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März 29

Corona und Reisen

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Corona und Reisen – Alle Infos für Backpacker 

2020 und das Reisefieber hat bestimmt auch dich gepackt. Die Planungen für die Reisen sind in vollem Gange und am liebsten wärst du gleich im Januar losgeflogen? Da ging es wahrscheinlich jedem Backpacker so.

Vor einigen Wochen wurde den gesamten Plänen dann vorübergehend ein Strich durch die Rechnung gemacht, denn das Corona Virus breitete sich weltweit aus. Die Hintergründe kennst du bestimmt detailliert aus den Medien, schließlich ist hier das Thema so präsent, wie kein anderes.

Das Corona Virus hat nicht nur direkte Auswirkungen auf unseren Alltag oder die Wirtschaft der Länder, sondern auch auf den Tourismus und somit auf die Backpacker. Während Reisepläne zerplatzen, Backpacker früher heimkehren oder die Reise gar nicht erst antreten, sitzen wieder andere in fernen Ländern fest und warten auf Lösungen.

Kurz: die Corona-Krise betrifft die gesamte Backpacker-Community. Aber was bedeutet das genau? Und wie ist der Zusammenhang zwischen Corona und dem Reisen? 

Um detaillierter Informationen zu den einzelnen Situationen in den Ländern zu bekommen, schau dir gerne die Videos der Backpacker an. Hier erfährst du wie es ist, auf Reisen wegen Corona gestrandet zu sein und bekommst einen guten Einblick in die Quarantäne auf der anderen Seite der Welt.  

Erfahrungsbericht aus Mexiko

Erfahrungsbericht aus Bolivien

Erfahrungsbericht Neuseeland

Erfahrungsbericht aus Peru

Erfahrungsbericht aus Florida

Erfahrungsbericht Philippinen

Erfahrungsbericht aus Kenia

Erfahrungsbericht Australien

Erfahrungsbericht aus Marrokko

Erfahrungsbericht aus Guatemala

Erfahrungsbericht aus

Panama

Erfahrungsbericht aus

Bali


Corona als Blockade für Reisen 

Das Corona Virus hatte bereits in seiner Anfangszeit eine direkte Auswirkung auf das weltweite Reisen. Zu Beginn war dies vor allem für Backpacker in Asien zu spüren, denn hier wurden die Schutzmaßnahmen deutlich verschärft.

Nun hat sich die Situation vor allem ab Mitte März drastisch verschlimmert und durch Grenzschließungen oder gestrichene Flüge ist der Virus eine klare Blockade für die Reisenden. Das betrifft mittlerweile nicht nur die asiatischen Länder, sondern die gesamte Welt. Beginnend mit der Grenzschließung in den USA, dann folgte Europa und nun sind sogar Neuseeland und Australien im Lock-Down. Eine neue Nachricht jagt nie nächste und die Möglichkeiten, sich innerhalb eines Landes oder gar international zu bewegen, werden immer geringer. Wir erklären euch, wie die Backpacker von den Maßnahmen durch den Virus betroffen sind: 

  • Gestrichene Flüge: die Anzahl an internationalen Flügen ist deutlich gesunken und vor allem in den vergangenen Tagen haben einige große Flughäfen komplett geschlossen, was das Anreisen oder auch das Abreisen unmöglich macht. 

  • Hostelschließungen: in vielen Ländern hat die Tourismusbranche den kompletten Shut-Down verordnet. Dies betrifft sowohl die erstklassigen Luxushotels, aber auch die Hostels, die immer häufiger von der jeweiligen Regierung zur Schließung verordnet werden. 

  • Kontrollen: ob auf einer Busreise oder am Flughafen – Backpacker mussten und müssen sich langen medizinischen Kontrollen durchziehen, um den Gesundheitszustand prüfen zu lassen. Dies nimmt nicht nur viel Zeit in Anspruch, sondern bremst auch die Reise vollkommen aus. 

  • Grenzschließungen: aber nicht nur die Unterkünfte schließen nacheinander, auch die einzelnen Länder schließen ihre Grenzen und machen es für Backpacker unmöglich in das Land zu kommen oder das Land zu verlassen. 

  • Visa Einschränkungen: einige Länder haben ihre Visa Bestätigungen zurückgezogen und wieder andere storniert. In vielen Ländern kannst du ohne ein Visa nicht einreisen, wodurch das Reisen durch Corona eine klare Schranke bekommen hat.  

Ein Land nach dem nächsten schließt seine Grenzen und versucht sich innerhalb weniger Stunden komplett von der Welt abzugrenzen. Ein Schock ist das vor allem für jene Backpacker, die den Weg nach Hause nicht rechtzeitig geschafft haben. 


Gestrandet auf Reisen – wenn Corona dich gefangen hält 

Viele Backpacker konnten nicht schnell genug reagieren, denn der Virus reist einfach schneller. So haben innerhalb kürzester Zeit die Länder die Grenzen geschlossen, Flüge gestrichen und Hotels geschlossen. Ein Leben, wie du es davor kanntest, gibt es aktuell nicht mehr. Weder hier in Deutschland, noch in den Ländern, in denen sich nun die zahlreichen Backpacker befinden, die nicht nach Hause kommen. Wir haben mit einigen von ihnen Kontakt aufgenommen und in kurzen Video-Botschaften erzählen sie dir und anderen Backpackern von ihrer Situation und erklären die aktuelle Lage im jeweiligen Land.  

Gestrandet in Südamerika oder in Thailand, was ist daran so tragisch? Klar, denkt man zuerst, dass eine Quarantäne in den tropischen Ländern oder am besten noch direkt am Strand ja ganz gut auszuhalten sei. Die Situation ist aber leider alles andere als paradiesisch und stellt die betroffenen Backpacker vor einige Herausforderungen.  

„Wir kommen nicht weg aus diesem Land, da die Flüge gestrichen sind.“ – Viele Backpacker leiden vor allem unter dem eingeschränkten Flugplan. Die meisten Flughäfen haben komplett geschlossen und einfach mal von Bangkok nach Frankfurt ist leider nicht mehr möglich.

Jetzt gibt es Rückholaktionen, die aber auch erst einmal noch vielversprechender klingen, als sie letztendlich sind. Die meisten Backpacker müssen noch einige Zeit warten, bis auch sie auf einen dieser Flüge kommen und nicht selten ist das mit hohen Kosten verbunden. Und das verträgt sich mit dem Budget eines Backpackers nun wirklich nicht gut. 

„Wir wissen nicht, wie es weitergeht, da die Hostels schließen.“ – Noch haben einige Hostels geöffnet und bieten so den Betroffenen das Dach über dem Kopf. Allerdings ordnen die Regierungen nun an, dass die Hostels und Homestays alle schließen und das so schnell wie möglich. Wohin dann?  

Wir sitzen den gesamten Tag in dem kleinen Zimmer, denn raus dürfen wir nicht.“  Einfach am Strand liegen und warten bis das Virus vorbei ist? Das ist leider nur eine Traumvorstellung, denn die Strände sind gesperrt und auch das öffentliche Leben ist wie ausgestorben. Den Backpackern bleibt nichts anderes, als im Zimmer zu verweilen und auf eine Lösung zu warten. 

Letztendlich ist es vor allem eines, was alle betroffenen Reisenden gemeinsam haben: die Ungewissheit. Zum aktuellen Zeitpunkt kann niemand sagen, wie es weitergeht oder wie lang diese Situation anhält. Es ist ungewiss, wann der Flug nach Deutschland geht und wie die Situation in dem jeweiligen Land weitergeht. Auch du hast bestimmt unzählige Fragen und die Ungewissheit ist auch für die Backpacker in Deutschland eine große Sorge. 


Unsicherheiten gegenüber den Backpackern und Touristen 

Es sind nicht nur die Schutzmaßnahmen der Länder selbst, die das Reisen durch Corona erschweren. Vor allem ist es auch die Unsicherheit der Menschen. Immer mehr Backpacker aus Deutschland erleben kritische Blicke der Locals und die Angst, dass nun die Europäer den Virus übertragen ist mehr denn je präsent. Dies trägt zusätzlich zur Situation bei und macht es den gestrandeten Backpackern auf Reisen während Corona noch schwerer.  

Schräge Blicke und lieber einen Schritt weg – das ist die aktuelle Situation in vielen Ländern, vor allem auch in Asien. Da Europa als das Zentrum der Pandemie gilt, sind nun die Backpacker ein Feind. Die Angst vor dem Virus ist überall und bei jedem sind die Alarmglocken eingeschaltet.  

Aber wie würdest du dich in dieser Situation verhalten? Aus unserer Sicht gibt es hier kein richtig und falsch, vielmehr verleiht Corona dem Reisen ein völlig neues Gesicht. Auch du hast die Freiheit des Reisens vor Beginn dieser Krise bestimmt als selbstverständlich gesehen.

Du konntest frei entscheiden, welches Land du als nächstes besuchen willst und Sperrungen oder Schließungen von Hostels waren hier kein Thema. Nun sieht unsere Welt anders aus und für uns ist klar, dass Corona die Bedeutung von Backpacking-Reisen neu definiert.  


Corona Blockade für das Reisen in Deutschland 

Natürlich muss man als Backpacker auch nicht immer direkt ans andere Ende der Welt fliegen. Auch Deutschland oder die nähere Umgebung wird gern mal mit dem Backpack erkundet. Aber auch diese Art des Reisens schränkt Corona nun ein oder macht es vielmehr unmöglich. Viele Bahnlinien fallen aus, in einigen Bundesländern ist die Ausgangssperre.

Auch der Flixbus, ein beliebtes Transportmittel für Backpacker, schränkt die Verbindungen drastisch ein. Das öffentliche Leben in Deutschland ist genauso pausiert, wie das in anderen Ländern und Restaurants und Bars haben geschlossen. Somit schrumpft die Welt immer mehr und alles was bleibt ist die eigene Quarantäne.  


Und nach Corona?  

Lässt sich das Thema Corona und Reisen in dem Jahr 2020 noch vereinen? Wie geht es weiter? Natürlich können auch wir von Backpacker darauf im Moment keine Antwort finden. Dass es eine Zeit nach dem Virus geben wird, das ist aber gewiss. Das bedeutet aber nicht, dass innerhalb weniger Tage der normale Alltag eines Backpackers wieder eintreten wird. Vielmehr sind hier weitere Einschränkungen zu erwarten und wie das gesamte Thema Reisen in den nächsten Monaten aussieht, können auch wir nur mit einem großen Fragezeichen beantworten. 



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