gecancelt und auch die Regelungen vor Ort und auf dem Flug sind teils sehr streng. So muss während des gesamten Fluges eine medizinische  oder FFP2-Maske getragen werden, was bei einem Langstreckenflug auf Dauer natürlich auch nicht besonders schön ist. Hier überlegt sich der ein oder andere natürlich zweimal, ob ein fernes Land aktuell die richtige Wahl ist. 

Alternativ bietet es sich also aktuell an, eher innerhalb Europas unterwegs zu sein oder ganz auf das Fliegen zu verzichten. Stattdessen kannst du ja auch einfach mal in dein Auto steigen und einen Roadtrip machen. Schließlich öffnen auch hier nach und nach wieder touristische Attraktionen, Hotels und Restaurants - auch wenn dies mit strengen Auflagen verbunden ist. Aber sehnen wir uns nicht alle allmählich wieder etwas nach Normalität?

Letztendlich ist es vor allem eines, was alle betroffenen Reisenden gemeinsam haben: die Ungewissheit. Zum aktuellen Zeitpunkt kann niemand sagen, wie es weitergeht oder wie lang diese Situation anhält.  Auch du hast bestimmt unzählige Fragen und die Ungewissheit ist auch für die Backpacker in Deutschland eine große Sorge.

Vor allem die sich ständig ändernden Regelungen der verschiedenen Regionen und Ländern machen es nicht leicht, eine Reise zu planen. Was ist, wenn das Reiseziel plötzlich wieder ein Virusvariatengebiet wird und man nicht mehr ein- oder ausreisen darf? Wie geht man vor, wenn der Test doch plötzlich widererwarten positiv ist? Wer kommt für die Reisekosten auf?

Unsicherheiten gegenüber den Backpackern und Touristen

Es sind nicht nur die Schutzmaßnahmen der Länder selbst, die das Reisen durch Corona erschweren. Vor allem ist es auch die Unsicherheit der Menschen. Immer mehr Backpacker aus Deutschland erleben kritische Blicke der Locals und die Angst, dass Reisende das Virus übertragen und Regeln missachten ist sehr präsent. Dies trägt zusätzlich zur Situation bei und macht es den gestrandeten Backpackern auf Reisen während Corona noch schwerer.

Schräge Blicke und lieber einen Schritt weg – das ist die aktuelle Situation in vielen Ländern. Da Europa als das Zentrum der Pandemie gilt, sind nun die Backpacker ein Feind. Die Angst vor dem Virus ist überall und bei jedem sind die Alarmglocken eingeschaltet.

Aber wie würdest du dich in dieser Situation verhalten? Aus unserer Sicht gibt es hier kein richtig und falsch, vielmehr verleiht Corona dem Reisen ein völlig neues Gesicht. Auch du hast die Freiheit des Reisens vor Beginn dieser Krise bestimmt als selbstverständlich gesehen.

Du konntest frei entscheiden, welches Land du als nächstes besuchen willst und Sperrungen oder Schließungen von Hostels waren hier kein Thema. Nun sieht unsere Welt anders aus und für uns ist klar, dass Corona die Bedeutung von Backpacking-Reisen neu definiert.

Corona als Blockade für das Reisen in Deutschland

Es sind nicht nur die Schutzmaßnahmen der Länder selbst, die das Reisen durch Corona erschweren. Vor allem ist es auch die Unsicherheit der Menschen. Immer mehr Backpacker aus Deutschland erleben kritische Blicke der Locals und die Angst, dass nun die Europäer den Virus übertragen ist mehr denn je präsent. Dies trägt zusätzlich zur Situation bei und macht es den gestrandeten Backpackern auf Reisen während Corona noch schwerer.

Und nach Corona?

Lässt sich das Thema Corona und Reisen in dem Jahr 2021 noch vereinen? Wie geht es weiter? Natürlich können auch wir von Backpackertrail darauf im Moment keine Antwort finden. Dass es eine Zeit nach dem Virus geben wird, das ist aber gewiss. Das bedeutet aber nicht, dass innerhalb weniger Tage der normale Alltag eines Backpackers wieder eintreten wird. Vielmehr sind hier weitere Einschränkungen zu erwarten und wie das gesamte Thema Reisen in den nächsten Monaten aussieht, können auch wir nur mit einem großen Fragezeichen beantworten.

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